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Plöckenpass wird Mitte Mai wieder geöffnet

Regionalrätin Cristina Amirante sieht mehr Sicherheit, aber noch keine endgültige Lösung.

Wie Cristina Amirante, Regionalrätin für Infrastruktur und Raumordnung in der Region Friaul-Julisch Venetien vor Kurzem bei einer Anhörung im Regionalrat erklärte, ist die Wiedereröffnung des Plöckenpasses ab Mitte Mai vorgesehen, zunächst allerdings mit Einschränkungen.

Für einige Wochen werde der Verkehr auf Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen beschränkt sein, und es werde einen Abschnitt mit wechselnder Einbahnregelung geben, unterstützt durch ein kontinuierliches Überwachungssystem. „Die wichtigsten Arbeiten werden bis zur Wiedereröffnung abgeschlossen sein“, präzisierte Amirante, „sodass die Verbindung bereits unter deutlich sichereren Bedingungen als zuvor wiederhergestellt werden kann. Ab Juni ist die vollständige Wiederöffnung ohne Einschränkungen geplant.“

So sah die Baustelle am Plöckenpass am 21. April 2026 aus. Foto: Ingo Ortner

Amirante hob außerdem hervor, dass die derzeitige Lösung keine endgültige, sondern ein wichtiger Schritt sei: „Diese Maßnahmen ermöglichen die Wiedereröffnung des Passes und gewährleisten deutlich verbesserte Sicherheitsbedingungen, doch die Frage einer strukturellen, dauerhaften Lösung bleibt zentral.“

In diesem Zusammenhang erläuterte die Regionalrätin die gemeinsame Arbeit mit dem Bundesland Kärnten, die auf zwei Ebenen erfolgt: technisch und politisch. „Es gibt zwei Arbeitsgruppen – eine technische und eine institutionelle –, die drei unterschiedliche Projektlösungen analysiert haben: einen Basistunnel, einen Scheiteltunnel sowie eine Variante der bestehenden Trasse, wobei jeweils Stärken und Schwächen bewertet wurden. Das letzte Treffen fand im vergangenen November in Tolmezzo im Rahmen des bilateralen Forums statt, das gemeinsam mit dem Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber eingerichtet wurde.“

Die Position der Region Friaul-Julisch Venetien, die offiziell dem Ministerium für Infrastruktur und Verkehr übermittelt wurde, sieht den Scheiteltunnel als bevorzugte Option, gefolgt von der Variante der bestehenden Strecke. „Es handelt sich um eine technische Bewertung“, schloss Amirante. „Die endgültige Entscheidung liegt bei Anas und dem Ministerium – in einem Kontext, der auch Österreich einbezieht und daher grenzüberschreitende Bedeutung hat.

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