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Iselsberg-Stronach schränkt Wasserverbrauch ein

Autowaschen, Gartenbewässerung und Befüllen von Pools ist bis auf Weiteres verboten.

Die massive Trockenheit der letzten Wochen zeigt ihre Folgen: Der Waldbrand im Lesachtal, wo die Nachlöscharbeiten noch einige Tage weitergehen werden, ist dabei lediglich das sichtbarste Ereignis einer meteorologischen Ausnahmesituation.

Wie der Wetterdienst tauernwetter.at informiert, fehlen in Kärnten und Osttirol seit Jahresbeginn durchschnittlich 42 Prozent des üblichen Niederschlags.

Verordnung wegen Wasserknappheit

Vor diesem Hintergrund zieht die Gemeinde Iselsberg-Stronach nun Konsequenzen: Ab Dienstag, 28. April, gilt eine Verordnung des Bürgermeisters zur Vermeidung von Wassermangel sowie zur Verhinderung von Waldbränden.

Diese untersagt jeglichen Verbrauch von Wasser aus den Anlagen der Gemeinde für Zwecke, die nicht der Versorgung von Menschen, Tieren oder der Körperpflege dienen. Das Bewässern von Gärten und Rasenflächen, Autowaschen und Befüllen von Schwimmbecken oder Pools ist demnach bis auf Widerruf der Verordnung verboten. Darüber hinaus wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, den Wasserverbrauch unbedingt auf das erforderliche Maß zu beschränken.

Zudem untersagt ist das Entzünden von Feuern in Wäldern und Waldnähe. Darunter fällt auch das Rauchen, wobei der Nahbereich von Wäldern mit einer Entfernung von bis zu hundert Metern definiert wird. Die Verordnung des Bürgermeisters Gerhard Wallensteiner gilt bis auf Widerruf.

19 Postings

Godmensch
vor 3 Wochen

Eure "Probleme" möchte ich nicht haben 🤦‍♀️

 
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chiller336
vor 3 Wochen

ich stell hier mal ein rechenbeispiel her: es gibt auf unserem planeten - ich rechne etwas drüber - 10 mrd menschen. rechnet man nun - großzügig gerechnet - pro mensch ein volumen von 2 m³ so ergibt das ein volumen von insgesamt 20 mrd m³. insgesamt nimmt also die bevölkerung unseres planeten - einiges drübergerechnet - in summe ca 20 km³ (als optische vorstellung ein quader 20 km lang, 1 km breit und 1 km hoch) ein. im vergleich dazu hat der mt everest mit seinen 8.848 m höhe ein volumen von ca 3897 km³ worin die bevölkerung der erde somit fast 195 mal platz hätte, rein rechnerisch. sieht man sich nun auf der weltkarte den mt everest an, stellt man fest wie klein dieser im vergleich zur größe unseres planeten tatsächlich ist. nun soll man also glauben, dass eine im verhältnis noch viel kleinere menge menschen (ich rechne hier alle ein, obwohl bestimmt nicht alle die voraussetungen für die klimaschädigung haben) dafür verantwortlich sein soll, das klima dieser riesenkugel so zu beeinflussen? ... ich lass das jetzt mal so stehen und wirken ... btw ich bin kein blauer und kein rechter, sondern einer der sich einfach gedanken macht

 
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    blubberhorst
    vor 3 Wochen

    Dann hast du hier leider "Pech" beim Nachdenken... Ein einfaches Gegenbeispiel: Ein kleines bisschen Gift in einem See kann das ganze Wasser unbrauchbar machen.

    Oder vielleicht sogar etwas aktueller und lokaler: ein einziger Funke kann einen Waldbrand auslösen.

    Größe (oder Volumen) mit Wirkung gleichzusetzen, ist schon sehr weit hergeholt.

     
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      steuerzahler
      vor 2 Wochen

      Wenn man so beobachtet, wieviele brennende Tschik einfach irgendwohin geworfen werden, wundert man sich, daß es nicht öfters brennt. Außerdem ist jeder Tschikstummel eine Umweltbombe. Dieser unnötige Dreck gehört endlich verboten.

