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Eiweiß als neue Hoffnung gegen Krankenhauskeime

Grazer Forschende arbeiten an vielver­sprechenden Wirkstoffen, um antibiotika­resistente Keime unschädlich zu machen.

Meist fängt es harmlos an: Ein Standardeingriff im Krankenhaus verläuft nach Plan, alle Beteiligten atmen auf. Doch bei der Wundversorgung treten Probleme auf: Gerötetes, geschwollenes Gewebe deutet auf eine Infektion hin.

Sofort werden Antibiotika verabreicht, um die auslösenden Keime abzutöten. Doch die Wirkung bleibt aus und die Infektion breitet sich aus. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn die offenbar antibiotikaresistenten Bakterien drohen eine Sepsis, eine Blutvergiftung, auszulösen.

Gefahr antibiotikaresistenter Bakterien

Das geschilderte Szenario ist keine Seltenheit, gehören antibiotikaresistente bakterielle Krankheitserreger doch zu den größten Gefahren im heutigen Gesundheitsbetrieb. Wirkungsvolle Alternativen zu gegenwärtigen Wirkstoffen sind daher dringend gesucht.

Zwar gibt es Reserve-Antibiotika, die speziell für Einsätze dieser Art zurückgehalten werden, doch können diese gerade bei älteren und schwächeren Patient:innen zu spät kommen.

Nermina Malanovic forscht am Institut für Molekulare Biowissenschaften an der Universität Graz und beschäftigt sich seit knapp 15 Jahren mit Peptiden. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos

Mit einer anderen Alternative beschäftigt sich hingegen Nermina Melanovic vom Institut für Molekulare Biowissenschaften an der Universität Graz. Sie untersucht Bausteine des körpereigenen Immunsystems, sogenannte Peptide.

Mit Peptiden gegen Schadstoffe im Blut

Bestimmte dieser kleinen Proteinstrukturen, die Teil einer ersten Verteidigungslinie der menschlichen Immunantwort sind, zerstören eindringende Krankheitserreger auf der Haut oder in Schleimhäuten. „Wir versuchen die Peptide in einer Weise zu modifizieren, dass sie bakterielle Pathogene gezielt im Blut unschädlich machen“, fasst die Biowissenschaftlerin zusammen.

Erste Ergebnisse zeigen, dass die neu entwickelten Peptide erstaunliche Fähigkeiten haben. Sie eliminieren die bakteriellen Krankheitserreger so effizient, dass diese keine Zeit haben, sich anzupassen und Resistenzen zu entwickeln. Gleichzeitig entfalten sie eine entzündungsvorbeugende Wirkung im Körper und können eine Sepsis verhindern.

Resistenzen unwahrscheinlich

Die Peptide haften aufgrund ihrer positiven elektrostatischen Ladung an den negativ geladenen Zellmembranen der Bakterien. Mit ihrer helixartigen Struktur bohren sie dann kleine Löcher in diese Schutzhülle der Mikroorganismen – auch bei jenen, die durch Antibiotika nicht mehr unschädlich gemacht werden können“, erklärt Malanovic.

„Auf diese Art wird die Membranstruktur zerstört und kann den Zellinhalt nicht mehr halten. Dieser Vorgang läuft innerhalb von Minuten ab, also schneller, als sich die Bakterien vermehren können. Deshalb ist es auch unwahrscheinlich, dass diese Resistenzen entwickeln.“

Bessere Bedingungen für Forschung an Peptiden

Melanovic geht es nun darum, das Design eines Peptids, das all die erwünschten Wirkungen vereint, weiter zu verbessern. Das passiert etwa, indem die Reihenfolge der Aminosäuren im Peptid verändert wird, um Eigenschaften zu modifizieren; oder indem die Helixform des Moleküls angepasst wird.

Zudem gilt es, die Infrastruktur für die Forschung an Peptiden zu verbessern: „In der einschlägigen Medikamentenentwicklung ist alles auf die pharmazeutische Umsetzung von Antibiotika ausgerichtet. Es gibt bisher beispielsweise kein spezialisiertes Tiermodell für die Untersuchung von Peptiden. Es fehlt ein klarer Konsens darüber, wie sich Ergebnisse aus dem Labor auf Tiere übertragen lassen“, veranschaulicht die Biowissenschaftlerin.

