Im italienischen Badeort Jesolo gilt seit gestern, 1. Mai, ein Rauchverbot am Strand. Das sieht die neue Badeordnung des bei österreichischen Touristen beliebten Urlaubsorts vor. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört das Rauchverbot auf der gesamten Sandfläche während der Badesaison.
Erlaubt ist das Rauchen nur noch in bestimmten Bereichen, die von den Strandbetreibern eingerichtet werden und über Sammel- und Recyclingsysteme für Zigarettenstummel verfügen.
Ausgenommen vom Verbot sind Strandbars sowie die Strandpromenade. Die Wirte können freiwillig ebenfalls rauchfreie Zonen einführen.
Auch für Hunde gelten neue Regeln: Sie dürfen sich nur zwischen 20.00 Uhr abends und 8.00 Uhr morgens am Wasser aufhalten. Tagsüber ist der Zugang zum Strand weiterhin untersagt; erlaubt ist dann lediglich der Aufenthalt auf der Promenade.
Um ein durchgehendes Serviceangebot sicherzustellen, müssen Strandbars vom 23. Mai bis 13. September täglich von 8.00 bis 1.00 Uhr geöffnet sein, sofern das Wetter es zulässt. Zudem wurden fixe Zeiträume für den Auf- und Abbau der Strandeinrichtungen festgelegt. Der Aufbau muss ab dem 11. Mai erfolgen.
Die Stadt arbeitet nach eigenen Angaben bereits an weiteren Maßnahmen, um die Küste auch in den Wintermonaten attraktiver zu machen. Bürgermeister Christofer De Zotti erklärte, die neue Verordnung verbinde Umweltschutz, touristische Qualität und die Bedürfnisse der Einwohner und Gäste.
16 Postings
ich habe ganz gerne geraucht. ab einem gewissen alter merkt man, dass es nicht so super ist.
Lia, da magst recht haben, der heutige Nachwuchs verbrennt den Tabak nicht mehr, er lutscht ihn päckchenweise aus und was dann übrig bleibt, landet nicht im Aschebecher sondern oft unterm Tisch, am Gehsteig oder in der Pampa. Welche Variante weniger super ist, vermag ich nicht zu beantworten, eher die Produzenten, ekelhaft sind beide!
ma bitte, i dadad lei aussa fohan um wieder zu segn, dass es bei uns herinnen eh am schiensten is. im somma bergradeln und a oda a boar kihle gössa. wird lei bessa!
Die Stadt Lienz könnte sich ein Beispiel nehmen , Rauchverbot auf den Parkbänken einführen . Bedanken können sich die Raucher, bei den Raucher Kollegen , die ihre Kippen auf'n Boden schmeißen, manche Plätze geht es in die hundert . Auch bei die schönen neue Sitzgelegenheiten bei der Schlossbrücke liegen inzwischen überall die Hinterlassenschaften der Raucher . Das ist Umweltverschmutzung, nichts anderes . In Jesolo war es auch keine Grüne Verbotspartei , sondern eine Mitte Rechts Stadtregierung . Es würde auch ohne Verbote gehen , wenn man mal sein Hirn einschaltet und an ein Miteinander denkt .
Das Rauchverbot der centrodestra Stadtregierung wurde erlassen, weil die gewerkschaftsdominierten Stadtangestellten den Dreck der anderen einfach nicht putzen wollen und weil Jesolo das braucht, um die Bandiera blu (Auszeichnung für den sauberen Strand und die Wassergüte) weiterhin zu erhalten, nicht aus Umweltschutzgründen. Tatsache ist, dass die Österreicher bezüglich Müllentsorgung wesentlich genauer sind als die Italiener. Deshalb würde ich zuerst feststellen, wer die wirklichen Verschmutzer sind, Einheimische oder Touristen. Was die Italiener anbelangt, würde ein Rauchverbot gar nichts nützen.
Die Italiener hatten bereits lange vor uns ein striktes Rauchverbot zB in Lokalen, und das wurde auch diszipliniert eingehalten.
Die moralisierenden Denunzianten und militanten Nichtraucher würden sich sicher freuen über mehr Verbote. Seh sie schon die Plätze abklappern und die "Schwerverbrecher" ankeifen, filmen und anzeigen.
Rapture, ihre Bezeichnung für einige Nichtraucher ist wohl weit hergeholt. Leider gibt es auf allen Seiten Extremansichten und auch Überempfindliche. So düster wie sie sehe ich die Angelegenheit allerdings noch lange nicht - sogar als ehemaliger Starkraucher! Ok?
