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Foto: iStock/Tomasz Smigla

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Neu: Zwei Wege an Tirols Musikschulen

Ab Herbst 2026 neue Struktur mit Wahl zwischen Leistungsanspruch und freiem Musizieren.

Ab dem Schuljahr 2026/27 gliedern die Tiroler Landesmusikschulen ihr Angebot in zwei Ausbildungswege. Neben der bisherigen leistungsorientierten Schiene mit Lehrplan, Prüfungen und Übertrittsprüfungen wird ein zweiter, prüfungsfreier Zugang ausgebaut.

Dieser richtet sich vor allem an Menschen, die ohne Leistungsdruck musizieren möchten – etwa in Chören, Ensembles oder Orchestern. Zielgruppen sind unter anderem Kirchenchormitglieder, Elementarpädagog:innen sowie Erwachsene und Menschen mit Behinderungen. Die Angebote sind flexibler organisiert und zeitlich begrenzt.

„Für viele steht das gemeinsame Musizieren im Vordergrund, nicht der Wettbewerb“, erklärt die zuständige Landesrätin Cornelia Hagele. Genau dafür schaffe man nun neue Möglichkeiten.

Beide Wege bauen künftig auf einer gemeinsamen Basisausbildung auf. Dort erwerben Schüler:innen musikalische Grundlagen und entscheiden anschließend, ob sie die klassische Ausbildung mit Prüfungen und Leistungsstufen oder ein freies Musizierangebot wählen.

Die leistungsorientierte Schiene bleibt zentraler Bestandteil. Sie umfasst weiterhin Prüfungen, intensive Übephasen und Ensemblearbeit und dient auch der Vorbereitung auf weiterführende Ausbildungswege, etwa am Tiroler Landeskonservatorium.

Rund 20.000 Schüler:innen besuchen derzeit die 27 Landesmusikschulen in Tirol, etwa 700 Studierende sind am Tiroler Landeskonservatorium eingeschrieben. Insgesamt unterrichten rund 800 Lehrpersonen an den Einrichtungen. 

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