In Kals wollte man wohl mit dem Vorurteil brechen, dass pflanzliche Küche im ländlichen Raum niemanden interessiert: Zehn Gastronom:innen von Osttiroler Nationalpark-Partnerbetrieben trafen sich unlängst am Fuße des Großglockners, um neue vegane und vegetarische Gerichte mit heimischen Sojaprodukten kennenzulernen.

Anhand von knusprigen Schnitzeln aus Frosti-Tofu, Erdäpfelknödeln gefüllt mit würzigem Sojafaschiertem und Veggy-Bratensoße, Räuchtertofu-Pastete oder Sojageschnetzeltem mit Pilzen in Oberssoße sollte der Workshop zeigen, wie pflanzliche Sojaerzeugnisse aus der Region ihren Platz auf der Speisekarte finden können.

„Unsere Gäste wollen Gerichte, die schmecken, zur Region passen und trotzdem etwas Neues auf den Teller bringen. Genau dafür haben wir heute viele gute Ideen mitgenommen“, ist etwa Regina Köll vom Berggasthaus Goldried in Matrei überzeugt.

Der Workshop wurde vom Verein „Soja aus Österreich“ veranstaltet, der mit dem Projekt „Soja zum Genießen“ das Potenzial heimischer, wenig verarbeiteter Sojaprodukte wie Tofu, Tempeh und Miso aufzeigen will.
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