Ein Mitarbeiter eines Hotels im Osttiroler Hopfgarten im Defereggental ist Donnerstagvormittag offenbar bei einem Kohlenmonoxidunfall ums Leben gekommen. Der Beschäftigte war leblos in einem Schacht vor dem Heizungsraum entdeckt worden, bestätigte die Polizei der APA einen Bericht des ORF Tirol. An Ort und Stelle wurde eine erhöhte Kohlenmonoxidbelastung festgestellt. Wie es zu dem Unfall gekommen war, war vorerst unklar. Man ging aber von einem technischen Gebrechen aus.

Die Einsatzkräfte seien gegen 10.30 Uhr alarmiert worden. Dass der Tod des Opfers durch das Kohlenmonoxid verursacht wurde, liege nahe, hieß es. „Die genaue Todesursache muss aber noch festgestellt werden“, sagte der Matreier Polizeikommandant Erich Gliber der APA. Bei dem Toten handle es sich um einen Österreicher. „Nach jetzigem Stand muss man von einem technischen Gebrechen als Auslöser ausgehen“, sagte Gliber. Der genaue Hergang sei jedoch ebenso wie die Todesursache noch Gegenstand von Ermittlungen.
Auch bei mehreren Einsatzkräften sowie zwei Hotelgästen sei eine erhöhte Kohlenmonoxidbelastung festgestellt worden. Ca. 20 Personen wurden vom Notarzt und dem Team der Praxis Defereggen vor Ort behandelt, überwiegend wegen Vergiftungserscheinungen. Die Betroffenen erhielten an Ort und Stelle eine Sauerstofftherapie, mussten jedoch nicht in ein Krankenhaus gebracht werden.
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