@bahner bernd. Dss Rauchverbot in Lokalen hat in Italien deswegen funktioniert, weil die Lokalbesitzer zu hohen Strafen verdonnert wurden, wenn ein Gast im Lokal geraucht hatte und vor allem auch deswegen, weil die Arbeitnehmerschutznormen (auch der EU) in Italien mehr als heilig sind.
ist doch gut so...
Ihr Kommentar ist ja der Beweis dafür , dass sich durch Regulierung etwas zum Positiven verändern kann . Rauchen verursacht die meisten Toten bei Suchtmittel , durch die Regulierung wurden für lange Zeit die Zahlen bei jungen Rauchern im Italien reduziert. Die Tabakindustrie hat aber durch neue Produkte wie Vaping, wieder viele junge Italiener geködert . Die Aufgabe einer Regierung ist es, ihre Bürger zu schützen . Verschiedene Industrien ( Tabak , Tech u Alkohol), versuchen tagtäglich den Schutz zu umgehen und Jugendliche in eine Sucht zu bringen , deswegen müssen Regierungen immer wieder neu regulieren . Für das Geld, was man sich in der Zukunft spart , für teure Herz-Kreislauf -Erkrankungen , kann eine Regierung für Sportstätten und Begrünung der Innenstädte verwenden , was auch wieder der Bevölkerung zugute kommt . Jesolo und der Bürgermeister machen das nicht aus Faulheit , die Stadt macht auch bei anderen Umweltprojekte mit, wie Reduzierung von Plastik . Italien hat auch eine große Umweltbewegung , nicht jeder ist begeistert von dem vielen Müll. Es gibt viele sogenannte Öko-Dörfer, wo junge Italiener nachhaltig wirtschaften .
Italiener haben das Lesachtal auf die weltweite Landkarte gesetzt , Italiener haben slow food gegründet , was der Umwelt und dem traditionellen Handwerk zugute kommt . Italiener haben das Konzept der Slow Food Village erarbeitet , was erfolgreich in Kärnten betrieben wird . Es kann nicht verkehrt sein , auch mal positiv nach Italien zu schauen .
@steuerzahler, find i a, manche sind halt unbelehrbar und glauben mit dem Schädel voraus die Wand zu durchbrechen :-)
@andreas klotz, ... und die Italiener haben es sogar geschafft, mit ihrer Pizza den Tiroler Knödel aus dem Teller zu schießen, was dem "mia san mia" unter anderem sichtlich gut getan hat, zumindest in Oschttirol! Aja, den einen Elefanten @j... im Porzelanladen isch halt nit zu helfen.
;-)
@andreas klotz... Ein paar Gedanken zu Italien: -der italienische Staat schiebt oft die Verantwortung auf den einzelnen Bürger ab (Lokalbetreiber für scontrino und rauchen, Autobesitzer haften im Zweifel für die Benützer ihres Autos aus Datenschutzgründen, Vermieter für nichtzahlende Mieter, die selten ausziehen müssen, der Vermieter muss eine alternative Wohnung suchen,usw. -Carlo Petrini ist guter Freund von Carlo Farinetti (Benkoinvestment) -halb Italien schmeisst noch immer den Müll beim Fenster hinaus -Beppe Grillo hat viele Müllverbrennungsanlagen verhindert, deswegen wird auch in Ö. noch italienischer Müll verbrannt -die italienische Mülltrennung funktioniert so gut, dass sich noch immer Kühlschränke, Herde Restmüllsäcke in den Wäldern der Appeninen finden lassen usw. usw. Schwarz/weiss funktioniert auch in Italien nicht!
Ein Urlaub bzw. Kurzurlaub an der Adria beeindruckt heute niemanden mehr. Jede "Sekretärin oder Verkäuferin" kann sich heute auch einen exotischen Urlaub leisten. Jedenfalls kann ein Adriaaufenthalt auch seine schönen Seiten haben. Sightseeing, gutes Essen, gutes Eis, Lunapark, Sandstrand und Meerwasser für die Kleinen. Alternativ könnte man ja auch auf den Schotterbänken renaturierter Flüssen sonnenliegen, sofern man seinen Gemüseschrebergarten verlassen will.
Man stelle sich vor, man müsste da stundenlang und das tagtäglich über eine Woche bei extremer Hitze unter einem dieser Sonnenschirme auf einer Liege verharren, abends dann schweissgebadet die Chremereste abschaben um die gebräunte und Haut zu bestaunen und ständig daran denken, wie wohltuend es wohl sein wird, für diese Plagerei nach der Heimfahrt in Osttirol dann Bewunderung, Staunen oder gar Begehrlichkeiten zu finden. Noch schöner wirds erst dann, wenn die geladenen Freunde bereits nach dem dreiunddreissigsten Urlaubsfoto vom Handy vor lauter Neid einnicken.
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