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Markus Stotter (ganz rechts) in prominenter Begleitung beim Defilee in Wien vor vertrauten Gesichtern aus Oberlienz. Foto: Land Tirol/Fitsch

Markus Stotter (ganz rechts) in prominenter Begleitung beim Defilee in Wien vor vertrauten Gesichtern aus Oberlienz. Foto: Land Tirol/Fitsch

Markus Stotter zelebrierte seine Präsidentschaft

Anton Mattle half ihm dabei und beide begrüßten prominente Gäste und Oberlienzer Trachtenträger in Wien. 

Passend zur aktuellen Diskussion über Sinn und Wirkung der Länderkammer, verschaffte höchstrangige ÖVP-Prominenz dem aktuellen Präsidenten des Bundesrates, Markus Stotter, einen ebenso bodenständigen wie spektakulären Auftritt in Wien. Gemeinsam mit Tirols Landeshauptmann Anton Mattle lud Stotter zu einem als „Tirolabend“ bezeichneten Empfang in die Säulenhalle des Parlaments. 

Man wolle damit „ein sichtbares Zeichen für die Tiroler Präsidentschaft“ setzen und „die Bedeutung leistungsfähiger Regionen für die Zukunft Österreichs“ in den Mittelpunkt stellen, wurde per Aussendung schon vor dem Event betont. Zu diesem Zweck wurde mit mehreren Bussen ein beeindruckendes Trachtenträger-Kontingent aus Stotters Heimatgemeinde Oberlienz in die Bundeshauptstadt verfrachtet. 

Trachtenmusik, Schützen und Fahnenabordnungen – Osttirol präsentierte sich „landesüblich“. Foto: Land Tirol/Fitsch

Die Inszenierung folgte dem in Tirol als „landesüblich“ eingestuften Ritual mit Messe im Stephansdom, zelebriert vom Lienzer Dekan Franz Troyer, Salve, Fahnenabordnungen und Hochprozentigem. Zumindest rhetorisch wurde dann versucht, eine Brücke aus der martialischen Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft der Republik zu bauen. Man wählte für den Abend im Parlament das Motto „Starke Regionen: digital. engagiert. zukunftsorientiert.“

Wer genau hinsieht, findet auf diesem Bild viele bekannte Gesichter aus dem öffentlichen Leben Osttirols. Foto: Land Tirol/Fitsch

Der Einladung in die Säulenhalle folgten unter anderen die Landesrät:innen Josef Geisler, René Zumtobel, Mario Gerber und Eva Pawlata, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, fast alle Osttiroler Bürgermeister, aber auch Karl Poppeller, Franz Theurl, Hansjörg Mattersberger, Charly Kashofer und andere lokale Prominente aus Osttirol, ebenso wie der Osttiroler Minister und Bauernbündler Norbert Totschnig und auch Bundeskanzler Christian Stocker, der Wegweisendes zu hören bekam.

Zunächst betonte Anton Mattle: „Die Tiroler Fahne auf dem Parlament steht nicht nur für Tirol, sondern auch für die Bedeutung der Regionen im österreichischen Staatsgefüge. Oder, alpin gesprochen: Ein Berg besteht nicht nur aus dem Gipfel – er steht auf vielen starken Flanken. Und genauso fußt auch Österreich auf seinen starken Regionen.“

Und dann warf der Kurzzeit-Präsident des Bundesrates – Stotters Amtsperiode hat im Jänner begonnen und ist in dreieinhalb Monaten wieder vorbei – einen Blick in die Zukunft: „Wenn wir über die Zukunft Österreichs sprechen, beginnt diese Zukunft nicht in abstrakten Konzepten – sie beginnt vor Ort: in unseren Gemeinden, Regionen und Bundesländern“, so Stotter, der auch Bürgermeister von Oberlienz ist. Gerade für junge Menschen müssten attraktive Lebens- und Arbeitsräume geschaffen werden. Gut entwickelte, widerstandsfähige und digital vernetzte Regionen seien entscheidend dafür, dass junge Menschen ihre Zukunft auch weiterhin in Österreich sehen.

Offen blieb die Frage, was der Bundesrat als parlamentarisches Gremium ohne Gesetzgebungskompetenz konkret zur Realisierung dieser Ziele beitragen kann? Eine weitere Frage – gestellt von dolomitenstadt.at – wurde knapp und nur teilweise beantwortet. Was hat die Folklore in Wien gekostet? Die Landespresseabteilung schwieg sich dazu aus und verwies auf die Parlamentsdirektion. Deren Sprecher Thomas Neuhauser erklärte: „Die Kosten für den Tirolabend tragen gemeinsam das Land Tirol und die Parlamentsdirektion.“ Zur Summe machte er keine Angaben. 

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe arbeitete als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er nach Lienz zurückkehrte und 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief. 2025 erhielt Pirkner für seine journalistische Arbeit den Walther-Rode-Preis.

