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58 Kilo Fleisch pro Kopf und Jahr auf heimischen Tellern

Das sind 7,44 Schnitzel pro Person und Woche. Die empfohlene Jahresmenge ist in Österreich bereits erreicht.

Am Dienstag hat es sich in Österreich „ausgeschnitzelt“ – wohl nur in der Theorie. Laut der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ ist nämlich der „Meat Exhaustion Day“ (Fleischerschöpfungstag) erreicht, der Tag, an dem die Österreicherinnen und Österreicher die empfohlene Jahresration Fleisch gegessen haben. Die Zahlen sind ernüchternd: Die Eat-Lancet-Kommission legt pro Kopf 16,4 Kilo Fleisch pro Jahr nahe. Tatsächlich werden aber 58 Kilo pro Kopf jährlich verbraucht.

Das sind dreieinhalb Mal mehr Fleisch pro Jahr als empfohlen. Oder, um auf das Schnitzel zurückzukommen: Laut „Vier Pfoten“ verdrücken die Österreicherinnen und Österreicher pro Woche statistisch 7,44 Schnitzel, sie sollten aber lediglich 2,1 des Nationalgerichts zu sich nehmen. „Eigentlich müssten angesichts dieser Zahlen alle Alarmglocken schrillen.(…) Wir müssen endlich zur Kenntnis nehmen, was dieser Exzess bedeutet: Abgesehen vom enormen Tierleid riskieren wir unsere Gesundheit und gefährden darüber hinaus unsere Umwelt massiv“, sagte „Vier Pfoten“-Kampagnenleiterin Veronika Weissenböck.

Vier Pfoten: Rabattaktionen als Brandbeschleuniger

Die „allgegenwärtigen Rabattaktionen von Fleisch im Lebensmittel-Einzelhandel wirken dabei als 'Brandbeschleuniger'“, kritisierte die Tierschutzorganisation. „Wenn tierische Lebensmittel regelrecht verramscht werden, sinkt natürlich das Bewusstsein für ihren Wert. Dass für unsere Nahrung ein Tier gestorben ist, wird dann noch mehr in den Hintergrund gedrängt. Außerdem steigt der Preisdruck umso mehr, was langfristig zu einer Verschlechterung der Haltungsbedingungen der Tiere führt. Daher gilt: Wer billiges Fleisch kauft, zementiert Tierqual“, betonte Weissenböck.

„Vier Pfoten“ machte auch darauf aufmerksam, dass dieses Konsumverhalten enorme Auswirkungen auf Klima und Umwelt habe. Die landwirtschaftliche Tierhaltung – zum großen Teil die Intensivtierhaltung – verursache weltweit in etwa so viel Treibhausgasemissionen wie der gesamte Verkehrssektor und stelle einen maßgeblichen Verursacher der Klimakrise dar. Auch aus diesem Grund habe die Eat Lancet Kommission die sogenannte Planetendiät vorgeschlagen, die Grundlage des „Meat Exhaustion Day“ sei. Der Konsum von Fleisch soll den Empfehlungen zufolge deutlich reduziert werden, die Ernährung pflanzenbasiert sein. Was auch der Gesundheit zugute käme: Laut einer Studie der Harvard-Universität würde eine Umstellung des Essverhaltens die frühzeitige Sterblichkeit um bis zu 30 Prozent reduzieren.

Weniger Fleisch ist gut für die Gesundheit

Eine Umstellung auf diese Ernährungsweise ist aber nicht nur gut für Tiere, Klima und Umwelt, sondern nützt laut einer Studie der Harvard-Universität auch der Gesundheit deutlich und kann eine frühzeitige Sterblichkeit um bis zu 30 Prozent reduzieren. „Vier Pfoten“ forderte ein Verbot von Rabattaktionen auf Fleisch sowie eine konsequente Kennzeichnung tierischer Produkte nach Haltungsform und Herkunft, und zwar flächendeckend vom Lebensmitteleinzelhandel bis zur Gastronomie.

