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Private Kraftwerkspläne im Debanttal nicht auf Eis

Michael Theurl will mit Wasser Geld verdienen. Doch der Gemeinderat von Nußdorf-Debant hält dagegen.

Es ist zumindest in Osttirol recht ungewöhnlich, dass ein Gemeinderatsbeschluss samt Begründung tags darauf vom Bürgermeister persönlich an die Medien versendet wird. Doch Andreas Pfurner, Ortschef in der Marktgemeinde Nußdorf-Debant will in einer spannenden Causa keine Zweifel aufkommen lassen. 

Es geht – einmal mehr – um ein mögliches Wasserkraftwerk am Debantbach, errichtet von einem privaten Betreiber, nämlich Michael Theurl, Eigentümer und Geschäftsführer der Theurl Leimholzbau GmbH in Assling. Theurl verfolgt dieses Projekt seit 2008 mit enormer Hartnäckigkeit und hat sich bereits mehrmals die Hörner abgestoßen, gibt aber offenbar nicht auf. 

Vor diesem Hintergrund sagte der Gemeinderat von Nußdorf-Debant in seiner Sitzung vom 24. März einmal mehr laut und deutlich: Nein! Die klare und spontane Ablehnung – das Anliegen kam erst am selben Tag auf die Tagesordnung – hat einen sehr aktuellen Hintergrund. 

Bürgermeister Andreas Pfurner weiß bei der Ablehnung eines privaten Kraftwerks am Debantbach alle Gemeinderät:innen hinter sich. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Doch zunächst die Vorgeschichte: 2023 versuchte der rührige und offenbar auch betuchte Unternehmer Michael Theurl, die Gemeinden Dölsach und Nußdorf-Debant mit einem verlockenden Angebot an Bord seiner Kraftwerkspläne zu holen. Sie sollten mit ihm eine Betreibergesellschaft gründen, zwar viel Geld einbringen, aber noch mehr Geld verdienen und das mit wenig Risiko, weil Theurl selbst das Gros der Investitionskosten stemmen wollte. Im Gegenzug wünschte er sich freie Bahn bei benötigten Grundstücken und im Genehmigungsverfahren am Debantbach. 

Die Rechnung ging nicht auf, Ende 2025 winkten nach zähen Verhandlungen beide Gemeinden ab und versagten nicht nur dem Kraftwerksprojekt ihre Zustimmung, sondern gaben auch übereinstimmend in den bereits laufenden wasserrechtlichen und forstrechtlichen Genehmigungsverfahren beim Amt der Tiroler Landesregierung negative Stellungnahmen zum Projekt für ein Oberstufenkraftwerk der Theurl Leimholzbau GmbH am Debantbach ab.

Jeder andere hätte zu diesem Zeitpunkt aufgegeben, nicht so Michael Theurl. Er änderte offenbar die Taktik und erkannte ein mögliches Einfallstor, das den Weg ins Debanttal dennoch für ihn öffnen könnte: Die RED III-Richtlinie der EU, in Kraft seit November 2023, als zentrales EU-Regelwerk zur Beschleunigung der Energiewende. Sie forciert auf dem Weg zum EU-Ziel von 42,5 erneuerbarer Energie bis 2023 drastisch verkürzte Genehmigungsfristen (oft 6–12 Monate) in ausgewiesenen Beschleunigungsgebieten und die Einstufung von Erneuerbaren-Projekten als „überragendes öffentliches Interesse“. 

Hier setzt Theurl an und beunruhigt damit die Gemeindepolitik in Nußdorf-Debant: „In den letzten Tagen bzw. Wochen trat die Theurl Leimholzbau GmbH mit neuen Angeboten an die Gemeinden Dölsach und Nußdorf-Debant sowie auch die hauptbetroffenen Grundeigentümer heran. Bei der Gemeinde Dölsach konnte sie damit allem Anschein nach auch punkten, denn dort soll demnächst über die entgeltliche Zurverfügungstellung von Gemeinde-Grundstücken für den Kraftwerksbau abgestimmt werden“, schreibt der Debanter Bürgermeister Pfurner in seiner Aussendung nach der Sitzung. 