57 Postings

Insider
vor einem Monat

So viel roter Senf unter einem tief schwarzen Artikel 🙈

 
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gutmensch
vor einem Monat

Und dann wundern sich die Osttiroler warum sie von andere als konservativ und rückständig gesehehn werden.

 
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    gutmensch
    vor einem Monat

    oje drei Typos

     
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Laurel
vor einem Monat

"dunkelschwarz" ist eine Modemarke … dunkelschwarz war auch diese Feier

 
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Annalies
vor einem Monat

Lieber Herr Stotter, ich kenne Sie nicht persönlich, bekomme jedoch durch das Posten mit, dass man sich zunehmend an Ihnen 'abarbeitet'. Um dies zu verstehen habe versucht herauszufinden, ob Sie in irgendwelche Unregelmäßigkeiten verwickelt wären, da war ich aber glücklicherweise erfolglos. Ein junger aufstrebender Landwirt und Bürgermeister (als Vize begonnen) und nun Präsident des Bundesrates und zudem ÖVP-Bezirksparteiobmann. Ob der Bundesrat an sich noch zeitgemäß ist, darüber kann und sollte man sicher diskutieren. Dass man durch diesen politischen 'Blitzaufstieg' auch Neider produziert, die den Bauer rasch dem 'Bonzentum' zuordnen..... das sind zutiefst menscheigene Instinkte. Zusammen mit Mattle zum Tiroler Abend in Wien einzuladen, das gehört jedenfalls zum politischen Netzwerken. Zu den Kosten dieses Events in Wien: Eine parlamentarische Anfrage zeigt auf, dass die Bundesregierung im letzten Quartal (!) 2025 beinahe 10 Mio. für Spesen ausgegeben hat. Z.B. Besuch eines Fußballspiels, Verpflegungen, Fotos, Logos, Strandtücher im Wert von €7.350.-, 6000 Packungen Snack-Mischungen im Wert von € 15.700.-, Tausende Packungen Mannerschnitten und Schokolade, Regenschirme, und die Kunstfigur 'Biber Berti' hat inkl. Konzept und Broschüren ca.€ 24.000.-, verschlungen. Die Liste ist unvollständig und könnte noch weiter ausgeführt werden. In Anbetracht dieser Kosten erscheinen die Aufwendungen für den besagten Tiroler Abend überschaubar. In meiner Jugend waren die Osttiroler stolz darauf, wenn regionale Politiker auf Bundesebene unsere Anliegen vorbrachten. Nicht alle haben dabei eine 'gute' Figur gemacht (Staatssekretärin), das blieb erstaunlicherweise unkommentiert. Warum nun diese negative Stimmung gegen Sie? Man munkelt, Sie wären zu oft abwesend und würden sich zuwenig um die Anliegen der Gemeindebürger kümmern? Dieser Vorwurf ist ernstzunehmen und gehört sicherlich mit den vermeintlich Betroffenen besprochen. Ambitioniert zu sein und sich einbringen zu wollen kann bei uns paradoxerweise auch zu Misstrauen und Ablehnung führen, davon sollte man sich jedoch nicht abschrecken lassen. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

 
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    webe
    vor einem Monat

    was hat hr. stotter bisher geleistet, dass er sich so inszenieren kann? oder habe ich da etwas verpasst?

    ... und auch wenn dir die kosten als überschaubar erscheinen, sie sind unnötig!

     
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      Annalies
      vor einem Monat

      Du findest, dass er sich in Szene setzt. Wer hat, Deiner Meinung nach, im Bezirk ausreichend geleistet, sodass eine 'Eigen-Inszenierung' gerechtfertigt wäre? Welche Rolle spielt der LH darin? Ich bin davon überzeugt, dass es nicht um erbrachte Leistungen geht sondern um Parteifunktionen. Auch hatte ich bisher den Eindruck, dass Traditionen und Brauchtum in Tirol eine wesentliche Bedeutung haben. Was sind sie uns wert? Wer entscheidet, wieviel es kosten darf oder auch nicht?

       
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      senf
      vor einem Monat

      Ein bisschen Schmunzeln darf man ja, denn bald gibt es wieder das "traditionelle" Eierpecken in der Bauernzeile mit den Direktvermarktern in Lienz. Da messen sich dann diejenigen die glauben, für den Bezirk das Ihrige geleistet zu haben. Vom LWM bis BRP, die BM mit der BM-in und so manchen Schnapsbrennern unter den vielen Osterhaserln. Vielleicht seh ma uns dann alle in der Zuschauerreihe ganz hinten.

       
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    senf
    vor einem Monat

    Hallo Annalies, leider tu ich mir damit schwer, Fehler anderer aufzuzählen um damit die eigenen zu begründen oder abzumildern. Ich glaube dennoch, dass die Politik nicht dazu legitimiert ist, Millionenbeträge für Repräsentationen zum Fenster hinauszuwerfen, um gut im Rampenlicht zu stehen. Sie sprechen die großzügige Bundesregierung an, die Stufen nach unten bis in den Bürgermeistersessel fehlen. Klar, man könnte darüber ein andermal diskutieren.

