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Budget: Geringverdiener verlieren hunderte Euro

Menschen mit niedrigem Einkommen sollen mehr für Arbeitslosenversiche­rung zahlen. Frauen besonders betroffen.

Ende April wurden von der Bundesregierung die Eckpfeiler des Doppelbudgets 2027/28 präsentiert, das ein Einsparungspotenzial von 5,1 Milliarden Euro über die zwei Jahre hinweg entfalten soll.

Die eine Hälfte der Einsparungen fließe in die Budgetkonsolidierung, die andere Hälfte in „Offensivmaßnahmen“, wie die Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt im Jahr 2028, erläuterten Bundeskanzler Christian Stocker, Vizekanzler Andres Babler, Außenministerin Beate Meinl-Reisinger und Finanzminister Markus Marterbauer.

Gleiche AV-Beiträge für alle

Einen Beitrag zur Erreichung der geplanten Einsparungssumme sollen die höheren Beiträge zur Arbeitslosenversicherung leisten.

Bislang waren diese Zahlungen für geringe Einkommen niedriger bzw. entfielen zur Gänze. Im laufenden Jahr gilt etwa folgende Einkommensstaffelung: Personen mit einem Bruttoeinkommen unter 2.225 Euro zahlen überhaupt keinen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung. Bei einem Einkommen zwischen 2.225,01 und 2.427 Euro liegt der Beitragssatz bei einem Prozent, zwischen 2.427,01 und 2.630 Euro bei zwei Prozent. Ab einem Bruttoeinkommen über 2.630 Euro gelangt der reguläre Satz von 2,95 Prozent zur Anwendung.

Künftig soll diese Staffelung allerdings wegfallen, wodurch für alle Beschäftigten unabhängig von ihrem Einkommen der volle Beitragssatz von 2,95 Prozent gelten soll.

Weniger Netto für teilzeitbeschäftigte Frauen

Betroffen von dieser Änderung sind folglich Personen mit monatlichen Bruttobezügen unter 2.630 Euro. Auf Arbeitnehmer:innen mit einem höheren Gehalt hat die Erhöhung hingegen keinen Effekt, da diese Einkommensgruppe bereits jetzt den vollen Beitragssatz zu zahlen hat.

Berechnungen des Momentum Instituts gehen davon aus, dass von dieser Erhöhung der Arbeitslosenversicherung 1,4 Millionen Beschäftigte in Österreich erfasst sind, die demnach an Nettoeinkommen verlieren. Dabei sind Frauen überrepräsentiert, sieben von zehn Betroffenen sind weiblich. Bei vier von zehn Betroffenen handelt es sich außerdem um teilzeitbeschäftigte Frauen.

Barbara Schuster, stellvertretende Chefökonomin des Momentum Instituts, beschreibt die höheren Arbeitslosenversicherungsbeiträge als eine de-facto Lohnkürzung. Foto: Momentum Institut

Allerdings beschränkt sich die Erhöhung nicht auf Beschäftigte in Teilzeit. Laut Momentum Institut bekommen 376.000 vollzeitbeschäftigte Frauen und 319.000 vollzeitbeschäftigte Männer so wenig bezahlt, dass ihnen laut aktuellem Regierungsplan „trotzdem weniger Netto vom ohnehin schon geringen Bruttolohn bleibt“, wie die stellvertretende Chefökonomin Barbara Schuster ausführt.

Nettoverlust von mehreren hundert Euro

Den jährlichen Nettoverlust für die betroffenen Einkommensgruppen beziffert das Momentum Institut mit „mehreren hundert Euro“, wobei sich dieser Verlust im unteren Einkommensbereich sowie beim Medianeinkommen von Frauen auf 735 Euro pro Jahr summiere.

Im Durchschnitt landen bei Frauen durch die Anhebung der AV-Beiträge jährlich 735 Euro weniger auf dem Konto. Grafik: Momentum Institut

Exemplarisch wird eine Supermarktkassierin in Teilzeit ins Treffen geführt, die aufgrund von höheren Arbeitslosenversicherungsbeiträgen 450 Euro verlieren würde.

41 Postings

Vlad Tepes
vor einem Monat

zu Mateschitz: man muss schon auseinanderhalten, was der Redbull-Konzern bezahlt, und was Mateschitz. Außerdem ist es eine Selbstverständlichkeit Steuern zu bezahlen, auch für exorbitant Superreiche. Tatsache ist, sie zahlen halt im Verhältnis weniger als Durchschnittsbürger, was nich gerecht ist.