Und weiter: „Diese aktuelle Entwicklung machte es notwendig, das Debantbach-Oberstufenkraftwerk auch bei der Gemeinderatssitzung am 24. März in Nußdorf-Debant kurzfristig als zusätzlichen Tagesordnungspunkt auf die Tagesordnung zu nehmen. Nach einer teils sehr emotional geführten Debatte haben sich die Mandatarinnen und Mandatare hier schlussendlich einstimmig darauf geeinigt, bei ihrer ablehnenden Haltung zum Kraftwerksprojekt zu bleiben und zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Gespräche mit Michael Theurl zu führen.“

Dazu muss man wissen, dass es in Nußdorf-Debant nur eine, nämlich die Fraktion des Bürgermeisters gibt, der alle 15 Mandatar:innen angehören. Emotional wurde die Debatte auch nicht aufgrund gegensätzlicher Meinungen, sondern weil man tatsächlich mit allen Mitteln verhindern will, dass ein privates Unternehmen nach dem Wasser des Debantbachs greift. Mit keiner Geldsumme könnten die Nachteile ausgeglichen werden, betont man. Dazu zählen: Minderung des Erholungswertes im Debanttal, Hochwassersicherheit, drohende Enteignungen von zahlreichen Grundeigentümer:innen sowie absehbare Probleme bei den Hof- und Hüttenzufahrten.

„Der Bürgermeister wurde ermächtigt, allfällige Genehmigungsbescheide für das Oberstufenkraftwerk mit einer darauf spezialisierten Anwaltskanzlei im Instanzenzug bis hinauf zu den Höchstgerichten zu bekämpfen.“

Gemeinderat Nußdorf-Debant, März 2026

Wer nun glaubt, dass die Ablehnung durch eine große Gemeinde mit Grundbesitz am Bach ein solches Projekt sicher stoppen kann, täuscht sich. Die oben erwähnte Richtlinie entfaltet hier ihre ganze Tragweite. RED III schaltet die NGOs aus, die nicht mehr mitreden dürfen und kann tatsächlich einem KW mit fünf Megawatt – das ist die am Debantbach geplante Leistung – den Status eines „überragenden öffentlichen Interesses“ einräumen, was Enteignungen benötigter Gründe einfach macht. Instanz ist das Land, zuständig Landesrat Josef Geisler. 

Der hat schon vor Zeiten kundgetan, dass er auf keinen Fall Gemeindegrundstücke enteignen werde, doch die braucht Theurl nur in einer Gemeinde: in Dölsach. Stimmt der dortige Gemeinderat seinem Projekt zu, wird es für Nußdorf-Debant eng. Obwohl man das gute Verhältnis zur Nachbargemeinde betont und auf Einvernehmlichkeit in dieser Angelegenheit hofft, lässt die Talbodengemeinde in ihrer Aussendung keine Zweifel an ihrer Entschlossenheit aufkommen. Der von Andreas Pfurner unterzeichnete Text endet mit einer klaren Ansage:

„Der Bürgermeister wurde bereits vorsorglich ermächtigt, allfällige Genehmigungsbescheide für das Oberstufenkraftwerk (die in den nächsten Wochen ergehen könnten) mit einer darauf spezialisierten Anwaltskanzlei im Instanzenzug bis hinauf zu den Höchstgerichten zu bekämpfen.“

Gerhard Pirkner ist Herausgeber und Chefredakteur von „Dolomitenstadt“. Der promovierte Politologe arbeitete als Kommunikationsberater in Salzburg, Wien und München, bevor er nach Lienz zurückkehrte und 2010 „Dolomitenstadt“ ins Leben rief. 2025 erhielt Pirkner für seine journalistische Arbeit den Walther-Rode-Preis.

18 Postings

Der Schalldaempfer
vor 3 Wochen

Bürgermeister Pfurner und der Gemeinderat von Nussdorf-Debant haben erkannt, dass das Kraftwerksprojekt im Debanttal primär privaten und eben nicht öffentlichen Interessen dienen würde. Die klare Positionierung gegen dieses Kraftwerk verdient Respekt und Anerkennung! Ein so massiver Eingriff, der private Gewinnmaximierung über den Wert von intakter Natur und damit verbundenen Erholungsmöglichkeiten stellt, wäre wohl auch gegenüber der Bevölkerung nicht zu rechtfertigen. Wer schon einmal eine Fließstrecke mit Restwasserdotierung gesehen hat, weiß, was dies für den Bachlauf von der Talsperre bis zur Säge bedeuten würde!