    Die Auftrittskosten der Herren Stotter samt Landes- und Bundespräsenz in Wien teilen sich angeblich das Land und der Bund. Wer auch immer, es sind Steuermittel, die für andere Aufgaben fehlen und ja, wir können uns das anscheinend im Halbjahrestakt leisten. In allgemeiner Kenntnis der Sachlage um das Budget und den sorglosen Umgang mit Steuermittel hätte ich mir erwartet und es sogar für Nobel empfunden, dass der ernannte junge "Bundesratspräsident" aus dem Extrastüberl Osttirol mit dem Ansatz seine Aufgabe wahrnimmt, auf alte Rituale am Heldenplatz zugunsten des Spargedankens zu verzichten. Auch wenn es sich im Verhältnis nur um Peanuts handelt. Vielleicht wurde ein neuer "Babler" geboren, aber auch er soll und wird die Chance haben, sich zu beweisen. Wir werden sehen!

    Die heutige Liveübertragung aus dem Länderkammersaal hat jedenfalls gezeigt, wie unser Geld verbraten wird. Etwa 59 Bundesräte, schön gestappelt und gereiht nach Parteizugehörigkeit haben versucht, die Daseinsberechtigung für den Bundesrat zu argumentieren. Kein Wort zur Gesetzgebung, kein Wort zur tristen Budgetsituation, kein Veto ... Diese Geschlossenheit war mir neu, nur die Vertreterin der NEOS stand sprichwörtlich im Regen - wie der einsame Wolf in der Schußlinie. Tsss...

     
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      Annalies
      vor einem Monat

      Oje senf. Wer bezahlt die Aufmärsche am 1.Mai oder die Leistungsschau des Bundesheeres am Nationalfeiertag? Oder die Fernseh- und Radiosender von Parteien? Meiner persönlichen Meinung nach kann alles gestrichen werden. Nur sollten diese Diskussionen ehrlich (ohne parteipolitisches Kalkül) geführt werden. Ich kann mich noch an ein Posting von Ihnen (ich lese Ihre Beiträge sehr aufmerksam) erinnern, in dem Sie den Jackson hole-Besuch unserer geschätzten SPÖ-Bürgermeisterin verteidigt haben? (Kosten €66000,-).

       
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      Annalies
      vor einem Monat

      Und senf, wozu brauchen die in der BR Beschäftigten eigentlich so viele Strandtücher, Snacks und Schokolade? Naja, sie sind alle braungebrannt und sehen meist (zu) wohlernährt aus! Nur so am Rande der Diskussion......

       
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      senf
      vor einem Monat

      Das "Oje" lass ma amal liegen.

      Ja, wir beide haben über die geplante Reise der Lienzer Reisewilligen diskutiert und ich habe damals neben anderen Anmerkungen gewertet: "Eine Brieffreundschaft würde dann ja auch reichen, aber niemand hier im Forum hat den Mut, die Städtepartnerschaft auf das zu reduzieren, oder fallen zu lassen. Ein bisschen schwanger geht ja auch! Die Urheber dieser Idee haben sich zurückgezogen, oder sind gestorben. Also was solls, wozu die Aufregung überhaupt ... ".

      Ihre heftige Anmerkung: "Ich kann es kaum fassen. Was muss der Steuerzahler noch alles finanzieren? Im Bund leistet man sich unzähliche Berater, Coaches, Frisöre und Visagisten. Nicht zu vergessen, beinfreie Autos der Luxusklasse und Flugreisen in der Business class. Eine Aussenministerin, hochpreisig gestylt, die in ihrem Auftreten besser in eine Fashion week passen würde ..."

      Der heutige Vergleich Heldenplatz und der Jackson hole-Besuch hinkt doch ein wenig, Ihrem Vergleich zum ersten Mai trotze ich. Freu mich dennoch, irgendwie vermutet man Parallelen zur ehemaligen Userin "Chronos".

       
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      Annalies
      vor einem Monat

      Hallo senf. Ich stehe zu meiner Einstellung bzgl. Einsparungen. Ich bat auch bzgl. der Jackson hole-Reise darum, eine Alternativlösung zu erwägen. Nur glaube ich nicht, dass BM Stotter entscheiden kann, ob ein Tiroler Ball stattfindet oder nicht. Selbst in seiner Funktion als Präsident des Bundesrates hätte er nicht die Kompetenz, diesen abzuschaffen. Aber dies scheint hier die Kritiker kaum zu interessieren. Man hängt ihm trotzdem beides um. Dies finde ich unzulässig.

       
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    webe
    vor einem Monat

    @annalies: wer wirklich etwas leistet, muss sich nicht so inszenieren bzw hat der das dann nicht notwendig.

    brauchtum und tradition ist wichtig. da hast du vollkommen recht. .... aber ist es brauchtum, wenn die schützen bei einer selbstbeweihräucherung von "bonzen" auftreten?

     
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      Annalies
      vor einem Monat

      @ webe. Die Schützen streichen wir!! Vor allem aber auch, weil sie die Frauen nicht schießen lassen......

