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Freiwillige sammelten rund um Lienz 2,5 Tonnen Müll ein

Im Rahmen des „Tu es Tags“ wurden Flüsse, Uferbereiche und Wanderwege von weggeworfenem Müll befreit.

Auch in diesem Jahr rückten wieder mehr als 80 freiwillige Helfer:innen aus, um die Natur rund um Lienz gemeinsam mit Mitarbeiter:innen der Stadt von weggeworfenem Müll zu befreien. Die Aktion fand im Rahmen des „Tu es Tags“ des Abfallwirtschaftsverbandes Osttirol statt.

Mehr als 80 Personen von der Wasserrettung, der Tiroler Bergwacht, der Schützenkompanie Lienz, den Osttiroler Patrioten, der Pfadfindergruppe Lienz sowie etliche Privatpersonen befreiten die Umgebung rund um Lienz von Müll. Foto: Stadt Lienz

Wie wichtig die jährliche Fluss- und Flurreinigungsaktion ist, verdeutlicht das Ergebnis: Im Lienzer Stadtgebiet wurden ca. 2,5 Tonnen Müll aus Drau und Isel sowie deren Uferbereichen und sämtlichen Wanderwegen aufgesammelt. Darunter befanden sich 2,5 Kubikmeter Restmüll, 1,2 Tonnen Eisen, 300 kg Bauschutt, 200 kg Holz und fünf Fahrräder.

Die Mitglieder der Wasserrettung sind bereits erprobt: Schon seit mehreren Jahrzehnten befreien sie im Frühjahr im Sinne des Umweltschutzes, aber auch zur Gewährung der Sicherheit für Wassersportler:innen die Drau und Isel von Müll. Foto: Stadt Lienz

Die auffällig oft vermüllten Plätze in der Pfister und am Hochstein werden noch gesondert von den Mitgliedern der Jungfeuerwehr Lienz in Angriff genommen. Dort werden nach wie vor regelmäßig leere Dosen, Glas- und Plastikflaschen, Alufolien und andere Grillutensilien achtlos entsorgt und zurückgelassen, obwohl die weggeworfenen Abfälle zahlreiche negative Auswirkungen für das heimische Ökosystem nach sich ziehen.

5 Postings

mischmaschin
vor 2 Wochen

Nett, aber alles Kinkerlitzchen! Man schaue sich die Vermüllung dzt. in Nikolsdorf an, nachdem der Sturm die Rossbacher-Container übers Land verteilt hat - sämtliche Bäche, Bäume, Windschutzgürtel und sonstige Flächen sind mit Tonnen von Müll übersäht - seit mittlerweile 27. März und laufend immer wieder. Da helfen keine 80 Freiwilligen um die mehrere Tonnen Müll wieder einzusammeln und der Einzelne steigt erst gar nicht aus seinem Fahrzeug aus um einen zerrissenen 150-Liter-Müllsack der sich gerade verteilt zu greifen (egal ob er etwas mit der Rossbacher-Misere zu tun hat oder nicht). Meines Erachtens ein Skandal!

 
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    Egon W.
    vor 2 Wochen

    ...und trotzdem ist es wichtig, dass jeder mit anpackt! Das hat Vorbildwirkung und ist Bewusstmachung, dass dringend etwas zu tun ist! Vielen Dank den vielen Freiwilligen!

     
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ruhigblut
vor 2 Wochen

....ein großes DANKE den Freiwilligen und allen, die dabei geholfen haben. :-) super Sache

 
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griasenk
vor 2 Wochen

Ich stimme Lia 100% zu. Es sollte hier ganz erhebliche Strafen geben, die müssen weh tun. Griasenk

 
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lia
vor 2 Wochen

wie überall, eine brave mehrheit wird von einer unverantwortlichen minderheit terrorisiert.

 
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