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Drau und Isel als Muster­schüler bei Flussaufweitungen

Fachleute besichtigten Oberlienz, Kleblach-Lind und Obergottesfeld. Fazit: Flüsse brauchen Raum.

Unter dem Motto „Gut gemacht“ luden der Naturschutzbund und das Umweltministerium vergangene Woche zur Besichtigung eindrucksvoller Flussrenaturierungen in Osttirol und Kärnten. Fast 40 Fachleute aus den Bereichen Verwaltung, Planung, Forstwirtschaft, Wasserbau und Naturschutz nahmen an der Exkursion zu verschiedenen Aufweitungs- und Sukzessionsflächen teil.

Die Fachleute besichtigten unter anderem die Renaturierung der Drau in Kleblach-Lind. Alle Fotos: Johann Nesweda, Wasserbau Land NÖ

Im Fokus standen drei Projekte, die beispielhaft für die Umsetzung der österreichischen Auenstrategie 2030+ im alpinen Raum stehen, da das Flussbett verbreitert oder das Areal seiner natürlichen Entwicklung überlassen wurde.

Am Beispiel der Drau bei Obergottesfeld verdeutlicht die Vogelperspektive eindrücklich, wie viel Platz dem Fluss hier eingeräumt wird.

Standorte in Oberlienz, Kleblach-Lind und Obergottesfeld

Entlang der Isel und der Oberen Drau erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in die Flussraumentwicklung und konnten Sukzessionsflächen unterschiedlichen Alters vergleichen. Besichtigt wurden Standorte in Oberlienz, Kleblach-Lind und Obergottesfeld in der Kärntner Gemeinde Sachsenburg.

Auch die Isel in Oberlienz wurde als Beispiel für gelebte Auenstrategie präsentiert.

Die fachliche Leitung übernahm Klaus Michor vom Planungsteam „Revital“ mit Hauptsitz in Nußdorf-Debant, der als Planer auch über die technische und ökologische Umsetzung informierte. Beim Lokalaugenschein wurde deutlich, wie positiv Flüsse auf Aufweitungen reagieren und wie durch wiedergewonnene Dynamik wertvolle Lebensräume entstehen.

Zentrales Fazit: Flüsse brauchen Raum

Die vorgestellten Maßnahmen belegen, dass durch die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteur:innen Synergien entstehen, die sowohl dem Hochwasserschutz als auch der Biodiversität zugutekommen. „Ein Fluss braucht Platz, um lebendig zu bleiben. Die Exkursion hat gezeigt, dass Naturschutz und Hochwasserschutz Hand in Hand gehen können“, so der Tenor unter den Fachleuten.

39 Postings

Annalies
vor 3 Wochen

Eine kleine Anekdote: Ich habe mehrere Jahre in einer biotop-ähnlichen Landschaft gewohnt. Zuerst herrschte Glückseligkeit, nach einigen Wochen 'zerbröckelte' die Idylle. Zeckenbefall am Leibe, Kreuzottern im Garten. Feuersalamander im Weggemäuer und ein abendliches Konzert der Kröten (Frösche?), offensichtlich ohne Berührungsängste, die die Terasse zur Bühne machten. Ein Paradies für einen Biologen, eine nicht enden wollende Expositionstherapie für mich. Einladungen zum Kaffee verliefen ungemütlich. Zuerst kämpften die eingeladenen Freundinnen noch verbissen gegen die Artenvielfalt auf dem Kuchenteller, später wurde höflich, aber vehement abgelehnt. Als eine wahre Herausforderung entpuppte sich die Bekämpfung einer Ameisenstraße in der Küche ohne den Einsatz chemischer Waffen. Als ich dann eines Tages einen kleinen Skorpion auf einer Terassenfliese vorfand, war der Entschluss rasch gefasst. Eine Übersiedlung im Eiltempo (bis dahin wusste ich nichts von meinem logistischen Talent) und pure Erleichterung. Natur, mon amour,......und Abfahrt. Und die Moral von der Geschicht: 'Zurück zum Ursprung, das geht nicht'!

 
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    senf
    vor 3 Wochen

    Siehst du, du solltest für den kommenden Lebensabschnitt eine für dich verträgliche Klimazone wählen und doch einen passenden Partner dazu.

    Ohne Terrasse am Gebälk!