       
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    Franz Brugger
    vor einem Monat

    Gerade weil Herr Stotter ein junger Politiker ist, hatte ich die Hoffnung, dass er etwas anders agiert, aber wie ich sehe lässt er, oder kommt er fest in das bisherige Gefüge:

    Seine Nominierung als Präsident für 4 Monate - in welchem Betrieb würde da so ein Aufheben gemacht, und wer würde das so herausheben? Die große Anwesenheit von ÖVP-Prominenz - da gilt man als vereinnahmt Tiroler Schützen als Symbol, dass da etwas verteidigt wird - was denn? LH und BM als Kohorte der Familie und "Wächter" der ÖVP-Familie - und viele, die dabei sind um ins Netzwerk zu fallen.

    Wie es scheint wird man ohne Parteikader zu sein NICHTS in der Politik. Wenn man viele der alten Parteikader sieht, wars das wert?

     
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      Annalies
      vor einem Monat

      Herr Brugger, können vielleicht Sie mir erklären, wessen BM Stotter sich schuldig gemacht hat? Ich glaube ein pragmatischer Mensch zu sein und kann mit vagen, hauptsächlich stimmungsgeladenen Anwürfen wenig anfangen. Ich komme mir vor als wäre ich eine Hetz-Party-Crasherin. Herrscht hier eine ungesunde Gruppendynamik (wie gegen den Doppelgoldmedaillengewinner oder befindet man sich im Dauerwahlkampf? Oder hat man die Taktik der FPÖ übernommen? (auf deren Konto man auch hier einzahlt). Ich habe Sie stets als besonnenen Menschen wahrgenommen und hoffe auf eine Antwort.

       
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      Cogitat
      vor einem Monat

      Herr Brugger, Sie haben absolut Recht. Es geht genauso weiter- blenden und schleichen.

       
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      Franz Brugger
      vor einem Monat

      @Annalies: Schuldig? Darum geht es nicht, ich hetze auch nicht gegen Herrn Stotter.

      Ich habe ein anderes Bild von Politik, Verantwortung als diese "Aktion Tirol" in Wien. Dass die Politik, in Tirol eben bedingt aus der Historie von ÖVP geprägt, sich vorrangig der eigenen Klientel verpflichtet fühlt sehe ich nicht als Anwurf sondern als Feststellung.

      Ich gönne dem Herrn Stotter seine 4-monatige Präsidentschaft, stelle aber nochmals das Drumherum in Frage. Bin neugierig, was der nächste "Präsident" da inszenieren wird.

      In dem Zusammenhang, auch die Übergabe von Bundesland zu Bundesland sehe ich (meine Meinung) als verschroben und im Sinne von allgemeinen Sparaufrufen als nicht angebracht.

      Wegen Antwort: Ich habe in diesem Forum schon mal Fragen gestellt: An Herrn Stotter, was der BR so weltbewegendes veranlasst hat....... Im Forum, auf was von Tirol ist Mann/Frau stolz......

       
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      Stadtner
      vor einem Monat

      @Annalies: Sie sagen selbst, dass Sie den BRP nicht kennen. Wie kommen Sie dann so sicher zu der Einschätzung, dass Kritik an ihm unangemessen sei? Das wirkt ein wenig so, als würden Sie alles, was von der schwarzen Seite kommt, vorsorglich für gut befinden – und Kritik daran grundsätzlich nicht gelten lassen.

      Vielleicht lohnt es sich, sich etwas näher mit Netzwerken, Freunderlwirtschaft und dem Stil rund um den BRP zu beschäftigen – vor allem bei jenen, die direkt mit ihm zu tun hatten und dabei ihre Erfahrungen gemacht haben. Dann wird vielleicht auch verständlicher, woher die Kritik rührt.

      In das System und das Politikverständnis der ÖVP passt er jedenfalls hervorragend. Die eigentliche Frage ist nur, ob dieses Politikverständnis noch zu unserer Zeit passt. Die Wahlergebnisse und Umfragen sprechen da eine ziemlich deutliche Sprache.

       
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      Annalies
      vor einem Monat

      @ stadtner. Sie haben offensichtlich die vielen Postings von mir über AK und auch die ÖVP nicht gelesen. Die ÖVP hat ein großes Problem, das parteiintern scheinbar kaum wahr- und auch ernstgenommen wird. Nur wird hier im Forum BM Stotter angegriffen ohne auszuführen, welchen Erwartungen er nicht entsprochen hat und/oder welches Fehrverhalten ihm zuzuschreiben ist. Allein die Mitorganisation und Teilnahme an dieser politischen 'Folklore' kann es, allen Ernstes, wohl nicht sein!