 
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    Annalies
    vor einem Monat

    In der Gesamtbetrachtung 'bringen' sie jedoch viel ins System ein. Zudem wird von ihnen auch regelmäßig gespendet und gefördert. Meist nicht so medienwirksam wie die Selbstinszenierungen der ständig feiernden und busselnden 'Seitenblickegesellschaft', deren Anblick bei mir unmittelbar einen Würg(e)reiz erzeugt!

     
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    Annalies
    vor einem Monat

    Vlad Tepes. 'NOMEN EST OMEN', stammen Sie aus Transsilvanien und/oder arbeiten Sie bei einer Finanzbehörde? 🙃

     
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      Annalies
      vor einem Monat

      Und ein Blick auf den eigenen Lohnzettel kann das ganze 'Wirrwarr' vielleicht aufklären. Wieviel zahlt man 'reine' Lohnsteuer und wieviel für andere Abgaben (SV- und ,Pensionsbeiträge, Arbeiterkammer, Wohnbauförderung,). Der Blick auf die 'Steuerstufen' könnten bei Prozentberechnungen helfen, nämlich ab welchem Einkommen zahlt man überhaupt Lohnsteuer ( Freibetrag, Absetzbeträge).... Mir fällt auf, dass viele Menschen in der Betrachtung alles vermischen.

       
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wolf_C
vor einem Monat

''Budget: Geringverdiener verlieren hunderte Euro'' ... halb so schlimm, die meisten Österreicher sind eh nit armutgefährdet ...

 
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    senf
    vor einem Monat

    Naja, manche müssen sogar, ohne "Zuschüsse" der Eltern auskommen und sich ihre Existenz selber schaffen oder auch für ihr Überleben arbeiten. Nicht jeden ist alles in die Wiege gelegt, lieber Wolf!

     
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Laurel
vor einem Monat

es ist kein Wunder das sie die nächsten Wahlen haushoch verlieren werden … auch wenn rechtsextrem nicht förderlich ist …

 
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wolf_C
vor einem Monat

Thomas Piketty zeigt den richtigen Weg

 
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Bahner Bernd
vor einem Monat

Österreich zählt in Europa zu den Ländern mit der höchsten Konzentration und Ungleichverteilung von Vermögen. 1 % der Reichsten besitzen 40-50 % des Gesamtnettovermögens. Schön , alles Früchte harter Arbeit, da sollte man nicht daran rühren. Aber da gibts ja noch die 50% des Volkes, die insgesamt 3-5 % des Vermögens besitzen. Da geht doch noch was, und Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

 
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    Annalies
    vor einem Monat

    Jedes Jahr im Frühling kommt es im Rahmen der Budgetverhandlungen zu dieser Diskussion. Johannes Kopf hat vorgestern in der ZIBII ein interessantes Interview gegeben, gestern gab es einen Artikel im Standard darüber. Wir hatten bisher in der 2. Republik nur einmal ein ausgeglichenes Budget (2019 Blümel). Jetzt noch mehr Steuern einzuführen, nicht zu reformieren und wieder planlos zu verteilen....... Wir brauchen eine bessere digitale Vernetzung innerhalb der Verwaltung, denn es wird viel 'geschummelt' im Staate Österreich!

     
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      Annalies
      vor einem Monat

      Viele Geschichten in der medialen Berichterstattung stimmen nicht und/oder sind unvollständig. Nicht jede Pensionistin mit geringer Eigenpension ist alleinstehend oder die ergänzende Witwenpension bleibt unerwähnt. Ebenso werden akzeptable Spareinlagen vielfach verschwiegen. Ähnlich verhält es sich bei den Alleinerzieherinnen. Güterteilung bei Scheidungen, eigener Unterhalt und Kinderunterhalt.... Das gesamte Haushaltseinkommen ist für Bewertungen entscheidend! In vielen Fällen ist es für gesunde und arbeitsfähige Menschen eine persönliche Entscheidung, wie sie ihr Leben gestalten und wieviel sie arbeiten möchten. Die Konsequenzen dieser Lebensplanung hat generell nicht die Allgemeinheit zu tragen. Härtefälle (ca. 3% der Bevölkerung) müssen noch besser als bisher unterstützt werden, die benötigen es wirklich. Aber diese Minderheit für die Existenzberechtigung einer Partei und (zu) vieler Sozialvereine zu missbrauchen, erscheint mir unangebracht. Auch Sorge bereitet mir die allgemeine Stimmung im Lande. Generell wird vieles emotionalisiert und dramatisiert, es dominiert eine 'Opferkultur'. Leistung kann jedoch sehr erfüllend sein und die Freude an der Arbeit sollte gefördert werden. Und unseren Kindern müssen wir eine Zukunftsperspektive schaffen, das ist unsere Aufgabe!

