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Wasserstoffbusse starten in Kärnten

Erste Betriebstankstelle und größte H2-Busflotte Österreichs in Villach.

Mit der Inbetriebnahme der ersten Wasserstoff-Betriebstankstelle Österreichs und dem Start der größten Wasserstoff-Busflotte des Landes setzt Kärnten einen Schritt in Richtung klimafreundlicher öffentlicher Verkehr. Ab Juni gehen in Villach 35 wasserstoffbetriebene Regionalbusse in den Regelbetrieb.

Aus dem Auspuff dieses Linienbusses kommt nur Wasserdampf. In Kärnten gehen nun 35 wasserstoffbetriebene Regionalbusse in Betrieb. Foto: ÖBB/Sautner

Versorgt werden die Fahrzeuge mit grünem Wasserstoff aus der neuen Elektrolyseanlage der Kelag in Arnoldstein. Die Betankung erfolgt direkt am Postbus-Standort in Villach, wo dafür eine eigene Infrastruktur errichtet wurde. Die Busse erreichen eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern pro Tankfüllung und werden auf Regional- und Überlandlinien eingesetzt – unter anderem im Unteren Drautal, rund um den Faaker See und Ossiacher See, im Gegendtal, im Rosental sowie im Raum Wernberg.

Umgesetzt wurde das Projekt „DeCarB – Decarbonising Carinthian Bus Transport“ gemeinsam von Land Kärnten, Kelag, Postbus, Verkehrsverbund, Gutmann und HyCentA. Ziel ist der schrittweise Umbau des öffentlichen Verkehrs hin zu emissionsfreien Antrieben.

Mit dem Gesamtprojekt positioniert sich Kärnten als Modellregion für Wasserstoffmobilität. Neben der Verkehrsdekarbonisierung soll damit auch die regionale Wertschöpfung entlang der gesamten Wasserstoffkette gestärkt werden.

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