       
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    karlheinz
    vor einem Monat

    @Annalies ich glaube nicht, dass man sich an Stotter abarbeitet. Es ist viel mehr seine Partei an der sich die Enttäuschung der Bürger spürbar macht. Von dieser einst wirtschaftlichen, angesehenen und vermeintlich christlichen Partei ist nicht mehr viel übrig geblieben. Zu Kölls Zeiten war ein Hochkommen dort einfacher was jetzt fast aussichtslos scheint. Weil ich Hr. Stotter persönlich nicht kenne, kann ich für ihn weder ein Lob oder gar eine Kritik aussprechen. Das werden wohl andere tun. Dies ist meine Meinung zu Ihrem ersten Satz.

     
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      Annalies
      vor einem Monat

      karlheinz. Die Stimmung gegen Stotter ist mir bereits beim Posten zum Thema Köll aufgefallen. Stotter wurde mit ihm (und auch mit Trump, glaub' ich) verglichen. Ich habe es damals als 'Silberrücken- oder auch Platzhirschphänomen' eingeordnet. Die vermehrte Kritik von, in der Mehrzahl älterer Männer, an der jungen Nachkommenschaft. 'Altersmilde' gibt es offensichtlich weder im Tierreich noch bei den Menschen. Scherz vorbei! Die Kritik an der ÖVP generell kann ich gut nachvollziehen. Sie bewegt sich kaum und der Hauptakzent liegt auf dem Systemerhalt. Mattle liefert, so finde ich, jedoch auf Landesebene eine gute Performance ab. Für mich ist er glaubwürdig und kein 'Fürst der Finsternis'. ( M.Strolz, früher NEOS, hat die LHs als 'Fürsten d. Finsternis' bezeichnet).

       
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Biker
vor 2 Monaten

Wofür solche Veranstaltungen?

Man karrt Musikkapellen, Schützenkompanien, Feuerwehrler, Bürgermeister, Tourismusmanager und Politiker nach Wien um was zu bewirken oder zu erreichen? Vermutlich nur um den eigenen Wichtigkeitslevel nach außen zu transportieren.

Es ist ein allgemeines Gesellschaftliches Problem das heute Selbsthuldigung und Selbstbeweihräucherung mehr zählt als echte Leistung. Wer alles nach außen transportiert ist ein toller Bursch oder ein tolles Mädel. Frei nach dem Motto: "Seht her wie toll ich bin". Likes bestimmen den eigenen Zufriedenheitslevel. Suchtartig wird alle paar Minuten aufs Handy geschielt um sich den nächsten Dopaminlevel zu gönnen.

Eine einfache Pressekonferenz mit Pressaussendung häts vermutlich auch getan und hätte viel Steuergeld gespart. Nur sind dann die "Wichtigen" nicht so prominent in den Medien präsent.

 
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Elisabeth
vor 2 Monaten

Wer ist den Mitgliedern der Musikkapelle, der Schützen und der Feuerwehr den kurzen Ausflug nach Wien neidig? Das findet vielleicht einmal in 20 Jahren statt, wenn überhaupt. Sie sind das ganze Jahr ehrenamtlich für die Öffentlichkeit tätig. Schenken Sicherheit und Freude. Niemand fragt, was das eigentlich wert wäre, wenn man es bezahlen müsste. Ich kann nur hoffen, dass die Kritiker noch viel mehr ohne Bezahlung für die Gemeinden tun als sie.

 
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    webe
    vor einem Monat

    @elisabeth: da verstehst du offensichtlich etwas falsch. es geht nicht um die ehrenamtlichen und dass man denen etwas neidig ist. es geht um die selbstinszenierung der BONZEN und deren eigenhuldigung und selbstbeweihräucherung... das ist zum kotzzzzzen !!

     
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oschtirola
vor 2 Monaten

Wenn die letzte Feier vorbei ist, ist auch die Periode rum 😂

 
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Dolo1000
vor 2 Monaten

Und wer ist in der Zwischenzeit für die Bevölkerung von Oberlienz da? Wer vertritt den Hr.BRP vor Ort? Ach ja,da gibt es ja Vize dafür, welche die Arbeiten machen für geringe Wertschätzung und geringem Lohn. Die nächste Wahl kommt und trotzdem werden Steuergelder verschwendende, sich in Szene setzende Personen als Bürgermeister gewählt.