       
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LaraLektora
vor einem Monat

Es ist ganz einfach wieso die Vermögen der Reichen, die von selbst wachsen, nicht besteuert werden. Sie sagen sie hätten während des Erwerbs schon alles bezahlt was sein muss, gell ÖVP und Neos? Jetzt wo alles selber wächst, warum noch zahlen? Man hat es sich doch verdient. Unfair! Überhaupt beim Erben, die Ahnen würden sich im Grab umdrehen, müsste man da was abgeben. Die Armen die nichts haben, haben ja auch noch nie und wirklich was gearbeitet, Pech gehabt, Gsindl! Und wenn sich jemand aufregt, werden eben die bestochen die es in der Hand hätten was zu ändern, gell ÖVP? // Ja, so ist das Mindset, leider...

Deshalb heißt es aufstehen! Dafür sitzt die SPÖ in der Regierung, es heißt aktiv werden und Wahlversprechen einlösen!

 
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    ruhigblut
    vor einem Monat

    @ LaraLektora...Welche "SOZIAL"demokratische Partei meinst du eigentlich? .....Diejenige, die seit Jahren leistbares Wohnen verspricht? .....Oder jene, die immer wieder die Entlastung kleiner Einkommen ankündigt? .....Oder diese, die unermüdlich beteuert, den sozialen Wohnbau massiv auszubauen? .....Oder meinst du die, die Vermögenssteuern forderte, aber nie den Mut hatte, sie wirklich durchzusetzen? .....Oder am Ende jene, die eine spürbare Bankenabgabe versprach, deren Höhe gelinde gesagt eine Witz ist?.... ... Ich erkenne hier KEINEN sozialen Anspruch mehr.....ich sehe nur noch eine Partei, die einst für soziale Werte stand, jetzt aber zum verlässlichen Unterstützer einer noch UNSOZIALEREN övp geworden ist – offenbar vor allem, um ihre eigenen Vorteile zu sichern....richtig traurig...

     
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      LaraLektora
      vor einem Monat

      Naja, die SPÖ war die letzten 10 Jahre nicht mehr in der BR. Wenn es zum Aufzeigen ginge dann jetzt.

       
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      ruhigblut
      vor einem Monat

      @LaraLektora...Eine Partei, die sozial im Namen trägt, darf nicht noch UNSOZIALER werden. Was war, ist vorbei, die Schulden sind da, aber jetzt weiterzumachen und dabei die Kleinen und Kleinsten, die Pensionisten und die Arbeiter zusätzlich zu BELASTEN, während Mietwucher und Teuerung ihnen ohnehin schon die Luft zum Atmen nehmen, ist politisch VERANTWORTUNGSLOS. Seit 2024 zahlen sie 2–3 Milliarden Euro jährlich, während ein 1 %‑Vermögensbeitrag der Reichsten rund 7 Milliarden bringen würde – also mehr als das Doppelte. Auf Dauer kann sich das für die breite Bevölkerung schlicht nicht ausgehen.....

       
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      LaraLektora
      vor einem Monat

      Ja, absolut. Es müssten zumindest 10 Prozent eingefordert werden!

       
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      jj.ll.
      vor einem Monat

      @Laralektora. Bei 10% Vermögensteuer wäre nach 10 Jahren das Vermögen weg, Um das Vermögen zu erhalten müsste Matt. mindestens 10% des Vermögenswerts jährlich verdienen. Unmöglich, vorher wäre Matt. weg.

       
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      steuerzahler
      vor einem Monat

      @jjll: das stimmt nicht, das Restvermögen würde immer nur um 10% schrumpfen, d.h. auch der Abzug verringert sich jedes Jahr. Es ist nach 10 Jahren nicht weg, nur wesentlich kleiner. Trotzdem ist eine Vermögenssteuer eine reine Besitzsteuer und lediglich der Traum der Kommunisten, daher abzulehnen.

       
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      jj.ll.
      vor einem Monat

      @steuerzahler. Du hast ja recht, nach 10 Jahren wäre nur mehr ca 1/3 des jetzigen Vermögens vorhanden. Matt. wäre allerdings vor der Einführung einer solchen Vermögenssteuer schon weg.

       
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      LaraLektora
      vor einem Monat

      Ich spreche hier nicht von jährlich sondern von einmalig bei Erhalt einer Erbschaft ab einem gewissen (!) Betrag. Sehe nicht wie jemand der z.B. 10 Millionen erbt ein schlechteres Leben hätte mit 9 Millionen. Danach zB 10 Prozent des Zinsertrages.