    :-)

     
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    Photon 07
    vor 3 Wochen

    wer nichts weiß, muss auch nichts glauben; der Argrar-Protektionismus hat noch niemanden vor der 'Tafel' bewahrt, allerdings der K.K. M. als auch der ersten R. und nun der EU nachhaltig Schaden zugefügt; was verbindet Hochwasserschutz, Prozessoren u. den Iran-Krieg: m/s (km/s) u. Dämpfung, Verlust ( für jj.ll.; der Anna schadet lesen sicher auch nicht)

     
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      Annalies
      vor 3 Wochen

      Photon 27. Ihre Haltung beweist, dass Absolutismus das Hirn vernebelt, den Humor (nachhaltig) zerstört und keinerlei Ausgewogenenheit und Differenzierung zulässt. Wir werden, trotz aller Bemühungen, die Uhr nicht mehr zurückdrehen können, denn die Welt hat sich verändert, auch wir und (leider) unsere Ansprüche. Agrarprotektonismus ist ein umstrittenes Thema. Die heimische Landwirtschaft zu schützen, erscheint mir wichtig, da sie u.a. Lieferant hochwertiger Lebensmittel ist. Ich würde eher den unkontrollierten Ausbau der Tourismushochburgen angehen, nicht jeden Radler up- und downhill fahren lassen und endlich Strukturpläne und Verkehrskonzepte erstellen. Man 'rettet' den Wolf, Bär und Biber und finanziert damit eine Vielzahl an staatl. Beauftragten, Experten und Managern und dazu noch aktivistische NGOs. Eine Frage nach der Sinnhaftigkeit und vor allem Finanzierbarkeit dieses parasitär anmutenden Systems wird sofort bestraft und die Zuordnung des Fragestellers erfolgt unmittelbar: rechts und/oder simpel, Agraprotektionist, Trump-, Putinfreund (Orban hat sich mittlerweile erledigt). Das finde ich persönlich 'simple-minded', wenn man sich zu sehr auf ein Thema fokussiert, verliert man die Breite des Horizontes. Und gerade aus den oben angeführten Gründen sind die Grünen aus der Regierung geflogen und machen derzeit auch in der Opposition keine gute Figur. Die Erfassung gesellschaftlicher Prozesse und die Akzeptanz Andersdenkender gehören leider nicht zu ihren Prioritäten.

       
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      Sehr wirr das Geschreibsl! Nach dem 5. post ist fast alles Müll, wie es eine berühmte Person ausgedrückt hat.😉

       
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      @annelies, du sprichst mir aus der Seele.

       
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    stockholm
    vor 3 Wochen

    Also ich setze alles daran, meinen Hausgarten mit vielfältigeren Strukturen und Nischen zu bereichern, um wertvolle Lebensräume für Insekten, Amphibien, Reptilien, Vögel, Igel, etc. zu schaffen. Diese faszinierenden Tiere bringen nicht nur Farbe und Lebendigkeit in meinen Garten, sondern erfüllen auch zentrale Funktionen im Ökosystem. Sie hingegen beklagen diesen wunderbaren Zustand und scheinen sich bewusst für ein Wohnumfeld entschieden zu haben, das eher an einen Golfplatz oder eine städtische Betonlandschaft erinnert. Für die sommerlichen Kaffeekränzchen empfehle ich dann gut gekühlte Getränke – und halten Sie vorsorglich schon mal den Insektenspray bereit.

     
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      Annalies
      vor 3 Wochen

      @stockholm Was mich betrifft, liegen Sie komplett daneben. Mein Beitrag war humoristisch gemeint, ich lebe weder in einer Betonwüste noch spiele ich Golf. Was wohl zutreffend ist: Ich mag keine Zeckenbisse (Borreliose), Reptilien und Skorpione und komplett einseitige Menschen.

       
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jj.ll.
vor 3 Wochen

Wie sehn ich mich zurück in die 80er. Damals war Umwelt-Naturschutz etwas für die geistige Elite mit umfangreichen Wissen. Atomenergie, Ozonloch, saurer Regen, Pentachlorphenole, konkrete Probleme, für die eine Lösung gefunden werden konnte. Heute dagegen ist die grüne Idee wohl in der Mitte? der Gesellschaft angekommen. Schuld sind immer die Multies, die Bauern, die Nachbarn, die nur bösen Gewinn machen wollen. Die grosse Masse, die um 20€ nach Mallorca fliegt, bei temu, action und kik einkauft, kann ja nicht schuld sein, weil ja alle, die teurer verkaufen Verbrecher sind. Fragen wir doch den 400.000€ Pius Strobl Stiftungsrat. P.s.: Was ist eigentlich mit dem Glyphosat von Bayer-Monsanto.

 
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    Vlad Tepes
    vor 3 Wochen

    In den 80ern waren viele Flüsse in Europa stark vergiftet bzw. biologisch tot. Es spricht Bände über jemandes geistigen Horizont, wenn er sich solche Zustände herbeisehnt.