 
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Stadtner
vor 2 Monaten

Haben unsere Bürgermeister wieder einmal einen Ausflug gebraucht? Der letzte nach Cortina ist ja schließlich schon eine Weile her. Man fragt sich schon, ob diese Damen und Herren in politisch und wirtschaftlich durchaus herausfordernden Zeiten wirklich so viel Zeit für derartiges Theater haben – oder ob man nicht erwarten dürfte, dass sie sich stattdessen um die Anliegen der Bevölkerung in ihren Gemeinden kümmern. Dass Franz Theurl der Politik da einen Gegenbesuch abstattet, passt gut ins Bild – ganz nach dem Motto: manus manum lavat. Besonders interessant sind auch die Worte des BR-Präsidenten. Da darf man durchaus einmal nachfragen, was er konkret in Oberlienz oder in der Region umgesetzt hat, um tatsächlich attraktive Lebens- und Arbeitsräume zu schaffen. Die Bilanz wirkt nämlich eher überschaubar: Osttirol ist nach wie vor der einzige Bezirk Tirols mit Bevölkerungsschwund und deutlicher Überalterung. Bei so viel Inszenierung und politischem Bühnenprogramm darf man jedenfalls gespannt sein, welcher Karriereschritt als Nächstes folgt: der angekündigte Landtagssitz – oder gleich der Sprung zum Landesrat? Bei Anton Mattle und Norbert Totschnig, in deren Schlepptau er sich gerne zeigt, scheint er sich jedenfalls schon recht eifrig anzudienen. Es wirkt so, als würden die beiden ihn protegieren – aus welchen Gründen auch immer. An überragenden politischen Leistungen oder großen Erfolgen in der ÖVP-nahen Wirtschaft kann es jedenfalls kaum liegen. Was diese Herren alle eindrucksvoll beweisen: Selbst wenn Gemeinde- und Landeskassen leer sind, findet sich offenbar immer noch Geld für politische Selbstinszenierung. Für Geld für Projekte hingegen, die auch einem Tiroler außerhalb der politischen Elite und ihrer Seilschaften tatsächlich etwas bringen würden, scheint die Begeisterung deutlich geringer zu sein.

 
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Cogitat
vor 2 Monaten

Er schleicht schon wieder...und zu den Kosten kein Kommentar...die schwarzen Brüder tun wirklich alles, um den Denkzettel bei den nächsten Wahlen zu bekommen...er schleicht schon wieder.

 
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arlingriese
vor 2 Monaten

… wenn man genau hinsieht, findet man im Bild auch … den TVBO Obmann und Aufsichtsratsvorsitzenden der Lienzer Bergbahnen und Gemeindrat Franz Theurl. Der Herr muss natürlich auch dabei sein, bringt sonst auch nicht viel weiter.

 
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    MVP
    vor 2 Monaten

    man muss nicht mal mühsam im bild suchen. steht ja eh im artikel

     
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    Cogitat
    vor einem Monat

    Da sind viele "illustre" Menschen auf dem Foto. Ich frage mich, wie hoch die Kosten sind. Da gibt es, scheint mir, keine Transparenz, nur Arroganz. Abgesehen davon, ist die Forderung vieler, nicht nur von mir: Weg mit dem Bundesrat, deutliche Verkleinerung des Nationalrates. Die Einsparungen wären enorm.

     
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    Cogitat
    vor einem Monat

    Es ist ein Wimmelbild...es wimmelt von Blendern und Amigos...ist EB auch dabei?

     
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Oschtirola10
vor 2 Monaten

Vielleicht ein bisschen bei Trump abgeschaut. Große Inszenierung, viel heiße Luft und Weihrauch vernebeln die wirklichen Probleme. In Zeiten wie diesen gäbe es wichtigere Dinge das Steuergeld zu verwenden.

 
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    Irene
    vor 2 Monaten

    genau meine Rede, nichts als Steuergeld verschwendet .... wie wenn wir's nur so hätten!

     
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Haberg21
vor 2 Monaten

Man kann alles kritisieren und es wird auch alles kritisiert! Aber ich sag immer: Selber in die Politik gehen und "besser machen"! Aber das wird niemandem mehr gelingen, weil eben "alles kritisiert" wird!

 
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    as
    vor 2 Monaten

    gott sei dank dürfen wir unsere meinung noch kund tun und in zeiten in denen vieles in den gemeinden dem sparstift zum opfer fällt, kann man sich doch fragen ob öffentliche gelder (wenn es denn so wäre) nicht für wichtigere dinge verwendet werden sollten? wie hat der gemeindebundobmann gesagt:"dann muss halt die eine oder andere feier ausfallen."........

     
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    Koal
    vor 2 Monaten

    Warst wohl dabei ... beim "Kasperltheater" in Wien ? Super Politik !?!

     
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    senf
    vor 2 Monaten

    @Haberg, es wird nicht das "besser machen" kritisiert, es wird der Sinn des Bundesrates hinterfragt, ebenso die sinnlose Geldverschwendung aus Steuermittel für parteipolitischen Nutzen und der pompöse Auftritt. Eine Angelobung des Herrn Stotter für diese Funktion müsste reichen und nachwirken!

    Kniefall vor der Politik ist ein Relikt der Nachkriegszeit! Das gilt für alle - über alle Parteien hinweg, die unsere Traditionen missbrauchen. Nur die Pappn halten und Gehorsam üben ist demokratisch bedenklich

     
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    webe
    vor 2 Monaten

    du hast wohl ein eigenartiges verständnis von politik. ist das politik machen? das fällt unter selbstbeweihräucherung, wenn man(n) nicht zustande bringt ......

     
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    Sie müssen angemeldet sein, um ihre Stimme für dieses Posting abzugeben.
    Annalies
    vor einem Monat

    Haberg21. Hier sind hauptsächlich SPÖ- Wähler und einige FPÖ- Anhänger vertreten (kaum ÖVP u. Grüne). Die SPÖ hat am vergangenen Samstag ihren 'Holzweg' einasphaltiert und somit herrscht wieder Wahlkampfstimmung. Da nützen keine Fakten und auch kein Pragmatismus. Differenzierung stößt auf taube Ohren. Die einzelnen Blauen brauchen nichts zu tun als zuzuschauen und zu genießen. Schade um die verschwendete Zeit!

