Wir haben über die großartigen Erfolge der jungen Obertilliacherin Selina Ganner bereits berichtet. Sie sammelte bei der Jugend-Weltmeisterschaft der Biathletinnen im deutschen Skigebiet Arber zwei Goldmedaillen und eine Bronzemedaille. Am Montag kehrte die erfolgreiche Athletin unter Applaus auf die Schulbank in der 4b-Klasse der HAK-Lienz zurück.
Direktor Josef Pretis zeigte sich begeistert und sprach von „wirklich verdienten Erfolgen“. Mit Fleiß und Disziplin habe sich die junge Athletin zur Weltmeisterin hochgearbeitet und dabei auch noch „die Schule untergebracht“. Die Bewerbe und Trainingsaufenthalte führten Selina in die Schweiz sowie nach Italien, Slowenien, Schweden, Georgien und Finnland (Junioren-EM). Pro Woche wendet die Biathletin acht bis zwölf Stunden für das Training auf.
Wann Selina lernt? Im Bus auf der Fahrt zur Schule nach Lienz. Die Kombination Spitzensport und Schule hält Ganner für „machbar“. Die Biathlonsaison ist bald vorbei, die Qualifikationen im November werden entscheiden, bei welchen Bewerben die Obertilliacherin nächstes Jahr antreten kann.
Was nach der HAK-Matura kommen wird, lässt die Schülerin noch offen, eine Möglichkeit zieht sie aber schon in Erwägung: „Heeressport klingt für mich interessant, weil da auch meine Brüder sind und es auch hervorragende Trainingsmöglichkeiten gibt.“

2 Postings
Ganz, ganz große Leistung und sehr sympathisch!
Herzliche Gratulation! Solche Talente braucht das Land. Weiter so...
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