„Gleichzeitig müssen regulatorische Hindernisse überwunden und Investoren und die Pharmabranche auf das Thema Peptide als Alternative für Antibiotika sensibilisiert werden.“

Weitere Anwendungsfelder denkbar

Grundsätzlich sei die Peptidforschung aber voll von Schätzen, die es noch zu erheben gilt – und die weit über eine Antibiotikaalternative hinausreichen, betont Malanovic.

Die Forscherin meldete etwa nicht nur ein Patent zu einem antimikrobiellen Peptid an, sondern auch eines, das in der Krebsbekämpfung eingesetzt werden kann. „In der Krebsforschung liegt ein wichtiges Forschungsfeld. Denn Peptide können auch modifiziert werden, um schädliche Bakterien im Krebsumfeld oder sogar die Tumorzellen selbst zu eliminieren“, erklärt die Biowissenschaftlerin.

„Doch auch eine Reihe weiterer Anwendungen sind denkbar, bis hin zur Bekämpfung von Schimmelpilzen in Lebensmitteln. Das Potenzial ist also enorm.“

Noch ist offen, ob die Forschungserfolge der Arbeitsgruppe auch im Rahmen eines Spin-off-Unternehmens kommerzialisiert werden sollen. 

23 Postings

Annalies
vor 3 Wochen

Mir fehlt in der gesamten Debatte das Grundthema HYGIENE! Selbstverständlich sind therapeutische Ansätze diskussionswürdig, aber warum entstehen und verbreiten sich Krankenhauskeime? Es werden zu rasch und zu undifferenziert ABs verschrieben. Falls das eine nicht sofort 'anschlägt', wird das nächste verordnet. Die Anfertigung eines Antibiogrammes (Wirkstoffsensibilität bzw.-resistenz) geschieht in der Regel erst, wenn einiges ohne Erfolg durchprobiert wurde. Vielfach kommt es in weiterer Folge zu Pilzinfektionen, die je nach Art, massiv und schwer behandelbar sind. Krankenhauskeime können auch durch gute und konsequent durchgeführte Maßnahmen 'beherrschbar' bleiben. Ein professionelles Wundmanagement, rasche Mobilisation und keine langen Verweildauern helfen ebenfalls, eventuelle Ausbreitungen hintanzuhalten. In manchen Staaten werden heimtransferierte Touristen, die während ihres Urlaubes auf einer IC im Ausland behandelt wurden, im Heimatkrankenhaus unter Quarantäne gestellt und auf eventuell 'eingeschleppte' Krankenhauskeime untersucht. Vielfach wird bei uns auch verabsäumt, den Nachweis eines Krankenhauskeimes im Arztbrief zu vermerken, was bei z.B. Transferierungen des Patienten weitreichende Folgen haben kann. Und um auf Osttirol zurück zu kommen: Dr. Walder ist ein ausgezeichneter Virologe mit einem hochtechnischen Labor und einer langjährigen Erfahrung in der Erforschung und Behandlung dieser spezifischen Keime. Warum holt man diesen Fachmann nicht ins BKH zurück?

 
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    Bahner Bernd
    vor 3 Wochen

    Sicher Prophylaxe ist immer besser als Therapie. Sie haben das in Ihrem wie immer profunden Beitrag sehr umfassend dargelegt.

     
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Hanna62
vor 3 Wochen

Weiß aus eigener Erfahrung,daß Patienten komm und AB wollen.Wenn nicht verschrieben wird versucht man es halt bei einem anderen Arzt. Phagen?Werden i.d.Ukraine schon lange bei MRSA erfolgreich eingesetzt.Aber da macht ja d.Pharmaindustrie kein Geld mehr.

 
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    Bahner Bernd
    vor 3 Wochen

    Sie haben recht. Es ist erstaunlich, dass die im Osten bereits seit Jahrzehnten etablierte Bakteriophagentherapie bei uns keine größere Beachtung in Forschung und Behandlung findet. Es gibt aber einige wesentliche Einschränkungen für eine breitere Anwendung. Die " bakterienverzehrenden " Viren sind hochspezialisiert, sodass für eine gezielte Therapie erst die verantwortlichen Keime kultiviert und die entsprechende Bakteriophagenmedikation hergestellt werden muß. BPhgemische haben eine deutlich schwächere Wirkung. Außerdem gibt es anscheinend auch Probleme bei der Standardisierung, Dosisfindung ua. Nebenwirkungen gibt es praktisch keine. Die Anwendung bei komplizierten, langwierigen Infektionen mit Problemkeimen, auch bei für Antibiotika oft schwer erreichbaren Herden hat sich aber bereits mehr als bewährt. Manche indische Bakteriologen behaupten sogar, dass das scheinbar so unproblematische Untertauchen in der Keimbrühe des heiligen Ganges durch Bakteriophagen zu erklären sei. Zweifler der ich bin, habe ich einen Selbstversuch trotzdem nicht gewagt.

