Die Bergrettung Lienz zieht Bilanz über ein forderndes Einsatzjahr 2025, das sowohl organisatorisch als auch im alpinen Gelände große Herausforderungen mit sich brachte. Trotz eines leichten Rückgangs der Einsatzzahlen bewegte sich das Niveau weiterhin im langjährigen Durchschnitt.
Auffällig war eine Zunahme von Einsätzen bei Verkehrsunfällen im alpinen bzw. unwegsamen Gelände, die hohe technische und psychische Anforderungen an die Einsatzkräfte stellten.

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung berichtete Fabian Mariacher aus Sicht der Einsatzleitung von Umfang und Belastung der Einsätze: Im vergangenen Jahr wurden 53 Einsätze in rund 640 Personenstunden abgearbeitet. Zu einer besonderen Herausforderung wurde ein Tag im Juli, an dem innerhalb von vier Stunden drei Alarmierungen eingingen. Zusätzlich wurden im vergangenen Jahr fast 5.000 Übungsstunden absolviert.

Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden in diesem Jahr Helmut Ebner (70 Jahre), Walter Reider (50 Jahre) und Günther Sabransky (25 Jahre) geehrt. Außerdem wurde der Nachwuchs willkommen geheißen: Die Bergretter:innen Manuel Seibald, Mariella Findl, Lukas Gomig, Christoph Gomig und Lena Schwarzl schlossen ihre Ausbildung ab und verstärken das Team in Zukunft.

Auch auf organisatorischer Ebene war das Jahr von Spannungen mit der Landesleitung geprägt. Dennoch konnte der operative Betrieb der Ortsstelle Lienz uneingeschränkt aufrechterhalten werden.
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