       
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    huckleberry
    vor 2 Wochen

    Die Rechnung mit dem Volumen ist spannend, aber sie greift beim Klima leider am falschen Punkt. Entscheidend ist nicht, wie viel Platz Menschen physisch einnehmen, sondern was wir tun – vor allem, was wir verbrennen und in die Atmosphäre abgeben.

    Die Atmosphäre ist im Verhältnis zur Erde nämlich extrem dünn (wie eine hauchdünne Schicht um einen Ball). Und genau diese dünne Schicht verändern wir chemisch. CO₂ wirkt dort wie ein „Wärmefänger“: Es lässt Sonnenlicht rein, hält aber einen Teil der Wärme zurück. Schon kleine Änderungen in der Zusammensetzung können deshalb große Effekte haben.

    Ein Vergleich: Ein Glas Trinkwasser wirkt „viel“. Ein paar Tropfen Tinte darin wirken „wenig“. Trotzdem färben diese wenigen Tropfen das ganze Glas sichtbar um. Es kommt also nicht auf die Menge im Raum an, sondern auf die Wirkung der Stoffe.

    Was wir messen können (und das ist der entscheidende Punkt):

    Der CO₂-Gehalt der Atmosphäre ist seit der Industrialisierung stark gestiegen.

    Die zusätzliche Menge lässt sich eindeutig auf menschliche Aktivitäten zurückführen (z. B. durch die chemische Signatur fossiler Brennstoffe).

    Gleichzeitig steigen die globalen Temperaturen, Gletscher schmelzen, Meere erwärmen sich – alles konsistent mit genau diesem Effekt.

    Man muss dafür kein politisches Lager einnehmen. Es ist im Kern eine physikalisch-chemische Frage: Kleine Mengen an bestimmten Gasen können ein großes System verändern, wenn sie an der richtigen Stelle wirken.

    Dein Ansatz zeigt eigentlich etwas Wichtiges: Unser direkter „Raumbedarf“ ist winzig. Unser Einfluss hingegen ist groß – eben weil wir Energie in gewaltigem Maßstab umsetzen.

     
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Ist es so
vor 3 Wochen

Aber die FPÖ verweigert die Tatsache des Klimawandels weiterhin, alles nur grüne Spinnerei und nicht real.

Erst wenn es die Menschen persönlich betrifft, glauben sie, was die Wissenschaft schon lange bewiesen hat.

Aber Hauptsache Öl und Gas bleibt weiterhin das Notwendigste auf Erden, sodass sämtl. Preise davon abhängen, wie man aktuell wieder sieht.

Wie lange das System Erde 🌎 das wohl noch aushält, bis das Klima kippt und in Folge auch der Mensch untergehen wird? Für unseren Planeten wärs ein Segen, für den Menschen halt nicht...

Aber solange solche Despoten wie Trump, Putin, Xi Jinping oder auch "unser" Kickl nichts anderes als Macht, Geld und Unterdrückung im Sinn haben, ist halt kein Platz für zukunftsorientiertes, umweltgerechtes und demokratisches Denken, es zählt nur das eigene Ego.

Hinter ihnen die Sintflut, denn solange diese Leute offenbar glauben, dass man Geld essen und von Macht ewig leben kann, ist Umweltschutz wohl das Letzte, das diese Personen interessiert. Leider... 😪

 
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    Franz Brugger
    vor 3 Wochen

    Da würde ich nicht Kickl die Schuld zuschieben, dass es jetzt kein Trinkwasser gibt.

    Mir wurde gesagt, dass Quellen von Landwirten an andere Gemeinden verkauft - bzw. das Wasserrecht abgetreten wurde, wie auch Eingriffe wie Drainagieren von Bergwiesen uU. für Versiegen von Quellen zusätzlich zur Trockenheit verantwortlich sein können.

     
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TW-WU
vor 3 Wochen

Dazu passende meldung des tages...