     
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Bahner Bernd
vor 4 Wochen

Ein sehr vielversprechender, wegweisender therapeutischer Ansatz. Aber bis zur breiten klinischen Anwendung wird es wohl noch dauern. Peptide verschiedener Wirkungsweise sind bei unseren Vitalfunktionen quasi ubiquitär vorhanden, ua beim Immunsystem. Die Forschung arbeitet daran mit zunehmenden Erfolg, verschiedener Probleme beim Einsatz als Therapeutikum durch bioengineering Herr zu werden : ua fehlender Stabilität zT durch rasche Verstoffwechselung, kurze Halbwertszeit, rasches Nachlassen der Wirkung. Resistenzentwicklungen sind durch den mutliplen Ansatz an der Bakterienwand eher wenig zu erwarten. Aber wie schauts mit der Spezifität aus ? Das Nebenwirkunsprofil wird auch davon abhängen. Bei älteren Medikamenten sind vereinzelt neuro- und nephrotoxische Symptome beschrieben worden. Vorerst werden entsprechende Medikamente vor allem bei multiresistenten Krankenhauskeimen und bei der Sepsis ( bereits mit guten Erfolg ) zu Anwendung kommen. Dass sich in der Wissenschaft immer wieder neue Perspektiven und Paradigmenwechsel auftun stimmt einen zuversichtlich.

 
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lia
vor 4 Wochen

der amerikanische gesundheitsminister kennedy, er macht dem namen keine ehre, nimmt nicht zur kenntnis, dass impfungen kinderlähmung, pocken, masern, usw. zum verschwinden brachten.

 
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    Bahner Bernd
    vor 3 Wochen

    Kennedy, dem nach eigenem glaubhaften Bekunden, Würmer das halbe Gehirn aufgefressen haben, ist gerade dabei die medizinische Wissenschaft in den USA nachhaltig zu ruinieren.

     
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      nachdenken
      vor 3 Wochen

      Frage an lia: Wie genau kommst du bei dem Artikel auf Kennedy und seine Impfstrategie ??? Schade, dass dir keine gedankliche Brücke zu Kickl gelungen ist ? Vielleicht fällt dir ja noch was ein. Ich bitte darum. 😉

       
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      Bahner Bernd
      vor 3 Wochen

      @ nachdenken. Die Brücke zu Kickl ist leicht zu finden. Wenn ich da an den bedenkenlosen Umgang mit Wissenschaft und Pseudowissenschaft je nach politischem Kalkül durch Kickl und seine Entourage denke, an das faktenbefreite hysterische Geschrei von Belakowitsch besonders während der Covidpandemie, an die Abstrusitäten ( nicht nur Ivermectin ) von Hauser, da drängen sich Vergleiche mit Kennedy geradezu auf. Das eigentlich bedrohliche aber sind die Mächte dahinter mit ihrer durchaus rationalen gesellschaftspolitischen Agenda.

       
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      Annalies
      vor 3 Wochen

      BahnerBernd. Kickl ist und bleibt in aller Munde. Ist das vernünftig? Meiner Meinung nach nicht. Vor allem die Covid-Zeit wieder in Erinnerung zu bringen....In jenen Jahren hat es eine massive Abwanderung in Richtung FPÖ gegeben. Die damalige Strategie hat die Gesellschaft gespaltet, für mich unverständlich, aber geschehen. Fakt ist, dass sich die FPÖ zum Sammelbecken für unzufriedene Wähler entwickelt hat. Warum sind Menschen politikverdrossen? Diese Antwort ist nicht schwer zu beantworten. Ich bin davon überzeugt, dass die FPÖ keine 'bessere' Politik machen würde (in Regierungs-Verantwortung). Jedoch ca.38% der Wähler vertreten derzeit eine andere Meinung und das ist zu akzeptieren. Da jedoch die Hauptthematik anderer Parteien sich vielfach auf das Verhindern der Rechten konzentriert, kommen andere Problemfelder in der Erarbeitung von Lösungsansätzen zu kurz. Die FPÖ braucht sich nur zurückzulehnen, ein paar untergriffige Brandreden in einfacher Sprache in Bierzelten zu halten, den Rest erledigen wohl wir für sie.....

