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Kals: Osttiroler Gastronomen erprobten Soja-Küche

In einem Workshop ging es darum, Gerichte mit heimischen Sojaprodukten kennenzulernen.

In Kals wollte man wohl mit dem Vorurteil brechen, dass pflanzliche Küche im ländlichen Raum niemanden interessiert: Zehn Gastronom:innen von Osttiroler Nationalpark-Partnerbetrieben trafen sich unlängst am Fuße des Großglockners, um neue vegane und vegetarische Gerichte mit heimischen Sojaprodukten kennenzulernen.

Der Verein „Soja aus Österreich“ lud Gastronom:innen aus Osttirol nach Kals am Großglockner, um ihnen Soja-Gerichte näher zu bringen. Foto: Silvia Steiner

Anhand von knusprigen Schnitzeln aus Frosti-Tofu, Erdäpfelknödeln gefüllt mit würzigem Sojafaschiertem und Veggy-Bratensoße, Räuchtertofu-Pastete oder Sojageschnetzeltem mit Pilzen in Oberssoße sollte der Workshop zeigen, wie pflanzliche Sojaerzeugnisse aus der Region ihren Platz auf der Speisekarte finden können.

Im Workshop wurden pflanzliche Sojaerzeugnisse verarbeitet. Foto: Silvia Steiner

„Unsere Gäste wollen Gerichte, die schmecken, zur Region passen und trotzdem etwas Neues auf den Teller bringen. Genau dafür haben wir heute viele gute Ideen mitgenommen“, ist etwa Regina Köll vom Berggasthaus Goldried in Matrei überzeugt. 

Unter anderem wurden mit Sojafaschiertem gefüllte Erdäpfelknödel zubereitet. Foto: Silvia Steiner

Der Workshop wurde vom Verein „Soja aus Österreich“ veranstaltet, der mit dem Projekt „Soja zum Genießen“ das Potenzial heimischer, wenig verarbeiteter Sojaprodukte wie Tofu, Tempeh und Miso aufzeigen will.

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