Warum der Dölsacher Bürgermeister eine andere Haltung einnimmt, ist schwer zuverstehen. Bleibt die Hoffnung, dass auch der Dölsacher Gemeinderat das Ohr näher an die Bevölkerung bringt und deren Interessen auch tatsächlich vertritt. Bekanntermaßen würde auch hauptsächlich im Sommer Energie aus dem Debantbach erzeugt werden und damit zu einer Zeit, in der jetzt schon sehr viel PV-Strom zu niedrigen Preisen im Netz verfügbar ist.

 
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    senf
    vor 3 Wochen

    @Der Schalldämpfer:

    BM Andreas Pfurner (Nussdorf-Debant) sitzt mit seinen 14 Gemeinderäten als Gemeinschaftsliste (NDG - überparteilich) im Gemeinderat, die aktuell das KW-Projekt von Theurl ablehnen. BM Mayerl hat mit 7 ÖVP Gemeinderäten die Mehrheit und will demnächst neuerlich abstimmen, obwohl auch Dölsach 2025 mehrheitlich gegen das Vorhaben votierte. Es ist leicht abzuschätzen, wie dieser Beschluss aussehen wird, die Nachverhältnisse und das Netzwerk von LA Mayerl sind ja bekannt. Zudem warten die Muldenkipper eines dort ansässigen Unternehmers. Vielleicht gibt es aber auch im Debanttal ehrbare Grundbesitzer, die mit dem Vorhaben oder gar mit dem Betreiber nicht konform gehen.

    Der Debantbach ist öffentliches Wassergut, sein Verwalter ist der LH von Tirol. Dieser weitgehend natürlich belassenen Bach gehört also allen Österreichern, ein besonderes Naheverhältnis dazu haben sicher die Talbodenbürger, vom Debanter Gemeinderat weiß man es nun, denn der Ablehnungsbeschluss erfolgte sicher durch die Wertschätzung für ihren Naherholungsraum. Ob die Dölsacher ÖVP-Mehrheit frei entscheiden kann oder wird, mag man bezweifeln!

    Wenn jemand den oberen Bachlauf später energietechnisch nutzen könnte, dann wär es eine gemeindeüber-greifendes Unternehmen beider Kommunen, das a l l e n Bürgern der betroffenen Gemeinden zum Nutzen käme. Zum Bsp. für ihre Schulen, Altenheime, oder sozialen Einrichtungen, Straßenbeleuchtung und sonstige öffentliche Bauten. Und falls das Ding durch überschüssigen Einspeisung ins Netz auch ein wenig Profit abwirft, wäre dieser im Natur- und Umweltschutz für beider Orte gut angelegt. Man müsste ihn halt zweckwidmen!

     
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      senf
      vor 3 Wochen

      aja zur Erinnerung, der LA Mayerl ist ja Energiesprecher der ÖVP, also was glaubts, was kommen wird ...

       
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    isnitwahr
    vor 3 Wochen

    lieber @Schalldaempfer, danke für Ihre Darstellung, genauso sehe ich das auch, nur aus der Emotion heraus war mir eine solche Formulierung wohl nicht möglich. Aber wie ich bereits unten geschrieben habe, bin ich gegen diese massive Umweltzerstörung in diesem wunderschönen und längsten in sich geschlossenen Tal Österreichs und kann nur hoffen, dass alles so bewahrt werden kann!

     
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steuerzahler
vor 3 Wochen

Nachdenklich stimmt mich die Aussage im Artikel, daß es nur eine Fraktion im Gemeinderat gibt, nämlich die des Bürgermeisters. Das klingt nach Alleinherrscher und Seilschaften. Kann sein, daß er seine Arbeit trotzdem gut macht, aber ein fahler Beigeschmack bleibt.

 
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isnitwahr
vor 3 Wochen

was für ein Widerling, für die verdammte Kohle ein ganzes Tal zerstören. Hat der Theurl den Rachen noch nicht voll genug! Hat er keine Kinder, denen er ein lebenswerte Heimat hinterlassen will? Alles sch... egal! Ein ganz großes Dankeschön und neinen großen Respekt an den Nußdorf-Debantner Gemeinderat und - an den Dölsacher Gemeinderat: überlegts euch gut, was ihr tut und wem ihr, hoffentlich nicht, für ein paar Silberlinge unser einzigartiges Tal und vor allem unser Wasser verscherbelt!!! Der Theurl soll sich seine Firma mit Solarpaneelen oder was immer zupflastern und seine Finger von unserem Bach lassen. Bin grad unvorstellbar zornig und darf hier (GsD) nicht schreiben was ich mir denke....