       
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      Bahner Bernd
      vor 3 Wochen

      @ Annalies. In den meisten Punkten waren wir uns schon einig. Das Bizarre Kennedys mit dem maßgeblicher Proponenten unserer Heimatpartei zu vergleichen, kann aus Gründen der politischen Hygiene nicht ganz verkehrt sein. Ist es gleich Wahnsinn, so hat es doch Menthode. Auswüchse eines Ungeistes, der sich wie eine Epidemie über Gesellschaften ausbreitet, die schon längst bei einem rationalen Umgang mit Wissenschaft und Menschenrecht angekommen schienen. Gerade erst hat die Bertelsmannstiftung auf den zunehmenden, weltweiten Schwund von Demokratien und der Zunahme autokratischer Regierungsformen in Zivilisationen hingewiesen, wo dies längst schon überwunden schien. Dass eine vernüftige Politik der beste Schutz vor diesem Ungeist ist, wird keiner bestreiten. Was nicht geht ist Appeasement, Beschwichtigen in der Hoffnung, es wird schon nicht so heiß gegessen wie gekocht. Das hat schon in der Weimarer Republik nicht funktioniert. Und Schweigen, um schlafende Hunde nicht zu wecken ?

       
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      Annalies
      vor 3 Wochen

      BahnerBernd. Wir brauchen nicht bis zur Weimarer Republik zurückzugehen. Schon in den 1980 u.-90er Jahren wurde vor Haider gewarnt, es gab/gibt die Vranitzky-Doktrin, seit Jahren wird gegen Kickl und Co. alarmiert und die Brandmauern werden beschworen. Was hat es uns gebracht? Die Zustimmung zur FPÖ (gilt für ähnliche Parteien in vielen Ländern) hat ihren historischen Höchstwert erreicht. Offensichtlich war/ist die gewählte Vorgehensweise anderer politischer Mitbewerber nicht zielführend. Wir werden wohl nicht darum herumkommen, eine für alle Bevölkerungsgruppen akzeptable Politik zu etablieren. Da wir 2027 Landtagswahlen haben und die FPÖ, nach aktuellen Umfragen, nur 4% hinter der führenden ÖVP liegt, wäre vielleicht ein rasches 'Umdenken' diskussionswürdig.

       
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      Bahner Bernd
      vor 3 Wochen

      @ Annalies. Sie sprechen da nicht ganz vergleichbare Dinge an. Auf der einen Seite das oft vergebliche Mahnen und Warnen, ehrbares Scheitern inbegriffen. Auf der anderen Appeasement, Beschwichtigen, Relativieren, was immer auch etwas an Preisgabe und zur Disposition stellen hier von Prinzipien der Aufklärung und der Liberalität bedeuten kann. Da kann es keine Aufforderung zum Umdenken geben, wohin auch und zu welchem Ende. Mahnen und Warnen sollte auch immer einem gewissen moralischen Anspruch genügen. Appeasement bedeutet hingegen sich auf fragwürdige Positionen einzulassen um des lieben Friedens Willen. Dies wird aber nie gedankt, und fehlender entschiedener Widerstand heißt nur Leute ermuntern, die ihre politischen Ziele konsequent umgesetzt sehen wollen. Das Einmahnen demokratischer Grundsätze darf nie in Frage gestellt werden, und ich glaube auch nicht, dass dadurch Leute vermehrt auf autoritäre Gesellschaftsmodelle aufmerksam werden und sich von diesen angezogen fühlen.

       
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      Bahner Bernd
      vor 3 Wochen

      Et geht vor allem auch darum, Öffentlichkeit nicht denen zu überlassen,die diese in ihrem Sinne umgestalten oder gar zerstören wollen,und die die Deutungshohheit über Pressefreiheit ,Wissenschaft und Recht erringen wollen. Dazu gehört auch, das WORT zu ergreifen, widerständig und entschlossen, und nicht nur wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Pragmatismus, der allerdings für das Gedeihen von Liberalität unabdingbar ist. Ich habe die Diskussion zu diesen Thema jetzt allerdings nicht losgetreten. Aber Ihre Reaktionen, die stark an problematisches Laissez faire erinnern, haben eine Antwort erfordert. Ich weiß mich da auch durchaus eins mit Kommentaren in Presse und Standard und mit dem Weckruf der Bertelsmannstiftung.