     
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      senf
      vor einem Monat

      Muss man denn wirklich einer Ideologie nachrennen, um die Missstände der Politik hinterfragen zu dürfen? Liebe Annalies, ab meiner Mitgliedschaft bei den Jungbauern bis ins Alter haben mich leider die wiederkehrenden Trixereien, Gaunereien und korrupten Machenschaften so mancher Politiker besonders aus der schwarzen Riege - auf allen Ebenen - enttäuscht und auf den Boden der Realität zurückgeholt. Nach jedem Feuer am Dach hat man es verstanden, Gras darüber wachsen zu lassen. Die "brave" Volksmehrheit ist leider - auch bei guter Bildung - zu vergesslich und zu parteienvernarrt, um entsprechende Konsequenz walten zu lassen. Mit Ausnahme der Tochter des verstorbenen F-Straßenerbauers, Herrn Kranebitter (ÖVP) von ober Lienz.

      Man erinnere da an Skandale wie den Jahrhundertdiebstahl aus Gemeindegut, Postenschacher, Vetternwirtschaft und Freunderlwirtschaft, Steuerhinterziehung, Bereicherung, Grundstücksdeals, Gemeindepleiten, Machtanmaßung, Einflussnahme an staatliche Institutionen und vieles andere, die ja demokratische Prozesse laufend erschüttern, was letztlich ja zur Politikverdrossenheit führt. "Man kann ja eh nix dagegen tun" - darauf baut man auf.

      Vielleicht verkennen sie ein wenig die Realität, sie schauen einfach weg oder sind zu gutgläubig. Ihrer Anmerkung, dass hier im Forum "... hauptsächlich SPÖ- Wähler und einige FPÖ- Anhänger vertreten (kaum ÖVP u. Grüne)" sind kann man getrost widersprechen, eher ist es aber die Reaktion vieler kritischer Zeitgeister, wie es hier in Osttirol eigentlich läuft. Insider behaupten sogar, dass in keinem umgebenden Bezirk mehr Parteieneinfluss auf öffentliche und halböffentliche Einrichtungen passiert, wie hier im Extrastüberl, was über Jahre prägt! Das weiß wahrscheinlich auch der Herr LH, der vermutlich aus der Sorge um seine Wähler mit dem Auftritt am Heldenplatz versucht hat, das vernebelte Image wieder ein wenig aufzubessern. Verwunderlich, dass im Forum kaum Postings vom erwähnten Klientel folgen, dafür viele rote Haggalan, die ja Erhabenheit trotz andauernder Abwesenheit deuten soll.

      Und der "Senf"? Der steht in der roten Ecke. Da hilft ihm auch seine Kritik gegen den Gundstückdeal der Lisl nix. Staunenswert, wie schnell man vergisst. Gel, lieber @Insider!

       
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      Annalies
      vor einem Monat

      @senf. Welche Art von Politik und welche Volksvertreter in welchen Zeiten? Mein Eindruck ist, dass heuzutage zuviel Parteipolitik gemacht wird, an der realen Lebenswelt der Bürger vorbei. Dass Parteien Linien vorgeben und Schwerpunkte bestimmen, das war immer so. In der heutigen Zeit wird jedoch in alles eingegriffen, alles normiert und bewertet. Wir haben ein dermaßen unbewegliches System ge(er)schaffen (wir wollten scheinbar alles geregelt und versorgt wissen), das uns langsam zu erdrücken droht. Ich gehöre ins Lager der Politikverdrossenen. Ich habe persönlich einiges erlebt und vieles beobachtet. Da ich mich generell in manchen Postings 'weit' hinauslehne, ich kann meine Behauptungen bezeugen und ggf. den Beweis antreten. Nur bitte ich in allem um eine differenzierte Betrachtungsweise, denn es gibt verschiedene Blickwinkel. Diese sollten jedoch nicht zu sehr von Ideologien eingefärbt werden. Welche Ideologie zu welcher Zeit, in welchem Maße und zu welchem Preis? Z.B. Grüne Politik: brauchen wir unbedingt! Wie und in welchem Zeitrahmen stellen wir auf Erneuerbare Energie um? Wieviel an fossiler Energie brauchen wir zusätzlich noch? Es ist in Tirol beinahe unmöglich mit den Bürgern über das Aufstellen von Windrädern zu sprechen. Wasserkraftwerke? Brauch' ich nicht weiter auszuführen. Netzausbau? Wir wollen (verständlicherweise) alles erhalten, so wie es ist, aber können nicht akzeptieren, dass wir auf diese Art nicht weiterkommen. Und Senf, ich bin nicht @chronos!