     
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      @vlad tepes--Was mir aufstösst ist, dass heute jedes Kräuterweibele glaubt, ohne fundiertes Wissen, seine Meinung kundtun zu müssen. Und dann noch sicher zu sein, dass es die absolute Wahrheit ist. Selbstkritisch sein? Fehlanzeige! Was die 80er anbelangt: viele Probleme wurden durch Forschung und Technik zumindest teilweise gelöst. Allerdings glaub ich nicht, dass die Natur heute weniger gefährdet ist als früher.

       
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jj.ll.
vor 3 Wochen

@senf Mein Lieber, als Schrebergartentherapeut eignen Sie sich auch nicht, weil Sie nicht zuhören und verarbeiten können. Reiz-Reaktionverhalten ist wohl ihres, Bildung und Ausbildung kann man sich in jedem Alter noch aneignen. Charakter ist angeboren.

 
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    senf
    vor 3 Wochen

    Jössas, da bin i jo ganz an Schlauen aufgesessen. Und er/sie findet mich lieb. Freu!

     
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jj.ll.
vor 3 Wochen

Mein lieber @"ist es so"! Es war nicht die Gier, sondern die Intelligenz und die Weitsicht der Habsburger bzw. der Hunger der armen Bevölkerung, die zu den Flussregulierungen geführt haben. Auch um Infektionskrankheiten wie die Malaria zu besiegen. Der vielgepriesene freifliessende Tagliamento samt Nebenflüssen hat viele Friulaner zum Auswandern gezwungen, weil das Kanaltal die Bevölkerung nicht mehr ernähren konnte. Fragen sie doch die Nachkommen der Auswanderer, wie viele von ihnen in den belgischen Minen erstickt sind, von New Yorks Hochhäusern gestürzt sind oder Argentiniens taurigen Tango von der Sehnsucht nach der Heimat interpretiert haben. Jede Epoche hat ihre Prioritäten, wenn aber die Existenz mancher Insekten und Kleintieren über die Interessen des Menschen gestellt, muss man sich fragen, haben die sogenannten "Umweltschützer" überhaupt noch einen Bezug zur Realität?

 
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    ruhigblut
    vor 3 Wochen

    @jj.ll. .....Ich unterstelle wirklich selten jemandem, Unsinn zu schreiben – aber in diesem Fall fällt es mir schwer, deine Argumentation nachzuvollziehen. Umweltschutz ist kein Gegensatz zu menschlichem Wohl, sondern Voraussetzung dafür. Viele deiner Ansichten wirken sehr aus der Zeit gefallen...

     
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      I Friulani nel mondo: Ecco i periodi chiave: Fine Ottocento - Inizio Novecento (Il Grande Esodo): Il flusso migratorio più consistente ha avuto inizio negli ultimi decenni dell'Ottocento, intensificandosi fino alla Prima Guerra Mondiale. Le cause principali erano la povertà diffusa, la mancanza di lavoro e la sovrappopolazione agricola. Grund für die Emigration war die Armut und die ländliche Überbevölkerung, sprich zu wenig Ackerflächen. Natürlich könnte man auch Isel und Drau wüten lassen, weil sie vor dem Menschen existiert haben, allerdings müssten dann viele Osttiroler emigrieren.

       
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      senf
      vor 3 Wochen

      Pah, jetzt zeigt er es uns. Man konnte damals nur dort leben, wo der Boden mehr oder wenig hergegeben hat. Wie hätte den der Friulaner aus Schutthalden und Schwemmböden Äcker und Wiesen herstellen könnten um das Land auch dort fruchtbar zu machen und um die Überbevölkerung zu ernähren und der Armut entgegenzuwirken? Er macht das ja heute auch nicht. Warum wohl, trotz Bagger und anderen technischen Hilfsmittel. Heute kommt der Zustellwagen mit Lebensmittel aus aller Welt - ganzjährig, die Kreislerwirtschaft ist unbedeutend. Sibirien grüßt! Bitte denke endlich zu Ende, lieber Experte.

       
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      Lernresistent zu sein, ist tragisch. Aber genau jene Schlüsse zu ziehen, die bereits mehrfach angegeben worden waren, ist erstaunlich. Die Habsburger haben sehr viel gegen Hunger und Überschwemmungen u.a. durch Flussbegradigungen, für Wildbachverbauung, für Wiederaufforstung getan. Jetzt soll das alles schlecht gewesen sein? Die Lebenmittel sind per Zustellung u.a. aus Südamerika und China billigst und jederzeit verfügbar, deswegen weg mit den geldgierigen Bauern und her mit Tamariske und Fröschen.