      Interessant, da sind schon wieder die ersten die Kommunisten schreien. Genau deswegen wird von denen die weniger haben genommen. Perfekter Verlauf, perfektes Fallbeispiel!

       
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defi
vor einem Monat

Wenn die soziale Kluft weiter wächst, darf sich die Politik nicht wundern, wenn der Protest irgendwann eskaliert. Ein Blick nach Frankreich reicht.

 
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wolf_C
vor einem Monat

... halb so schlimm, es gibt doch einen -Sozialmarkt- in Lienz ...

 
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    senf
    vor einem Monat

    ... schon eine starke Meldung von dir, schäm!

     
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      karlheinz
      vor einem Monat

      Ja @wolf, Dummheit kann man auch schriftlich kundtun!!

       
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    wolf_C
    vor einem Monat

    ... halb so schlimm, es gibt ja so viele gemeinnützige Ehrenamtliche ...

     
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      senf
      vor einem Monat

      ... und da bist du einer davon? Oder nutzt du sie nur?

       
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isnitwahr
vor einem Monat

was für ein elendig primitiver Haufen, sich an denen austoben, die keine Lobby haben, lässt tief blicken. Jeder Politiker beim Bund müsste, bevor er/sie antritt, 1/2 Jahr so leben, wie die, denen sie das antun. Wäre gespannt, wie sie dann handeln. Mich wundert nicht, dass die Leute keine Kinder mehr bekommen, wenns draufankommt, bist als Alleinerzieher verloren. Ich kann es nur wiederholen, ich traue keinem mehr von diesen.... Alle gleich, wenns am Futtertrog sind, verlieren sie jeglichen Anstand, pfui, schämts euch!!

 
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Burgi
vor einem Monat

Ungerechter geht es fast nicht mehr! Hauptsache das Vermögen der Reichsten im Land bleibt unangestastet!

 
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    Simonetta
    vor einem Monat

    Sehr ungerecht, allerdings wurde das Vermögen der Reichsten schon mehrfach besteuert.

     
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      Vlad Tepes
      vor einem Monat

      Etwas hinkende Aussage..Vermögen selbst wird in Österreich kaum besteuert. Es gibt keine Vermögens-, Erbschafts- oder Schenkungssteuer. Vermögen wird im Aufbau zwar besteuert, was auf Erbende großer Dynastien nicht zutrifft. Mark Matteschitz zum Beispiel hat beim Erwerb seines 35 Milliarden Euro Vermögens keine Steuern bezahlt.

       
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      blubberhorst
      vor einem Monat

      Stimmt, den armen Reichen noch etwas wegzunehmen, darf in unserer Gesellschaft nicht vorkommen.

      Ich verstehe nicht, warum hier wieder bei den ärmsten bedient wird und sich so viele gegen eine Reichensteuer wehren?! Es würde ja wirklich nur die Vermögensten des Landes treffen. Und das dann mit abwandernder Wirtschaft zu rechtfertigen ist ja auch Blödsinn, da es ja Privatpersonen treffen würde.

       
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      Kurgan
      vor einem Monat

      @Vlad Tepes: Allerdings zahlt Matteschitz die Gehälter INKL. Steuern von rund 20.000 Mitarbeitern seines Konzerns allein in Österreich. Vom Erhalt der RB Infrastruktur - geleistet von Fremdfirmen in Form von Aufträgen - ganz zu schweigen.

      Ich bin absolut GEGEN diese Maßnahme der Regierung, doch das Ablenken auf das Vermögen der Reichen ist falsch.

      Vielmehr gehört auf den Prüfstand, wofür die Regierung Geld ausgibt. Allein bei vielen unsinnigen Förderungen gibt es hier viel Potential. Schauen wir einfach mal welche Projekte alles Förderungen erhalten. Und was nach dem Auszahlen selbiger noch Bestand hat.

       
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      unholdenbank
      vor einem Monat

      ===>>>@Kurgan: Mark Mateschitz "zahlt" nicht die Gehälter seiner 20.000 Angestellten, sondern sie verdienen sich diese durch ihre Arbeit. Mateschitz sen, hat durch einen zugegebenermaßen guten Trick viel Geld gescheffelt - auf Kosten unzähliger Coffein-verrückter Junkies. Warum wird das immer so dargestellt, dass ein Einzelner den Arbeitern etwas aus seinem Sack zahlen würde. Ohne diese Mitarbeiter wären alle diese Konzerne nichts! Es ist also vollkommen gerechtfertigt, wenn diese am Gewinn ihren gerechten Anteil haben. Ja, und die Förderungen gehören durchleuchtet - allerdings war Mateschitz mit seinem Zuckerlwasser der größte Nutznießer z.B. der Agrarförderung !!!!!