 
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    Ist es so
    vor 3 Wochen

    In Assling kann er halt nix machen, da dort das EWA die Vorherrschaft hat, deshalb weicht er aus.

    Wie würde dieses Kraftwerk denn eigentlich aussehen? Am Talboden des Debantbaches steht ja schon das Tiwag-KW, in mitten der Schlucht das hist. Stadtgemeinde-Krafthaus, war das vor 100 Jahren nicht eines der ersten dieser Art in Osttirol? Wird das denn noch genutzt? Wenn nicht, soll er dieses revitalisieren...

    Mehr Informationen und Planungsunterlagen dazu wären mal interessant, so hat man leider keine Vorstellung, was Theurl überhaupt vor hat.

    Aber der Name Theurl heißt wohl eher nichts Gutes, ist er denn mit dem anderen bekannten Theurl verwandt auch noch? Dann gute Nacht, beide haben offenbar die Drüberfahrermentalität gepachtet. 😉

     
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      karlheinz
      vor 3 Wochen

      Mich geht es zwar nichts an, aber eine Drüberfahrermentalität darf man wohl so nicht im Raum stehen lassen. Die THEURLs schaffen nicht nur in ihren Betrieben, sondern auch bei deren Bauvorhaben sehr viele Arbeitsplätze. Alles legal! Meinten Sie das als "Drüberfahren", so dürften Sie sich meines Erachtens wohl auf dem sogenannten "Holzweg" befinden?

       
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      w0lf
      vor 3 Wochen

      Tatsächlich ist das Aktuelle Kraftwerk 2 nicht das Historische Krafthaus der Stadt dieses war weiter vorne im Bereich der Wasserfassung für die Wiere und wurde in den 60ern beim großen Hochwasser zerstört.

      Das geplante Kraftwerk würde im Bereich der "Säge" also knapp vor der Wasserfassung des Kraftwerks 1 stehen und das Wasser bei der Geschiebesperre ( beliebter Grillplatz am Nationalparkrand) fassen. Das Tal ist in diesem Bereich sehr schmal eine Druckleitung würde hier vmtl große Erdarbeiten erfordern. Die letzte Ablehnung der Gemeinden entstand dadurch (sofern ich mich erinnere), dass die Forderungen seitens Fa. Theuerl zu groß für den erwarteten roi waren (Finanziell als auch vom abzutretenden Grund). M.E. wäre es hier sinvoller die Bestehenden Tiwag Anlagen zu Vergrößern bzw. /Modernisieren.

       
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      Hägar
      vor 3 Wochen

      Mich wundert etwas wie emotional das beim Debantbach diskutiert wird - andere Bäche in Osttirol hätte die gleiche Diskussion verdient! Liegt wohl sehr auch den Gemeinden, jeweiligen BM und GR. Der Großteil erfüllt nur das notwendige Pflichtprogramm ohne sich wirklich für etwas einzusetzen, oder nach dem Motto "die eine Hand wäscht die andere.." mich freuts jedenfalls, wenn der Debantbach nicht weiter verbaut wird. Ist auch absolut unverständlich, warum einem naturnahen Bach das Wasser nehmen, wenn es in Nußdorf unzählige große Dachflächen für PV gibt - ungenutzt!

       
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    Irene
    vor 3 Wochen

    Im Großen und Ganzen stimme ich Ihnen zu...dennoch hängen auch unzählige gut bezahlte Arbeitsplätze von deren Investitionen ab. Natürlich tragen nicht alle Betriebe zur Dorfverschönerung bei. Was ein Werk der Fa. Theurl in Assling betrifft, trägt dies auch sicherlich nicht zur guten Luftqualität bei u. die Rauchschwaden nicht zur Ortsverschönerung.

     
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      steuerzahler
      vor 3 Wochen

      Ein Betrieb wird immer ein Störfaktor in der Landschaft sein, wenn er größer als ein Wohnhaus wird. Musterbeispiel Matrei oder andere im Lienzer Talboden...