34 Postings

Annalies
vor 4 Wochen

Besonderes Augenmerk verdient die Ernährung von Kindern und Jugendlichen. Ist eine rein vegane Ernährung ausreichend für die Entwicklung von Knochen und Organen? Auch Beachtung sollte der soziale Aspekt finden. Kindergeburtstage, Ferienlager und Schulreisen, wie werden diese 'Events' ernährungstechnisch gehandhabt?

 
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istiti
vor 4 Wochen

Viele Menschen möchten offenbar (immer noch) nicht wahrhaben, dass die vegane Ernährungsweise die Zukunft ist. Punkt. Wenn man sich als „tierlieb“ bezeichnet, sollte man das auch konsequent leben und nicht nur den eigenen Hund oder das Pferd lieben, während man gleichzeitig ein Schnitzel isst (Speziesismus). Die Ausrede „Das Tier hatte ja ein gutes Leben“ greift zu kurz, denn nur weil dein Hund zwei oder drei Jahre ein schönes Leben bei dir hatte, würdest du ihn ja auch nicht schlachten, oder? Und an alle, die ständig von „Chemie“ sprechen: Ihr nehmt über Fleisch aus der Massentierhaltung, teilweise auch aus Bio-Haltung, oft mehr Rückstände wie Antibiotika auf, als euch bewusst ist, gleichzeitig werden Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin B12 verteufelt, obwohl viele sonst ganz selbstverständlich Medikamente nehmen. Wenn es darum geht, Tierleid zu reduzieren, CO₂-Emissionen zu senken und Gewalt zu vermeiden, gibt es durchaus Alternativen, und wer das komplett ablehnt, hat sich oft nicht wirklich intensiv damit beschäftigt, oder keine Empathie/Moral. Außerdem reden alle immer von „unseren Kindern“ und deren Zukunft, aber genau das gehört auch hier dazu, denn die Art, wie wir uns ernähren, hat direkte Auswirkungen auf Umwelt und Klima, also ist das nicht nur eine persönliche Entscheidung, sondern auch Verantwortung für kommende Generationen. Und ja, ich war selbst lange Fleischesserin und habe es gern gegessen, trotzdem ist mir meine Liebe zu Tieren heute wichtiger als ein kurzer Genussmoment, pflanzliche Alternativen (große Empfehlung, Steak von Planted beim Spar) können genauso schmecken und liefern sogar viel mehr Protein und nein, das ist nicht einfach „Chemie", wer mir nicht glauben mag schaut einfach selber in die Inhaltsstoffe vom oben genannten Produkt.

 
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    Efeu
    vor 4 Wochen

    Super Beitrag! Danke!!

     
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Bahner Bernd
vor 4 Wochen

Um einigen angeklungenen Kritikpunkten zu begegnen. Vorerst : Ich ich ernähre mich seit Jahrzehnten vorwiegend vegetarisch, aber eben nicht vegan, mit Fisch einmal wöchentlich, äußerst selten Fleisch. Meine Eiweißquelle ist ebenfalls vorwiegend pflanzlicher Natur ( Hülsenfrüchte einschließlich Tofu,Nüsse,Kartoffel, Getreideprodukte) aber eben ua. auch Eier und magere Milchprodukte. Die Versorgung mit hochwertigen Proteinen und essentieller Aminosäuren ist damit problemlos gesichert, was bei rein planzlicher Kost schon eines präziseren ernährungsphysiologischen Umgangs damit erfordert.. Außerdem ist Eiweiß aus Planzen für uns schwerer aufzuschließen und zu verwerten. mit Dass Vit B12 nur durch künstliche Substitution in den Tierkörper gelangt sei ( außer vielleicht bei der Schweinemast ) kann nicht ganz ernst gemeint sein. Dass Veganer ihre Kost erst durch Vit12 präparate vollwertig machen müssen ist von der Biologie so auch nicht vorgesehen. Aber ja, das ist alles durchaus legitim und außerdem ist der veganischen Bewegung das Verdienst zuzurechnen eine fruchtbare Diskussion über gesunde Ernährung angestoßen zu haben. Unbestritten ist auch, dass Veganer bedeutender gesünder leben als leidenschaftliche, feiste Fleischverzehrer. Meine Bedenken um den Fortbestand einer seit der neolithischen Revolution vor mehr als 10000 Jahren bestehenden landwirtschaftlichen Ernährungsgrundlage mit der Sorge der Verdienstschmälerung eine Chipskonzern,wie Kelly , zu vergleichen, ist ziemlich fragwürdig, um es gelinde auszudrücken.

 
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    bobbilein
    vor 4 Wochen

    sich als vorwiegend vegetarisch zu bezeichnen und trotzdem fisch & fleisch zu verzehren, ist ebenso fragwürdig.

    da supplementiere ich als vegan lebender mensch lieber das b12, bevor wegen mir tiere unter schlimmsten bedingungen leben und sterben müssen. diese ausbeuterei verbunden mit qual und leid von anfang bis ende des lebens der sogenannten "nutztiere" dürfte von der biologie wohl auch nicht vorgesehen sein.

     
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      Bahner Bernd
      vor 4 Wochen

      Dann nennen wir es halt Pescovegetarier. Fleisch esse ich vielleicht 3x im Jahr ( zB bei Einladungen ). Mein Essverhalten ist eher von ernährungswissenschaftlichen Prinzipien als ideologisch bestimmt. Ich zahle auch regelmäßig meinen Mitgliedsbeitrag bei den Vier Pfoten .Auch Naturvölker kommen nicht ohne tierische Nahrungsquellen aus. Tierisches Protein, durch die Zähmung des Feuers verdauungsbereit gemacht hat wesenlich zur Evolution des Menschen beigetragen. Neandertaler als Vegetarier ?

       
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    Annalies
    vor 4 Wochen

    Eine ausgewogene Ernährung ist das Beste für den Körper. Die Supplementierungen sind bei einem gesunden Körper unter normalen (keine extreme sportliche Betätigung) Bedingungen unnötig, manchmal sogar gefährlich. Aber es ist ein einträgliches Geschäft! Viele Menschen führen sich diese ergänzenden Substanzen zu ohne vorherige Blutuntersuchung. Vielfach würde diese jedoch darstellen, dass kein Bedarf vorhanden ist. Und das Tierwohl? Ja, wo ist der Anfang und wo das Ende? Diskutieren Sie einmal mit einem Bauern darüber.

     
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    Efeu
    vor 4 Wochen

    Macht Sie Ihre kritische Fixierung auf die (ihren Argumenten zu entnehmen) Ernährungsweise von vegan lebenden Menschen glücklich? Wir schaden sicher niemandem, auch (leider) nicht der milliardenschwerden Fleischindustrie die nichts mehr mit der "jahrtausendealten" Bereitstellung von Tierprodukten zu tun hat in Zeiten wo es noch nicht so einfach war wie heute sich vielfältiger zu ernähren und es einfach "normal" war. Es war normal zu pöckeln (mit Konsequenzen wie erhöhten Krebsraten) was das Zeug hält, bevor der Kühlschrank Einzug hielt. Stellen Sie hier auch Tradition über Fortschritt? Dieser Artikel handelt vom überbordernden Fleischkonsum und Ihnen fällt nichts besseres ein als kritische Argumente gegen umsichtige Menschen vorzubringen?? Und was ist mit den vielfachen Mangelernährungen die, jahrhundertelang zurückgeblickt, die Menschen damals an Knochen, Wachstum usw. hatten die zwar Fleisch, Milch usw. konsumierten aber halt auch einseitig weil es damals nicht anders ging! Hätte es damals Nahrungsergänzugsmittel (teils stammen diese aus natürlicheren Rohstoffen als allgemein unterstellt) gegeben um die Ernährung zu optimieren, ja die Menschen wären froh gewesen! Wieviele Fehlbildungen an Föten wären nicht entstanden hätte man schon von Folsäure als Nahrungsergänzung gewusst?? Stellen Sie die jahrtausende alte "natürliche" Lebensweise auch hier über vermeidbares Leid dessen es nur der Einnahme von der einen oder anderen Tablette benötigt hätte?? Wenn Sie sich schon selbst als teilzeitvegetarisch lebend (wobei nach Definition und allgemein bekannt ist dass VegetarierInnen NIE Fleisch und Fisch essen, sonst ist man nicht einmal teilvegetarisch) bezeichnen sollten, zeigen sie den Menschen gegenüber mehr Respekt welche sich sicher mehr mit ihrer eigenen Gesundheit, der Umwelt und der Vermeidung von Leid beschäftigen als der Großteil der Durchschnittsbevölkerung und setzten anderen Mitlesenden kein Halbwissen in den Kopf. P.S: Kellys ist übrigens ein österreichisches Unternehmen und Arbeitsgeber von mehreren hundert ArbeitnehmerInnen hierzulande und einer der größten Verarbeiter von österreichischer Kartoffeln welche von 90(!) heimischen Landwirtschsftsbetrieben bereitgestellt werden. Und Chips sollten, wie wir doch alle wissen, nicht zum Hauptbestandteil der Ernährung gehören. Also doch nicht so fragwürdig?

     
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Annalies
vor 4 Wochen

Angebot und Nachfrage. Ich esse kein Fleisch, ich mag es einfach nicht. Im eigenen Haushalt wird frisch und vegetarisch gekocht, ohne Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe oder gar Industriezucker. Schwierig wird es jedoch, wenn ich aufgrund familiärer Anlässe ein Gasthaus besuchen muss. Hier in Lienz und Umgebung ist es beinahe unmöglich, fleischlose Alternativen zu bekommen. Fisch gibt es wohl, jedoch vielfach aus der Tiefkühltruhe und immer den gleichen. Also, bei unvermeidbaren Gasthausbesuchen kommen leider jedesmal die Schlipfkrapfen zum Einsatz. Es hat bisher zwei Gastbetriebe in Lienz gegeben, die relativ hochwertige und fleischlose Alternativen auf der Karte angeboten haben, beide waren nach einigen Jahren wieder verschwunden. Was sagt dies aus? Scheinbar dominiert weiterhin die klassische Küche mit Schnitzel, Schweinsbraten und Schlachtplatte, sogar im 'Seniorenformat', beim Kindermenü kommt das Würstchen hinzu. Die bereits angeführten 'blauen Zonen' liefern Beweise für die Bedeutung gesunder Ernährung. Ergänzend sollte dabei ebenfalls das Zusammenleben in einem sinnstiftenden sozialen Gefüge nicht unerwähnt bleiben.

 
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Efeu
vor 4 Wochen

Noch nie konnte sich der Mensch soviel Information zur Tierausbeutung, Massentierhaltung usw. in Wort und Bild jederzeit, überall zu Gemüte führen wie heute dank Internet und Sozialen Medien. Früher (in meinem Fall vor 30 Jahren) sah man nur durch Zufall, im TV wie z.B. bei THEMA nach 22 Uhr evtl. einen Beitrag zu den Tiertransporten. Ab da musste man wenn es einen interessierte und man mehr wissen wollte aktiv per Post Infomaterial bei Tierschutzvereinen anfordern und daraus sich sein ethisches Verantwortungsgefühl bilden. Ist die Menschheit heute abgestumpfter? Soviel Wissen und Information - gleichzeitig sowenig Reaktion... Trotz zunehmendem Angebot von pflanzlichen Speisen in Restaurants und Geschäften ändert sich beim Fleischkonsum zahlenmäßig NICHTS oder ZUWENIG!! Die Fleischvitrinen platzen aus allen Nähten, soviel wird weggeschmissen, soviel Leid und Qual für NICHTS!!! Und wer wird trotzdem immer wieder als weltfremd hervorgehoben: vegan lebende Menschen... VERKEHRTE WELT!

 
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    senf
    vor 4 Wochen

    Die Jagd in der Altsteinzeit war über Hunderttausende von Jahren die primäre Lebensgrundlage für Menschen, sie sicherte ihr Überleben. Ihr Produkt sind wir! Was damals den Genen diese Menschen schmeckte oder gut tat, dürfte im Verborgenen bleiben. Klar ist, dass die Trophäen damals eine untergeordnete Rolle spielten.

    Heute weiß man angeblich, dass individuelle genetische Variationen beeinflussen, wie der Körper Nährstoffe aufnimmt und auch verwertet. Den einen kann Kaffee schnell und gut abbauen, er schmeckt ihn, den anderen stößt er sauer herauf. Der Vegane hat ein gutes Argument, sein Handeln im Tierleid zu begründen, der Fleischfresser wohl nicht, außer dass er sich wundert, woher und zu welchem Energieaufwand die Salatplotschn, Tomaten und so allerlei Früchte übers Jahr so gut gedeihen. A paar dürften den halben Globus bereisen - wir empfangen sie dann ohne Ausländerfeindlichkeit!

    Ich mag am liebsten Hühnchensalat. Die kleinen Fleischstreifchen genießt mein Hund, der Rest am Teller ernährt mich locker, wobei es zugegebener Weise vom Dressing abhängt, ob ich alles verspeise oder hungrig das Restaurant verlasse.

    ;-)

     
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truth9900
vor 4 Wochen

Sind da die Miillionen von Touristen mit einberechnet? Ich kann mir nicht vorstellen dass diese unglaublich große Menge allein von Österreichern verzehrt wird.

 
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    bobbilein
    vor 4 Wochen

    wir können uns vieles nicht vorstellen: z. bsp. dass mitarbeiter in einem österreichischen schweinemastbetrieb (ein tierwohl- und ama-zertifizierter betrieb wohlgemerkt) auf die schweine uriniert oder tiere mit stöcken, metallhaken und elektroschockern gequält werden oder es durch die unerträglichen haltungsbedingungen zu kannibalismus unter den schweinen kommt usw., usw.

    bei vielen menschen steht der geschmack und genuss einfach über dem tierwohl (es liegt den menschen NICHT am herzen, wie weiter unten behauptet wird); welche vorgeschichte das schnitzel hat, interessiert nur die wenigsten.

     
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    isnitwahr
    vor 4 Wochen

    @truth9900- damit sie sich das vorstellen können, präsentiere ich Ihnen einen durchschnittlichen Tag im Leben von Frau und Herrn Österreicher als Beispiel, hier nur die Fleischanteile genannt. Zum Frühstück: Brot mit Schinken und Salami; zur Jause in Schule/KIGA: Minisalami, Wurstsemmel; zu Mittag in den Kantinen gibt es überwiegend Fleischgerichte, vielfach Fertiggerichte, an sonsten Fleischkäsesemmel oder Burger und Nuggets vom Fastfoodgiganten; zum Abendessen gibts Frankfurter, Fleischpfanne oder eine Brettljause. Am WE dann das Steak oder das Schnitzel!!! So viele Menschen bemerken überhaupt nicht, wieviel Fleisch sie sich am Tag hineinstopfen und das Tierwohl ist den meisten (inkl. Massentierbetrieben und unserem heimischen Herrn Landwirtschaftsmimister) dabei völlig egal, denn Fleisch ist billig und schnell zubereitet. Interessant nur, was man sich gesundheitlich selber damit antut und auch das vieken egal ist! Wir müssen nicht ganz auf Fleisch verzichten (siehe Postings Dr. Bahner), aber hochwertiges Fleisch aus artgerechter Freilandhaltung und stressfreie Schlachtung am Hof, die dem Tierwohl wirklich entspricht, sowie Reduktion des Fleischkonsums auf 1-2x/Wo und das weglassen hoch verarbeiteter Fleischprodukte, das wäre schon ein riesiger Fortschitt - für Mensch, Tier und Umwelt. Die Kosten für die Krankenkassen steigen und steigen, aber die Politik denkt nicht einmal daran, hoch verarbeitete Lebensmittel auch entsprechend hoch zu besteuern. Lieber erhöht man die Beiträge der Bevölkerung - immer und immer wieder!

     
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      Annalies
      vor 4 Wochen

      Bitte keine Steuererhöhungen mehr! Die Kindertagesstätten, Schulen und Kindergärten sind bzgl. 'gesunder Jause' damit beschäftigt, die Eltern zu informieren. Da bewegt sich was! Ich glaube, dass es auch wichtig ist, wie jemand generell lebt. Z.B. ein Bauarbeiter oder der Landwirt wird aufgrund eines höheren Grundumsatzes mehr Fleisch brauchen als eine Schreibkraft. Reisende oder Montagearbeiter essen in Kantinen oder Gasthäusern und gutgemeinte Ernährungsvorschläge würden auf taube Ohren stoßen, da diese im täglichen Ablauf schwer umsetzbar wären. Da Du jahrzehntelang in KHn gearbeitet hast, kennst Du das Kantinenessen. Ich glaube, dass man ein Umdenken erreichen kann, durch Information und Präventionsprogramme. Aber letztendlich bleibt es eine individuelle Entscheidung, wie man leben und was man essen möchte, man trägt in erster Linie auch selbst die Konsequenzen.

       
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      Efeu
      vor 4 Wochen

      Das ist es ja dass viele Menschen die regelmäßigeren kleineren Wurstprodukte gar nicht als Fleischkonsum empfinden. Aber bitte verromantisieren Sie nicht die den Tieren aufgezwungene Haltungsform, auch Freilandhaltung genannt, welche trotzdem Zwangsbesamung ODER Zwangskastration ODER frühzeitige Trennung von ihren Tierkindern, UND zwangsläufig den viel zu frühen aufgezwungenen Tod beinhalten? Wissen Sie und haben Sie tatsächlich gesehen ob Tiere aus Freilandhaltung friedlich und ohne deren Bewusstsein des bevorstehenden Todes in das Lebensende "hineingestreichelt" werden? Weiterhin hängt das Umbringen der Tiere oft stark von den dort Arbeitenden ab, wieviel Geduld, Einfühlungsvermögen UND Zeit diese haben um Leben zu beenden. Für dies gibt es keine Vorschriften bei der Freilandhaltung, auch habe ich bei Ihnen das Gefühl dass Sie stark vom Werbebild der Freilandhaltung beeinflusst sind, denn eine kleine betonierte Platte als Auslauf ins Freie reicht oft nach Definition schon. Und Schweine stehen dann halt vielleicht nicht auf Betonspaltenböden sondern leider oft trotzdem oft knöchelhoch in der eigenen Scheiße. Alles (und mehr) in Österreich von Tierschutzvereinen dokumentiert. Nennen Sie mir bitte diesen Vorzeigehof mit gewaltfreier Hofschlachtung von dem Sie Ihr Fleisch beziehen? Nach all diesen zu Beginn erwähnten Argumenten würde ich mich hüten von "Wohl" zu sprechen, außer Sie, auf Sie selber umgemünzt, würden sich wohl fühlen wenn obengenannte Fakten Ihnen aufgezwungen würden?

       
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heli52
vor 4 Wochen

Ach so, liebe "4 Pfoten", wenn ein Lamm artgerecht gehalten und dann "schonend" (= ohe Stressbelastung) geschlachtet wird, ist es "enormens Tierleid"! Wenn es auf der Alm von den Wölfen gehetzt und zu Tode gebissen wird, dann nennt man es "natürliche Auslese" ...

 
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    wolf_C
    vor 4 Wochen

    statistik.at: Schlachtungen von Schafen insgesamt(in Österreich) 2025 : 319 349

     
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      ru-be
      vor 4 Wochen

      Ja und?

       
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    bobbilein
    vor 4 Wochen

    bitte, wie geht eine "schonende" (stressfreie) schlachtung? das ist alles nur illusion und schönrederei - schauen Sie sich diverse videos von schlachthöfen (in österreich) an! aber die wahrheit ertragen fleischesser_innen nicht, weil dann könnte es ja nicht mehr schmecken.

     
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    Efeu
    vor 4 Wochen

    In der Natur wären solche Gruppen von Lämmern gar nicht auf der Alm in dieser Dichte ausgesetzt. Der Wolf erhält am Silbertablett wehrlose Tiere angeboten. Der Wolf kann nichts dafür, ich finde es trotzdem schlimm wenn ich diese Bilder von zerfetzten Tieren sehe, sehe aber das grundlegende Problem bei der Nutzung und Auslieferung dieser Tiere durch den Menschen! Was Sie unter artgerecht und schonender Schlachtung verstehen ist mir zwar nicht bekannt aber mit diesen romantisierenden Floskeln kann man sich auch einiges schönreden. Ein unfreiwilliger Tod durch jemand anderen zu dessen Bereicherung KANN NIE richtig sein!!

     
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lia
vor 4 Wochen

kurz nach dem krieg, so meine mutter, sind die hunde im dorf verschwunden.

 
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    Efeu
    vor 4 Wochen

    Ja, da war Krieg - und jetzt?

     
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kritisch_gesehen
vor 4 Wochen

Ich frage mich nur: "Wer ißt meine 7 Schnitzel á Woche?"

 
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    denker
    vor 4 Wochen

    wieder mal ein planloser zahlen wirwar. wer ist schon 7 schnitzel die woche??

     
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      isnitwahr
      vor 4 Wochen

      @denker - haben Sie den Artikel komplett gelesen oder nur die Überschrift? Der Fleischkonsum ENTSPRICHT 7,44 Schnitzel/Woche!!!

       
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bobbilein
vor 4 Wochen

es ist einfach nur ein wahnsinn, was der mensch dem tier antut! man nimmt schlimmstes tierleid und ausbeutung von fühlenden, intelligenten wesen für ein geschmackserlebnis in kauf, das nur einen kurzen moment andauert.

dabei würde nan mit einer veganen ernährung mehrere positive aspekte abdecken, obendrein wird diese art zu leben aufgrund des breiten angebotes zunehmend leichter - es sollte eigentlich keine ausreden mehr geben.

schon christian morgenstern hat geschrieben: "wehe dem menschen, wenn nur ein tier im weltgericht sitzt".

 
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    Bahner Bernd
    vor 4 Wochen

    Eine vegetarische Kost ist ernährungsphysiologisch begründet, eine rein vegane Kost wohl nur ideologisch. Hier besteht immerhin die Gefahr einer Mangelversorgung mit essentiellen Aminosäuren, wenn man nicht sehr genau bedachte Ernährungspläne beachtet. Unabdingbar ist eine lebenslange zusätzliche Substitution mit Vit. B12, entweder medikamentös oder durch ein Nahrungsergänzungsmittel. Die Leber kann allerdings sehr lange Vit 12 speichern , sodass Magelerscheinungen erst nach längerer Zeit auftreten . Mäßiger Fleisch-bzw. Fischkonsum ist sehr wohl mit einer wertvollen Ernährung vereinbar. Tierwohl, das uns allen am Herzen liegt kann nicht durch eine mögliche, breite Unterversorgung mit essentielllen Nahrungsmitteln erkauft werden. Und Bauern in den Ruin zu treiben ist auch kein humanitärer Aspekt.

     
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      Efeu
      vor 4 Wochen

      Dass den "Nutztieren" über deren Futter u.a. Vitamin B12 zugefüttert wird und es sich nur deshalb im Fleisch (und keineswegs von Natur aus) befindet wissen Sie aber schon, oder? Vegan lebende Menschen fügen sich B12 halt direkt zu und nicht über den tierischen Umweg. Generell ist bei jeglicher Nahrungsweise die Versorgung in der heutigen Zeit in der Bevölkerung mit B12 nicht allzu gut (die Gründe kann man nachlesen) also dies speziell den VeganerInnen als unnatürliche Substituton anzudichten ist sehr einseitig. Außerdem gibt es auch sehr viele Gemüse- Obst- und Getreidelandwirtschaften die durch erhöhten pflanzlichen Komsum gefördert werden. Mit dem Tränendrüsenargument die armen Fleischbauern würden durch Veganer/VegetarierInnen ruiniert werden meinen Sie aber nicht ernst, oder? Wenn jemanden Chips nicht schmecken sind diese Leute verantwortlich wenn Kellys mit ihnen weniger Umsatz macht?? Kaufen Sie IMMER ALLES UND ÜBERALL?? Der Wirtschaft zuliebe??

       
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      andreas.klotz
      vor 4 Wochen

      Sehr geehrter Herr Doktor , bei Aminosäuren muss ich ihnen widersprechen , bei Protein haben Veganer keine Mangelerscheinungen, aber bei anderen Dingen die sehr wichtig sind . Wie überall ist die Vielfalt wichtig , man sollte verschiedene Proteinquellen zu sich nehmen . Protein von Hülsenfrüchten wie Soja , kombiniert mit Protein von Getreide, ergibt eine Wertigkeit von 110 . Maßstab ist das Protein von einem Hühnerei , mit 100 . Die 5 Blauen Zonen auf der Welt , wo die Menschen im Durchschnitt am ältesten sind , die essen so gut wie kein Fleisch , und bei jedem dieser 5 Orte spielen Hülsenfrüchte eine große Rolle , in der Kombination mit Getreide wie Reis oder Hartweizen. Veganer müssen nur supplementieren , und sie haben keinen Mangel , hinzu beschäftigen sich die meisten Veganer viel mehr mit Ernährung wie der durchschnittliche Österreicher , der in den drei Dingen zu den führenden Ländern Europas gehört , was die Lebenserwartung gravierend beeinflusst . Nikotin, Alkohol und hoher Konsum an Fleisch und verarbeitenden Fleisch. Ich ernähre mich seit 10 Jahren vegan , lass regelmäßig meine Blutwerte kontrollieren , die sind hervorragend für mein Alter. Ich supplementiere Vitamine und Mineralien, die fehlen. Koche alles frisch , kaufe keine fertigen Produkte oder Ersatz. Bin kein hardcore Veganer , der Rest kann eigentlich machen was er will , sollte sich aber gerade bei die vielen Krisen überlegen ob er nicht reduzieren sollte . Produktion von tierischen Lebensmitteln benötigt einfach sehr viel Energie im Vergleich zu pflanzlichen Lebensmitteln. Wenn man wie früher nur am Sonntag Fleisch konsumiert , sich sonst regional und traditionell ernährt , werden wir viel weniger fossile Energie und Düngemittel benötigen , was Österreich auf Dauer Wohlstand bringt .

       
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    Bahner Bernd
    vor 4 Wochen

    Dass der Fleischkonsum in unseren Landen weit zu hoch ist und mit zahlreichen gesundheitlichen Problemen einhergehen kann, ist unbestritten. Aber versuchen Sie einmal einen Eskimo oder einen Tibetaner von den Vorzügen und der Umsetzbarkeit einer veganen Kost zu überzeugen. Der menschliche Organismus kann sich an regional oft sehr unterschiedliche Nahrungsangebote adaptieren. Auch die Hirtenvölker konnten erst mit der Zeit durch Epigenetik dazu befähigt werden, die Lactose ihrer Milchprodukte zu verdauen. (im Gegensatz zu den Ostasiaten). Wenn man die Grundsätze einer gesunden Ernährung, die bereits zur Genüge durch diskutiert und bekannt sein dürften, beachtet, sein Gewicht hält und für regelmäßige, durchaus auch leistungsorientierte Bewegung sorgt, kann eigentlich nichts schiefgehen.

     
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      senf
      vor 4 Wochen

      Von was leben eppa die drei Rotsrichler, Herr Bahner? Fensterkitt war früher eine begehrtes Hungerfutter aber rar, auch die Erpsalan in Nachbars Garten hatten noch Geschmack :-)

       
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      bobbilein
      vor 4 Wochen

      wir hier leben aber nicht in tibet oder im nördlichen polargebiet! ich verstehe diese vergleiche nicht, wenn es gerade um diese statistik österreich betreffend geht, denn der punkt ist, dass sich jede_r einzelne von uns jeden tag aufs neue entscheiden kann zwischen mit furchtbarem tierleid verbundenen nahrungsmitteln oder tierleidfreien alternativen!

      und die aussage, dass die bauern durch menschen, die sich pflanzlich ernähren, ruiniert werden, ist einfach nur lächerlich!

       
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    isnitwahr
    vor 4 Wochen

    19 Personen (Daumen nach unten) die offenbar diesen Fleischwahnsinn befürworten, das ist schon bezeichnend für unsere Gesellschaft!

     
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