       
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      Annalies
      vor 3 Wochen

      jj.ll. In Afrika ist man aktuell stolz darüber, die Malaria massiv zurückgedrängt zu haben. Bei uns schafft man Sumpfgebiete, damit das Überleben dieser Viecher (Anopheles-M.) wenigstens bei uns gesichert ist.

       
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      @annelies--Nicht nur Malaria sondern auch Dengue, Chikungunya, Zika, West Nile (WNV) und wahrscheinlich noch andere. Eine der Folgen des Klimawandels, also her mit den Feuchtgebieten, die Tigermücke hat ja auch ein Recht auf Einwanderung. Ich hoffe, sie bevorzugt dann die Rückbaubefürworter unt Artenschützer.😉😉

       
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      ruhigblut
      vor 3 Wochen

      @JJ… lo so che non è logico, ma LL… la logica non mi ha mai fermato :-)

      Die Friauler in der Welt: Hier sind die Schlüsselperioden: Ende des 19. Jahrhunderts – Anfang des 20. Jahrhunderts (Die große Auswanderung): Der bedeutendste Migrationsstrom begann in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts und verstärkte sich bis zum Ersten Weltkrieg. Die Hauptursachen waren weitverbreitete Armut, Arbeitsmangel und eine landwirtschaftliche Überbevölkerung.“....willst mit deinem Ausflug ins italienische deine Weisheit demonstrieren oder für was soll das gut sein?..das übersetzt google in einer sekunde....:-))))...

       
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    Annalies
    vor 3 Wochen

    Für mich hat sich die Fragestellung entscheidend verändert. Von WAS WOLLEN WIR UNS DERZEIT LEISTEN in WAS KÖNNEN WIR UNS DERZEIT LEISTEN. Eine Prioritätensetzung wird wohl oder übel nötig sein. Lieber Luftschlösser als Biberburgen......derzeit!

     
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jj.ll.
vor 3 Wochen

@lieber senf Zur Nachhilfe: 150m3/sec sind 540000m3/h, bei 3m Tiefe ist das ein Quadrat von 420m mal 420m. Das Geschiebe ist nur dann interessant, wenn Verklausungen stattfinden.

 
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    senf
    vor 3 Wochen

    Jaja großer Meister jjll der Rechenkunst, 150m³ pro Sekunde isch schon a ganze Menge Wasser die den Debantbach deiner Meinung nach anschwellen lassen. Da wundert mich eigentlich, dass die Debanter nicht nasse Füsse bekommen oder haben. Kann es sein, dass dich deine "Naturromantik" a bisserle verzaubert hat? Ach ja, Geschiebe verwirft sich bei Hochwasser ständig. Verfolg das mal in der Natur (nicht im Sandkasten).

     
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      Im Vergleich zum @senf fühl ich mich als Experte. Geschiebe ist Sand, Steine und Gletscherschliff. Verklausungen werden aber verursacht durch schlecht gewartete Ufer, Bäume, durch Erdrutsche, eingestürzte Brücken. Ausserdem ist fürn Senf jeder, der seine Expertise nicht wertschätzt, rechts radikal; typisch für linksliberale Sozial- und Umweltromantiker. Selbstkritik ist Fehlanzeige.

       
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      150m3 ist beispielsweise das 100 jährige Hochwasser, das wegen dem Klimawandel wahrscheinlich auf ein 30 jähriges reduziert werden muss. Der Debantbach hat in der Vergangenheit auch schon neu errichtete Häuser weggeschwemmt. Gott sei Dank ist er so gut ausgebaut, dass das Hochwasser schnell genug abfliessen kann. Gegen jeglichen Rückbau, der das Katastrophenrisiko erhöht, sollten die Anrainer anlässlich der Bauverhandlungen scharf protestieren.

       
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      senf
      vor 3 Wochen

      @jj.II, du bist nicht nur Meister er Rechenkunst, ja auch des Wasserbaues un schön dass du dich dort als Experte/in fühlst. Deine Abneigung gegen den Nachhaltigkeitsbegriff in der Waldwirtschaft ist dafür bezeichnend. Versuchs mal mit Hausverstand, aber lass bitte das mit deiner politischen Weltanschauung, do bisch kaa Experte!

       
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      Lieber @senf. Der Vergleich zählt! Im Vergleich zum senf fühl ich mich in jedem Bereich als Experte. Meine Weltanschauung gehört nur mir und die lass ich mir von irgendwelchen Schwurblern nicht nehmen.😉😉😉

       
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      senf
      vor 3 Wochen

      jaja, du selbsternannter Experte, freu mich, dass du dich freust: als Experte und in deiner Weltanschauung. Aber lassen wir das hier im Forum. Machs gut!