"Täglich 7,7 Hektar: Bodenverbrauch in Österreich ist wieder gestiegen... Damit liegt der Bodenverbrauch weiterhin deutlich über dem politischen Ziel von 2,5 Hektar pro Tag, das rechnerisch bereits am 29. April überschritten wurde."

Das politische ziel ist übrigens von der övp und ca. 20 jahre alt...

https://www.scientists4future.at/2026/04/28/taeglich-77-hekatar-bodenverbrauch-in-oesterreich-ist-wieder-gestiegen/

 
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    senf
    vor 3 Wochen

    Sigsch @jj.II, des hamma jetzt von der dummen Renaturierung, a so a Sauerei, alles wegen der Flussaufweitungen an der Drau und Isel. :-(

    @Danke TW-WU

     
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      ruhigblut
      vor 3 Wochen

      @ senf, Top :-))

       
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    Dolo79
    vor 3 Wochen

    Na ja..mit der Bodenversiegelung wird das wohl nichts zu tun haben🤦!?

     
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      FranzJoseph
      vor 3 Wochen

      Sry aber Bodenversiegelung hat einen sehr direkten Zusammengang mit dem verfügbaren Trinkwasser: Auf versiegeltem Boden kann kein Wasser versickern, sich also auch kein Grundwasser bilden, das uns dann über Quellen und Brunnen zur Verfügung stehen würde. Ähnliches gilt auch für verdichteten Boden - das Wasser fließt oberflächlich ab und über Bäche und Flüsse ins Meer.

       
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    jj.ll.
    vor 2 Wochen

    Lieber @Tw-wu, der Bodenverbrauch hat zumindest bei uns keine Auswirkung auf die Regenmenge. Was das "Trinkwasser" anbelangt, bin ich der Meinung, dass wir auf jeden Fall immer genug haben werden. Es wird halt teurer werden müssen, aufgrund von Wiederaufbereitung, Oberflächenwasser- und Flusswasserreinigung. Verwendbar als Brauchwasser, Trinkwasser gibt es ja im Supermarkt. @senf und @ ruhigblut: damit ihr es auch versteht ganz langsam: Renaturierung und Niederschlagsmenge k o r r e l l i e r e n n i c h t miteinander. Tatsache dagegen ist, dass manche Gemeinden schon jetzt ihr Trinkwasser von Nachbargemeinden holen müssen.

     
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      jj.ll.
      vor 2 Wochen

      Ausserdem befeuchten auch künstliche Stauseen ihre Umgebung durch Verdunstung. Villach ist ein gutes Beispiel. Also her mit den Stauseen! Trinkwasser genug, siehe Barberino di Mugello.

       
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      senf
      vor 2 Wochen

      Doch jj.II: Bauern verkaufen ihre besten Wiesen und Felder zur Verdichtung (siehe Lienzer Talboden -Wohn, Gewerbebau, Straßen) und du, Herr Kammerrat verwehrst dich gegen Renaturierungen an der Isel und Drau damit sie wenigstens a paar Kulturersatzflächen für ihre Futtermittelbeschaffung bekommen. Auf Staatsgrund! Gell, so schauts aus!

      Wozu Wiederaufbereitung, wenn ma eh genug Trinkwasser haben, wie du ja schreibst - und es gibts ja eh im Supermarkt. I brunz mi an. Bitte lass den Schmarrn!

       
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      jj.ll.
      vor 2 Wochen

      Die kognitive Auffassungsfähigkeit ist bedenklich, vielleicht sollte das verifiziert werden. Wenn eine Privatperson Grund verkaufen will, kann sie das in Österreich auch. Was dann mit dem Grund passieren kann, hängt von den Baubehörden ab.

       
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      jj.ll.
      vor 2 Wochen

      1+1=2 2x2=4

       
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      senf
      vor 2 Wochen

      jj.II: Man sehe und staune, was du alles weißt, sagenhaft. Gratuliere, Herr/Frau Kammerrat!

      Und jetz hör bitteschön auf herumzublödln!

       
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      jj.ll.
      vor 2 Wochen

      @senf. Bravo, Test bestanden.😉

       
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