       
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hinter dem vorhang
vor 2 Monaten

sparen wäre mal angesagt . kein bundesrat halbierung der nationalabgeordneten einheitliche gesetze für ganz österreich

 
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Ofentschtsche
vor 2 Monaten

Ein schwarzes Kasperlebumsdings was total unnoetig ist und nur zur Selbstinszenierung beitraegt.Schwarz ist nur mehr die Nacht zu akzeptieren......

 
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as
vor 2 Monaten

mich würde interessieren wer die kosten für solche veranstaltungen trägt? wahrscheinlich der steuerzahler?

 
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    MVP
    vor 2 Monaten

    wer denn sonst...

     
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Franz Brugger
vor 2 Monaten

Ist es dieses "Gewade" (Procedere), welches bei vielen das Tiroler Heimatgefühl, die vielfach besungene Liebe zu Tirol begründet?

Würde mich interessieren, worauf Mann/Frau heute auf Tirol stolz sind.

 
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    karlheinz
    vor 2 Monaten

    Für ein kurzfristiges Amt ein derart kostspieliges "Gewade" zu veranstalten ist für mich unverständlich. Auch für eine ÖVP-Parteipräsentation dürfte dieses Procedere nicht geeignet gewesen sein. Gegenwärtig geht es nicht um "Prunk", sondern um Taten! Solche und nicht übliche Sprüche werden goutiert.

     
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      webe
      vor 2 Monaten

      ein "gewade" muss man(n) nur machen, wenn man sonst nichts zustande bringt. völlig unnötiges gehabe dieser selbstdarsteller, und damit sind alle genannten gemeint.

      ..... mir wäre lieber, sie würden was arbeiten. für das hat man sie letztendlich gewählt ...

       
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webe
vor 2 Monaten

... einfach nur zum kotzzzen ..... man würde weder die tiroler präsidentschaft im bundesrat noch hrn. stotter wahrnehmen, wenn man(n) sich nicht so inszenieren würde. die diskussion um die berechtigung des bundesrates ist nach solchen events berechtigt. habe von hrn stotter noch nichts wesentliches gehört.

 
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    aktuell
    vor 2 Monaten

    Gehalt 19 689 Euro pro Monat.

     
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      osttirol77
      vor 2 Monaten

      schlecht recherchiert. Wir sprechen nicht vom Nationalratspräsidenten, sondern vom Präsidenten des Bundestages. :)

       
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      Insider
      vor 2 Monaten

      Sucht man "vernünftig" im Internet, dann kommt man auf einen Bruttobezug ca. 5.176 € pro Monat als Bundesrat - während einer halbjährigen Präsidentschaft genau das Doppelte. Auch im Internet - und vor allem beim Posten von teils sinnbefreiten Kommentaren - braucht es auch ein bisschen Intelligenz.

       
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      Peter Wernisch
      vor 2 Monaten

      ein wenig zu viel halt. Politiker sollen an der Leistung bezahlt werden. Mir tuam alle unterbezahlten Politiker sehr leid. Jeder andere Beschaeftigte ist mit Steuerlast eingedeckt.

       
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      senf
      vor 2 Monaten

      @insider, stimmt, 5.176 brutto monatlich, 14 x im Jahr + Spesenersatz, der für National- und Bundesräte sehr genau geregelt ist. Des wird schon passn. Falls ein BR nach ausscheiden keinen Job hat, gebührt ihm auf Antrag ein Fortzahlungsendgeld bis zu 6 Monaten.

      Intelligenz ist bei Einsicht dazu nit nötig, sinnerfassend lesen sollte man halt können, wenn sie das meinen. Die Frage wird auch sein, wieviel Zeit ein solcher Volksvertreter tatsächlich für den Job aufwendet. Bei angenommenen 30 Stunden reiner Produktivität und einer Sitzung für die Sache im Monat ist das gar nit so schlecht bezahlt. Immerhin zwa Hunderter in da Stund brutto sagt mir mei Milchmädchen.

      Interessant: seit 1945 haben fast 1.000 Sitzungen des BR stattgefunden, immerhin reisen 60 BR-Mitglieder von Bregenz, aus dem Iseltal bis Rust etwa 12 mal im Jahr (teils in Schlafwaggons) in die Bundeshauptstadt um Beschlüsse des Nationalrats zu behandeln (Bestätigung oder Einspruch).

      Dem Otto-Normalbürger ist allerdings die Aufgabe des BR nicht ganz klar, weshalb der Sinn dieser "Länderkammer" gerne hinterfragt wird. Seit heut wissens zumindest, dass man in Wien (halbjährlich(?) auch ganz gut feiern kann. Auf Kosten des Steuerzahlers, aber psssst, im "Trachtenland Österreich" (Staribacher-ehm. Tourismusminischter) darf man Beizeiten ja auch mal unter Freunden sein!

      (Und i war-at schon neugierig, wie sich der BR zum Beitritt des EU-Renaturierungsgesetzes mit nationaler Verordnung (Gewässler) verhalten hat, muss aber auch zugeben, dass mir die Kompetenzlage nicht klar ist. Bin ja kein BR)

       
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