       
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dolo1871
vor 3 Wochen

Was wurde denn eigentlich aus der Revitalisierung der "kanalartigen" Drau von Lienz bis zur Landesgrenze? Frau Felipe hat das ja damals (2021) gross verlautbart und dolomitenstadt hat berichtet.

 
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    senf
    vor 3 Wochen

    Die Renaturierungsmaßnahmen für diesen Abschnitt der Drau wurden von Revital katalogisiert. Das Revitalisierungsgesetz der EU ist ja trotz unserem Landwirtschaftsminister beschlossen worden, bitte alles der Reihe nach. Die Bagger zur schrittweisen Flussaufweitung werden bald angeworfen.

    Es besteht also Hoffnung!

     
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jj.ll.
vor 3 Wochen

Der Flächenverbrauch landwirtschaftlicher Gebiete zugunsten einer Schotterbank? Und alles zu Wahnsinnskosten. Der Debantbach z.B. kann bis zu 150m3/s bringen, wie schnell sind die geschaffenen Freiflächen mit Wasser voll, in einer Stunde? Statt ein Flusskraftwerk mit genügend Restwasser, das Erträge erwirtschaftet, Geld in die Verlegung von Uferverbauungen zu stecken, der Meandern wegen, ist m.M. nach sinnlos.

 
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    ruhigblut
    vor 3 Wochen

    ....also sei mir nicht böse, aber deine Sichtweise von Umweltschutz ist unterirdisch...:-(((((

     
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      senf
      vor 3 Wochen

      @ruhigblut, man muss nicht alle verstehen. Der Herr Kammerrat tut halt gern ein wenig für den Bauernstand polemisieren um Lebenszeichen zu geben. Ich freue mich, wenn der Bach sein ursprüngliches Bett zurückbekommt. Die Fischlein, die Vögelein und Quacker neben den halbnackerten Sonnenanbeter und -innen sicher auch. Falls sich der Bach bei Hochwasserführung wieder mal ein paar m2 Acker nimmt, dann agiert die Katastrophenhilfe sofort. Jaja, nach Renaturierung so mancher Flussabschnitte verliert man möglicherweise diesen Anspruch. Dumm gelaufen!

      Übrigens: kein Wasserkraftwerk liefert Restwasser und der Debantbach bringt mit oder ohne ein solches Werkl immer dieselbe Menge an Schwemmmaterial. Aber auch das braucht man nicht zu verstehen!

       
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      @ruhigblut Unterirdisch? Oder vielleicht doch aufgekärt bzw. realistisch, niemals aber naturromantisch. Ein Rückbau der Drau und Isel würde Milliarden kosten und würde Jahrzehnte-hunderte in Anspruch nehmen. Vielleicht könnten die Ngos schon einmal beginnen, Geld dafür zu sammeln, ich jedenfalls bin gegen diese Verschwendung von öffentlichen Geldern zulasten anderer Staatsausgaben (z.B. Gesundheit, Schulbücher, Kindergärten, Mindestsicherung usw.).

       
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      @senf, Garant für Inkompetenz. Jedes Wasserkraftwerk hat eine Restwasservorschreibung. Flusskraftwerke wären ein wesentlich besserer Hochwasserschutz als ein paar Flusserweiterungen, die unfinanzierbar sind.

       
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      Ist es so
      vor 3 Wochen

      Oh Gott jj.ll., was sind denn Sie für ein Anachronist? Die Fehler der Vergangenheit weiter fortführen und noch mehr zubetonieren?

      Manche lernen einfach gar nichts aus der Vergangenheit. Sehen Sie sich mal alte Karten des 19. Jahrhunderts an, es wird schon seinen Grund gehabt haben, warum der Fluss so viel Platz benötigte. Es war der Mensch, dessen Gier ihn in ein Korsett gedrängt hat, um Ackerflächen zu generieren. Aber man sieht ja die Folgen bei echten Hochwässern, das Wasser sucht sich seinen Weg, auch wenn Sie sich neue Kraftwerke wünschen! 🙈

       
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    wolf_C
    vor 3 Wochen

    ... was für ein SCHAAS: nie bringt der debantbach 150 ???? so ein Blödsinn !!!

     
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      Das lässt sich leicht überprüfen. Bei ähnlichen Wildbächen gehen die Amtssachverständigen vom 100jährigen Hochwasser aus. Wenn aber ein Sturm wie 2018 über uns hinwegfegt, trifft das nicht einen Bach alleine, sondern ein grösseres Gebiet. Die paar Renaturierungen geben bezüglich Hochwasserschutz null aus.

       
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