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Irreguläre Einwanderung in die EU deutlich zurückgegangen

Hauptgrund ist das schlechte Wetter entlang der Migrationsrouten, das rund 1.000 Tote im Mittelmeer forderte.

Die Zahl der irregulären Grenzübertritte in die EU ist im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 39 Prozent zurückgegangen. Insgesamt wurden etwas mehr als 21.400 irreguläre Grenzübertritte registriert. Das teilte die europäische Grenzschutzagentur Frontex vergangene Woche mit.

Demnach gehörte „schlechtes Wetter entlang der wichtigsten Migrationsrouten" zu den Hauptgründen für den starken Rückgang. Diese Wetterbedingungen hätten auch zu einem steigenden „menschlichen Preis" der Migration beigetragen, erklärte Frontex unter Verweis auf einen Bericht der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Insgesamt gab es rund 1.000 Tote im Mittelmeer, so Frontex.

Lage in Nahost könnte Migration wieder verstärken

Die östliche Mittelmeerroute war der Grenzschutzagentur zufolge die am stärksten frequentierte und machte etwa ein Drittel aller irregulären Einreisen in die EU aus.

Die Route über Westafrika verzeichnete den stärksten Rückgang, mit einem Minus von 83 Prozent. An den Landgrenzen in Osteuropa wurde ein Rückgang um 58 Prozent registriert. Versuche, den Ärmelkanal in Richtung Großbritannien zu überqueren, seien um 41 Prozent zurückgegangen, stellte Frontex fest.

Trotz der jüngsten Rückgänge warnte die Agentur, dass die Lage im Nahen Osten in den kommenden Monaten die Migrationsbewegungen in der Region anheizen könnte. Bisher habe diese allerdings „keine spürbaren Auswirkungen auf die Migrationslage an den EU-Außengrenzen" gehabt.

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