Drei in Deutschland studierende junge Männer aus Bangladesch brachen am Dienstag um 4.30 Uhr beim Lucknerhaus in Richtung Stüdlhütte auf. Die Gruppe orientierte sich dabei mit einer Offline-Karte am Handy. Auf rund 2.600 Metern Höhe kamen sie im dichten Nebel und ohne Handyempfang vom schneebedeckten Steig ab und stiegen über die Ostflanke des Fanotkogels in zunehmend steilem, felsigem Gelände bergwärts.
Gegen 6.45 Uhr beschlossen die jungen Männer, umzukehren. Bereits nach wenigen Schritten talwärts scheiterte auch dieses Vorhaben im teilweise hüfthohen, feuchten Schnee. Ein Notruf wurde abgesetzt. Eine direkte Hubschrauberbergung war wegen der schlechten Sicht nicht möglich. Ein Bergretter und ein Alpinpolizist wurden deshalb per Polizeihubschrauber in den Bereich Viehböden geflogen und stiegen von dort zu Fuß auf.
Gegen 9.40 Uhr erreichten die Retter die drei unverletzten, aber erschöpften und durchnässten Studenten und brachten sie sicher zu den Viehböden. Von dort flog ein Polizeihubschrauber die jungen Männer zum Lucknerhaus zurück.
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