Am 7. März gegen 15.30 Uhr startete ein 18-jähriger Österreicher mit seinem Gleitschirm auf einer Seehöhe von 2.220 Metern vom Startplatz „Steinermandl“ auf dem Zettersfeld um in Richtung des Schleinitz-Gipfels zu fliegen. Um an Höhe zu gewinnen flog der junge Pilot etwa 250 Höhenmeter unterhalb des Gipfels Kreise gegen den Uhrzeigersinn und kam dabei nahe an einen Felsen. Er leitete ein Ausweichmanöver ein und geriet dadurch auf die windabgewandte „Leeseite“, wodurch der Gleitschirm rasch an Höhe verlor.
Schließlich prallte der 18-Jährige aus 30 Metern Höhe hart auf dem Boden auf und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Nachdem er selbständig den Notruf gewählt hatte, wurde der verletzte von der Besatzung des Notarzthubschraubers an der Unfallstelle erstversorgt, per Tau geborgen und anschließend in das Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen, wo er stationär aufgenommen werden musste.
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