Am 25. März startete ein 63-jähriger Deutscher gemeinsam mit zwei Bergkameraden sowie zwei staatlich geprüften Berg- und Schiführern von der Stüdlhütte auf 2.800 Metern zu einer geführten, kombinierten Hochgebirgstour auf den Großglockner. Die Route führte mit Tourenschiern über das Ködnitzkees, die Adlersruhe und das Eisleitl bis zum Gipfel.
Nach erfolgreicher Besteigung trat die Gruppe den Abstieg über die Aufstiegsroute an. Vor der Einmündung in die Südflanke entschieden sich die Teilnehmer, über das rund 40 Grad steile Gelände abzufahren. Dabei kam der 63-Jährige nach einem Rechtsschwung zu Sturz und zog sich eine Beinverletzung zu, die eine Weiterfahrt unmöglich machte.
Die anwesenden Bergführer leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Rettung. Aufgrund der Steilheit des Geländes musste der Verletzte mittels Taubergung vom Notarzthubschrauber geborgen und anschließend ins Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen werden.
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