Wie Cristina Amirante, Regionalrätin für Infrastruktur und Raumordnung in der Region Friaul-Julisch Venetien vor Kurzem bei einer Anhörung im Regionalrat erklärte, ist die Wiedereröffnung des Plöckenpasses ab Mitte Mai vorgesehen, zunächst allerdings mit Einschränkungen.
Für einige Wochen werde der Verkehr auf Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen beschränkt sein, und es werde einen Abschnitt mit wechselnder Einbahnregelung geben, unterstützt durch ein kontinuierliches Überwachungssystem. „Die wichtigsten Arbeiten werden bis zur Wiedereröffnung abgeschlossen sein“, präzisierte Amirante, „sodass die Verbindung bereits unter deutlich sichereren Bedingungen als zuvor wiederhergestellt werden kann. Ab Juni ist die vollständige Wiederöffnung ohne Einschränkungen geplant.“

Amirante hob außerdem hervor, dass die derzeitige Lösung keine endgültige, sondern ein wichtiger Schritt sei: „Diese Maßnahmen ermöglichen die Wiedereröffnung des Passes und gewährleisten deutlich verbesserte Sicherheitsbedingungen, doch die Frage einer strukturellen, dauerhaften Lösung bleibt zentral.“
In diesem Zusammenhang erläuterte die Regionalrätin die gemeinsame Arbeit mit dem Bundesland Kärnten, die auf zwei Ebenen erfolgt: technisch und politisch. „Es gibt zwei Arbeitsgruppen – eine technische und eine institutionelle –, die drei unterschiedliche Projektlösungen analysiert haben: einen Basistunnel, einen Scheiteltunnel sowie eine Variante der bestehenden Trasse, wobei jeweils Stärken und Schwächen bewertet wurden. Das letzte Treffen fand im vergangenen November in Tolmezzo im Rahmen des bilateralen Forums statt, das gemeinsam mit dem Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber eingerichtet wurde.“
Die Position der Region Friaul-Julisch Venetien, die offiziell dem Ministerium für Infrastruktur und Verkehr übermittelt wurde, sieht den Scheiteltunnel als bevorzugte Option, gefolgt von der Variante der bestehenden Strecke. „Es handelt sich um eine technische Bewertung“, schloss Amirante. „Die endgültige Entscheidung liegt bei Anas und dem Ministerium – in einem Kontext, der auch Österreich einbezieht und daher grenzüberschreitende Bedeutung hat.
4 Postings
ich frage mich nur warum auf der Kärntner Seite (fast)keine Straßenerneuerung in dieser langen Zeit gemacht wurde Die Politik plappert wie immer nichtssagendes Zeugs aus Kärnten,Italien soll erstmal machen


also auf kärntner seite wurde letztes und vorletztes jahr schon sehr sehr viel asphalt erneuert. die plöckenpassstraße soll ja keine autobahn werdn
Wie leicht es ist, auf die "Politik" einzuhauen und Zustimmung zu erhalten. Österr. hat alles gemacht, was möglich war. Italien hatte den Steinschlag, hat dann mehrfach die Öffnung angekündigt, aber so wie immer hat die italienische Bürokratie zugeschlagen. Durch Ineffizienz und Menefregismus, nichts neues unter der Sonne. Vola un gabbiano, lo stesso cielo, la stessa mano.
Wenn das Foto vom 21.04.2026 ist, bin ich sehr skeptisch, dass eine Öffnung tatsächlich erfolgt. Der grosse Fels ober der oberen Galerie ist immer noch da, die Galerie selbst ist noch lange nicht fertig.
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