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„Kommunalbau“ und „Landbau“ sollen Gemeinden entlasten

Das Land Tirol gründet gemeinsam mit Tigewosi und NHT zwei neue gemeinnützige Bauträger.

Nach der Einrichtung eines Gemeinde-Investitionsfonds mit einem Volumen von 200 Millionen Euro gründet das Land Tirol nun gemeinsam mit der Tiroler Gemeinnützigen Wohnungsbau- und Siedlungs GmbH“ (TIGEWOSI) und der „Neuen Heimat Tirol“ (NHT) zwei weitere gemeinnützige Bauträger-Gesellschaften, die „Landbau GmbH“ und die „Kommunalbau GmbH“.

Die beiden Gesellschaften – an denen das Land beteiligt ist – sollen Gemeinden beim Bau von Schulen, Kindergärten, Altenwohn- und Pflegheimen, Blaulichtzentren oder Gesundheitseinrichtungen unterstützen. Gemeindereferent LH Anton Mattle will damit konkrete Projekte und Investitionen in den Gemeinden ermöglichen. „Wenn Länder und Gemeinden mit budgetären Herausforderungen zu kämpfen haben, dann braucht es neue und innovative Lösungen. Mit dem Tiroler Gemeinde-Investitionsfonds mobilisieren wir 200 Millionen Euro für kommunale Investitionen in Gesundheit, Bildung, Sicherheit und den Tiefbau. Die gemeinnützigen Bauträger unterstützen die Gemeinden bei der Errichtung wichtiger Infrastruktur“, erklärt LH Mattle.

Konkret werde den Gemeinden eine flexible Finanzierung für kommunale Hochbauprojekte ermöglicht, und zwar über ein Baurechtsmodell. Das heißt: Gemeinden stellen Grundstücke zur Verfügung, die neuen Gesellschaften errichten darauf das benötigte Infrastrukturprojekt und vermieten das fertiggestellte Objekt wiederum an die Gemeinden. Dabei gilt: klar festgelegte Konditionen und eine Kaufoption für die Gemeinden.

Die Landesregierung will dabei auch mit einem Minimum an Bürokratie auskommen. Bei der Gründung der Gesellschaft wird deshalb bereits im Gesellschaftszweck eine Ausnahmegenehmigung für sämtliche Tätigkeiten erwirkt. Dadurch müssten laut dem zuständigen Landesrat Mario Gerber „keine Ausnahmeanträge für einzelne Projekte mehr gestellt werden. So wird es zu einer effizienten und wirtschaftlichen Abwicklung der Projekte im Sinne der Tiroler Gemeinden kommen.“ Die Einbindung der Aufsichtsbehörde und Finanzverwaltung auf Bundesebene entfalle. 

4 Postings

unholdenbank
vor 2 Wochen

wieder ein Versuch eine Organisation zu schaffen, um Parteifreunde unterbringen zu können. Die ÖVP lernt einfach nichts dazu - oder will das schlechthin nicht. Wenn man das Chaos um die GemNova noch in Erinnerung hat, muss man sich wundern mit welcher Chuzpe weiteragiert wird. Und wenn man sieht, wie in die "gemeinnützigen" (mehr gemein als nützig) Wohnbaugesellschaften bei Führungspositionen nur hineinkommt, wer den rechten, ähhh ich meine richtigen Stallgeruch hat, muss man um diese neue Konstruktion als Steuerzahler und Bürger einen gewaltigen Schrecken bekommen. In 5 Jahren sehen wir weiter, wie viele Millionen dieses Mal versenkt werden.

 
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stattegg
vor 2 Wochen

Das Land Tirol scheint ein guter Boden für dubiose Konstrukte zu sein...Herr Benkö ist ja auch dort aufgewachsen...am Ende herrscht Chaos , Pleite, Korruption . Was ist eigentlich aus der GemNova geworden ? ( Bitte keine Antworten- ist ironisch gemeint)

 
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pats
vor 2 Wochen

Würde mir mehr Konkurrenz bei den gemeinnützigen Bauträgern im Privatbereich wünschen...leider lebt so macher Bauträger, der gross Osttirol im Namen trägt, den Präfixoid "eigen-" statt "gemein-"nützig

 
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wolfgangwien
vor 2 Wochen

Ja ja, ganz toll!

"Die Einbindung der Aufsichtsbehörde und Finanzverwaltung auf Bundesebene entfalle"

 
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