Ihr Dolo Plus Vorteil:
Diesen Artikel jetzt anhören

Waldbrand: Löscharbeiten im Lesachtal beendet

24 Tage dauerte der Einsatz. 110 Hektar betroffen. Insgesamt standen rund 2.000 Feuerwehrleute im Einsatz.

Nach 24 Tagen der Bekämpfung des großen Waldbrandes sowie vieler Glutnester im Kärntner Lesachtal konnte am Sonntag endlich „Brand aus“ gegeben werden. Dies teilte der Landesfeuerwehrverband Kärnten in einer Aussendung mit. Das Feuer war am Abend des 23. April vermutlich durch eine Zigarettenkippe ausgebrochen. Insgesamt waren rund 110 Hektar betroffen und rund 2.000 Feuerwehrleute und etliche Hubschrauber standen im Einsatz.

Der Brand hatte sich bei Promeggen am Xaveriberg zwischen Maria Luggau und St. Lorenzen im Lesachtal Ende April auf insgesamt 110 Hektar land- und forstwirtschaftliche Fläche ausgebreitet. Die rund 2.000 Feuerwehrleute konnten Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude vor dem Feuer bewahren und eine weitere Ausbreitung des Großbrandes verhindern.

„Brand aus“ nach 24 Tagen Großeinsatz in den Wäldern des Kärntner Lesachtales. Der Regen der letzten Tage half beim Löschen der letzten Glutnester. Foto: APA/BFKDO Hermagor

„Insgesamt wurden rund zehn Millionen Liter Wasser von den Einsatzkräften der Feuerwehr, unterstützt von Hubschraubern der Polizei und des Bundesheeres, sowie unter Mithilfe von ortsansässigen Landwirten auf den Berg befördert“, sagte der örtliche Einsatzleiter Gerd Guggenberger, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr St. Lorenzen im Lesachtal und stellvertretender Bezirksfeuerwehrkommandant von Hermagor.

Regen und Schneefall half Einsatzkräften

Nach den ersten sieben Tagen Großeinsatz, an denen auch vier Feuerwehr-Katastrophenhilfsdienst-Bereitschaften mit insgesamt 320 Feuerwehrleuten aus ganz Kärnten beteiligt waren, wurde der Löscheinsatz sukzessive auf die örtliche Ebene reduziert.

In den vergangenen Tagen ging es vor allem um die Bekämpfung von Glutnestern, die teils über einen halben Meter unter der Oberfläche glosten und jederzeit ein weiteres Aufflammen der Brände auslösen hätten können. „Wir haben dabei die Unterstützung der Bergrettung bekommen. Mit der Wärmebildkamera ihrer Einsatzdrohne konnten wir die Glutnester aus der Luft lokalisieren. Anschließend wurden diese von den Feuerwehrleuten ausgegraben und abgelöscht, angesichts dieser großen Brandfläche in alpinem Gelände eine langwierige, mühsame und auch gefährliche Arbeit“, sagte Guggenberger. Das habe sich schließlich gelohnt, und der einsetzende Regen und auch Schneefall hätten letztendlich einen großen Teil zum „Brand aus“ beigetragen.

Keine Postings

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren