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Gymnasiast:innen erkunden den Lebensraum Wald

Die Jugendlichen erlebten im Rahmen eines Projekttages im „Amlacher Waldl“ die Biodiversität hautnah.

Im Rahmen der diesjährigen Biodiversitätswerkstatt im „Amlacher Waldl“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen des Gymnasiums Lienz intensiv mit Themen rund um eine nachhaltige Waldbewirtschaftung auseinander. Neben fachlichem Input stand vor allem praktisches Arbeiten im Mittelpunkt des Projekttages.

Unter Anleitung von Förster Sebastian de Jel, Ökologe Herbert Angerer, Vogelexperte Alexander Müller und Bodenexpertin Lisa Bischofer pflanzten die
Jugendlichen junge Bäume und leisteten damit einen aktiven Beitrag zur Entwicklung eines klimafitten Waldes. Zudem erhielten sie Einblicke in den Aufbau und die Bedeutung verschiedener Bodenschichten für Stabilität und Wachstum des Waldes.

Sie leisten einen aktiven Beitrag zur Zukunft des Waldes – Schülerinnen pflanzen Jungbäume im „Amlacher Waldl“. Foto: Gymnasium Lienz

An den sogenannten „Eichelhäher-Tischen“ erfuhren die Schülerinnen und Schüler außerdem, wie dieser Vogel durch das Verstecken von Eicheln zur natürlichen Waldverjüngung beiträgt. Durch das Aufschichten einer kleinen Steinmauer in einer Lichtung entstand zudem ein potenzielles Biotop für Reptilien.

Ein besonderes Highlight war der Bau von Nistkästen, die künftig verschiedenen Tierarten als Bruthöhlen dienen sollen. Darüber hinaus lernten die Schülerinnen und Schüler mit der sogenannten „Pferderückung“ eine traditionelle und besonders bodenschonende Methode des Holztransports kennen.

Der Projekttag bot den Schülerinnen und Schülern nicht nur zahlreiche neue Informationen, sondern auch ein vertieftes Verständnis für das komplexe Ökosystem Wald.

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