       
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      nachdenken
      vor 3 Wochen

      Köstlich, welche Aufregung bestimmte Postings verursachen können. 🤣 Ich lese gerne mit, amüsiere mich köstlich und bin mir sicher, dass es eh so kommt, wie es kommen wird müssen. Bitte weiter so !

       
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      Annalies
      vor 3 Wochen

      BahnerBernd. 'Laissez-faire' finde ich in der heutigen Zeit erforderlich um den gesellschaftlichen Alltag zu meistern. Wir befinden uns in einem medialen Zustand der Dauererregung und systematischer Empörung, die nur durch Differenzierung und Langmut bewältigbar scheint. Das Leben ist sehr komplex geworden und vorallem für junge Menschen wenig übersichtlich. Tagtäglich werden wir mit schrecklichen Bildern und traurigen Ereignissen konfrontiert, werden zu Zeugen des Ausmaßes menschlichen Leids und lähmender Ohnmacht. Jede(r) hat seine eigene Strategie um damit umzugehen. Ich bin der Meinung, dass wir wohlstandsverwöhnten Europäer generell zu sehr mit uns selbst beschäftigt sind. Wir blasen unsere Probleme auf, bewerten und regulieren. Es wird mit Stimmungen, Manipulationen und Ängsten gearbeitet. Eigentlich ein Hohn, wenn man den Blick über den eigenen Tellerrand wagt......

       
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      Bahner Bernd
      vor 3 Wochen

      @ Annalies. Unsere Anliegen und politischen Ansichten sind letzten Endes nicht so unterschiedlich. Also lassen wir es fürs erste dabei bewenden. Aber nicht nur jenseits des Tellerrandes, sondern auch in unserer Gesellschaft nehmen die mehrfach angesprochenen Bedrohungen und Verwerfungen dramtisch zu . Sich ins Biedermeier zurückzuziehen löst keine Probleme. Sie mögen mich in meinen Eifer für zelotisch und unerbittlich halten. Unerbittlich werden sich noch andere erweisen, mögen sie jetzt auch auf leisen Pfoten daherkommen

       
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    Annalies
    vor 3 Wochen

    nachdenker. Sie machen ihrem nickname wenig Ehre. Was hat lias Posting mit Herbert Kickl zu tun? Kennedys Haltung ist wissenschaftsfeindlich. Das hat lia, so meine Interpretation, gemeint.

     
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      Annalies
      vor 3 Wochen

      Und prinzipiell fällt mir auf, dass bei allen, nicht lokalen Themen, Herbert Kickl ins Spiel gebracht wird. Aktuell bei Renaturierung, Wiederwahl EB, Spritpreise und Abwassermonitoring. Vergesellt wird das Herbertl vielfach durch Orban, Putin und Trump. Chamenei wird derzeit noch wenig bemüht, religiöser Radikalismus ist offensichtlich weniger gefährlich als rechte Parteien(?)! Wie auch immer: Alle Wege führen zur FPÖ. Eine bessere Wahlwerbung könnte es nicht geben, LEIDER!

       
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steuerzahler
vor 4 Wochen

Solche Forschungen müssen massiv unterstützt werden. Als Gegenfinanzierung könnten Parteien- und andere sinnlose Förderungen gekürzt werden.

 
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isnitwahr
vor 4 Wochen

und es muss natürlich unbedingt damit weitergemacht werden, dass in der Massentierhaltung präventiv massenhaft Antibiotika verfüttert werden, welche der Konsument freudig aufnimmt. Bravo, aber lieber jeden Tag billiges Fleisch als gesundes Essen...

 
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    steuerzahler
    vor 4 Wochen

    Auch die Menschen nehmen viel zu viele Antibiotika zu sich.

     
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      isnitwahr
      vor 4 Wochen

      @steuerzahler, ja leider, da werden dann z. B. beim viralen Schnupfen gleich die (in diesem Fall unwirksamen) Antibiotikareste aus dem Medikamentenschränkchen verbraucht!

       
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