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Erste GAF-Ausschüttung – wie profitiert Osttirol?

40 Mio Euro aus dem Ausgleichsfonds stehen tirolweit zur Verfügung. 2,9 Millionen Euro erhält der Bezirk Lienz.

Mit der Bedarfszuweisung aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF) unterstützt die Tiroler Landesregierung konkrete Kommunalprojekte der Gemeinden und fördert so gezielt den Erhalt und Ausbau der lokalen Infrastruktur. „Schulen, Kindergärten, Recyclinghöfe, Wasserversorgung, Breitbandausbau, PV-Anlagen – die GAF-Mittel sind Möglichmacher und eine wichtige Unterstützung, wenn es um die Erhaltung und den Ausbau der Infrastruktur in den Gemeinden geht“, so Landeshauptmann Anton Mattle.

Durch Mittelzuweisungen aus dem GAF werden Projekte wie der Hochwasserschutz entlang der Isel in Lienz mitfinanziert. Foto: Dolomitenstadt

Von der Gesamtsumme, die über 40 Millionen Euro beträgt, werden 36,49 Millionen als allgemeine Bedarfszuweisungen ausgeschüttet. 1,97 Millionen Euro gehen an die Tiroler Feuerwehren. Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen werden mit 1,1 Millionen Euro gefördert. Zusätzliche Mittel in Höhe von 286.370 Euro aus dem Tiroler Energiefonds zielen auf Projekte im Bereich erneuerbarer Energien und Energieeffizienz ab. Damit soll die Energieunabhängigkeit Tirols bis 2050 ausgebaut und ein Beitrag zu Klima- und Umweltschutz geleistet werden.

Der Bezirk Lienz erhält für den Zeitraum Januar bis März insgesamt 2,9 Millionen Euro an Mitteln, davon 2,87 Millionen Euro allgemeine Bedarfszuweisungen aus dem GAF sowie 105.300 Euro für die Bezirksfeuerwehren. Als Umsetzungsmaßnahmen, die mit diesen Summen kofinanziert werden, nennt das Land unter anderem folgende Projekte: Hochwasserschutz Isel Lienz, Wildbach- und Lawinenverbauung Innervillgraten, Dorfplatzerneuerung St. Veit in Defereggen, Bauhoferweiterung Heinfels sowie Blackout-Vorsorge Wohn- und Pflegeheim Sillian.

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