       
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      senf
      vor 3 Wochen

      @Irene, Theurl wird das gute Holz aus den Osttiroler Bergwäldern wohl doch nicht verheizen, eher wohl zur Verarbeitung trocknen, was vielleicht ein wenig Dampf erzeugt. Und mit dem Abfall erzeugt er ja haufenweise umweltverträgliche Pellets. Es geht halt einmal nicht anders mit derartigen "Störfaktoren" auch nicht im Antlitz der imposanten Kulisse der Dolomiten. Da hat @Steuerzahler schon recht.

      PS: irgendwie schon staunenswert, wie groß dieser Betrieb auf der schatteitigen und schmalen Schutthalde inzwischen geworden ist.

       
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      Dolo79
      vor 3 Wochen

      sin sie sich sicher das sie wissen von welchem Theuerl sie da reden...ich glaube nicht!!! gilt auch für andere Postings.....

       
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      chiller336
      vor 3 Wochen

      und um welchen theurl gehts da nun wirklich?

       
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      w0lf
      vor 3 Wochen

      Ich muss mich an dieser Stelle nochmals einbringen - die Firma Theurl Leimholzbau hat nichts mit dem Sägewerk bzw. dem Leimbinderwerk zu tun (gleiche Familie jedoch intern nicht grün miteinander). Das Holz wid ausserdem vorwiegend nicht aus Osttirol bezogen. Zudem entsteht bei der mechanischen Trocknung von Schnittholz sehr wohl mehr als Wasserdampf, da die Trockenkammern mit Produktionsabfällen (z.b. Hobelspänen, Sägemehl oder Hackgut) betrieben werden. Zwar läuft die Verbrennung dieser Abfälle dank computergesteuerter Öfen viel sauberer ab als im heimischen Herd, jedoch wird trotzdem Tonnenweise Holz verheizt. (bei einer 2000kW Anlage rd. 500kg pro Stunde)

       
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    senf
    vor 3 Wochen

    @isnitwahr, jetzt hast dich aber selber übertroffen. Du weisst, dass jeder Unternehmer danach trachtet, Gewinne zu erzielen, nichts anderes. So lange Theurl im Rahmen der rechtlichen Rahmenbedingungen seine Betriebe führt, kannst auch du ihm nichts vorwerfen, schon gar nicht in der lauten Art und Weise. Dass Theurl nach dem Debantbach greifen will ist klar, aber nicht allen verständlich, zumal ein Großunternehmer ja einen recht günstigen Tarif vom Landesversorger TIWAG geniesst. Ein wenig wird wohl das LW-KW Amlach dazu beitragen. Das ist kein Geheimnis.

    Verwunderlich sind für mich aber die vielen Zustimungen zu deinem Post. Spricht da etwa gar wieder die urige "Osttiroler Seele" aus dem Extrastüberl? Sachen gibts ...

     
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      isnitwahr
      vor 3 Wochen

      ja lieber @Senf, bei dieser Angelegenheit bin ich sehr emotional geworden, aber irgendwann ists einfach genug! Und dass so vielen Unternehmern die Umwelt total egal ist, Hauptsache die Kohle stimmt, ist auch eine Tatsache. Wenn da drin gebaut wird, dann kann man den Debantbach vergessen und gleichzeitig auch dieses wunderschöne Tal. Und ja, es gibt auch diejenigen, denen das passt, alles unter dem Deckmäntelchen der Arbeitsplätze, nur da gehts nicht um Arbeitsplätze, da gehts nur um billigste Stromgewinnung für eine einzige Fabrik, egal, wie weit weg sie ist. Und dass es für die Gemeinden so wie es ausschaut nichts bringt, haben bisher wohl nur die Nußdorf-Debantner kapiert, ich hoffe sehr, dass die Dölsacher das auch noch überreißen und dieser katastrophalen Naturzerstörung einen Riegel vorschieben! Dazu stehe ich!!!! Dass meinem, zugegeben höchst emotionalen, Posting Viele zustimmen zeigt nur, dass es diesen Menschen gleich geht wie mir und dass sie das genauso ablehnen, was diese Firma da plant. Und nur weil etwas rechtlich möglich ist -was noch gar nicht feststeht - heißt nicht, dass es richtig ist. Und in welcher Art und Weise ich etwas feststelle können Sie gern kritisieren, interessiert mich aber herzlich wenig.

       
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