       
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      Annalies
      vor einem Monat

      Simonetta, du hast Recht. Z.B. Mark Mateschitz zahlt ca. 1 Mrd. Steuern/Jahr!

       
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      wolf_C
      vor einem Monat

      ... durch Schüssels Gruppenbesteuerung sind die die ausweichen im steuerlichen Vorteil, Mateschitz sen war Patriot ... und Erbschaftssteuer wär intelligenter; und wenn sich jemand interessiert, könnt er bei Piketty gescheiter werden ...

       
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      Vlad Tepes
      vor einem Monat

      Mark Matteschitz zahlt hauptsächlich Steuern auf Zinserträge seines Vermögens (KESt), unterm Strich ca. 340 mio Euro, ein Satz von 25,9%, zum Vergleich, eine Durchschnittsfamilie zahlt ca. 42%, soviel zur Gerechtigkeit.

       
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      Annalies
      vor einem Monat

      Vlad Tepes, Mark Mateschitz zahlt zudem noch 437 Mio. Euro Steuern für Red Bull (2024). Auch die Erträge aus den Aktienfondsen werden besteuert.

       
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      Annalies
      vor einem Monat

      Vlad Tepes, Der Staat erhält von Red Bull und Herrn Mateschitz rund 700 Mio. (KÖST und KEST). Er bezahlt zudem Grundsteuer, Immobilienertragssteuer und Arbeitgeberanteile für Beschäftigte (2000 in Österreich)! Solange diese Arbeitsplätze noch in Österreich erhalten bleiben, entsteht auch hier ein Steueraufkommen. Schätzungen zufolge würden dem Staat Österreich jährlich nahezu 1 Mrd. Euro an Steuern entgehen, sollte Red Bull abwandern! Das könnte rasch geschehen.

       
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      senf
      vor einem Monat

      @Annalies, hatte für den alten, leider verstorbenen Herrn Mateschitz viel übrig, war er doch einer, der die Jugend für den Sport begeistert und viele Investitionen auslöste. Nicht nur in Österreich, weltweit! Eine Staatsauszeichnung wäre ihm gegönnt gewesen.

      Trotzdem sollte man auch mal drüber nchdenken, ob seine "Zuckersaftln" (besser: -bomben) nicht auch die Volksgesundheit und damit das Volksvermögen belasten. Ich will das nicht beurteilen, weise aber darauf hin, dass das dauernde "aufputschen" des Körpers auch zu gravierenden Stoffwechselstörungen und Autoimunerkrankungen bei Menschen führt, leider nicht in Einzelfällen, eher schon haufenweise, das meinen auch unsere Medizinmänner und Medizinfrauen. Und das drückt also auch das System. Ähnliches ist auch in oder mit der heutigen Übermotorisierung festzustellen. Bitte nicht alles auf Eigenverantwortung abschieben. Wie siehst du das?

       
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      Annalies
      vor einem Monat

      Und nicht vergessen sollte man die beachtlichen Investitionen in den Sport und die weltweite Werbewirksamkeit der Marke.

       
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      Annalies
      vor einem Monat

      Lieber Senf, ich plädiere für Information und Eigenverantwortung! Alles zu lenken und ggf. zu verbieten halte ich für nicht zielführend. Das 'Zuckersaftl Red Bull' ist ein Lebensphase-Getränk, man sieht kaum Ältere (ab 50), die es noch konsumieren. Gefährlicher sind die 'Light-Getränke' mit Zuckerersatzstoffen, von denen wird mehr getrunken in der falschen Annahme, sie seien gesünder. Aber zurück zum Kernthema: Erb-und/oder Vermögenssteuern. Wenn man als Angst vor dem Wähler nötige Reformen nicht angeht und weiter verteilt, obwohl man pleite ist, ist es sicher kontraproduktiv, weitere Steuern einzuführen und damit den Standort Österreich noch unattraktiver für Investoren zu machen. Falls die 10 reichsten Österreicher abwandern, verlieren wir eine Menge Geld und auch Pull-Faktoren für mögliche Investoren. Zudem wir es sicher nicht bei einer Marge von 1 Mio. Vermögen bleiben, diese wird zunehmend herabgesetzt werden (müssen). Wenn man nicht haushalten kann oder zu feige ist, es zu tun, werden zusätzliche Einnahmen das eigentliche Problem nicht lösen!!

       
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