Ihr Dolo Plus Vorteil:
Diesen Artikel jetzt anhören
Das Flache mag er nicht besonders, aber wenn es steil wird, dann fährt Felix Gall in der absoluten Weltelite mit. Foto: APA/afp

Das Flache mag er nicht besonders, aber wenn es steil wird, dann fährt Felix Gall in der absoluten Weltelite mit. Foto: APA/afp

Gall wieder nur von Vingegaard geschlagen

Der Osttiroler musste bei der bisher schwersten Giro-Etappe „viel leiden“ und bliebt bärenstark auf Stockerlkurs.

Auf der bisher schwersten Etappe des diesjährigen Giro d’Italia hat Jonas Vingegaard seinen Anspruch auf den Gesamtsieg deutlich untermauert. Der Däne ließ am Samstag am Ende der 14. Etappe auch Felix Gall zurück und holte sich mit dem Tagessieg 49 Sekunden vor dem Osttiroler auch die Gesamtführung. Gall, der als Vierter in die 133 km lange Etappe im Aostatal gegangen war, verbesserte sich gesamt auf Rang drei, 2:50 Min. hinter Vingegaard bzw. 24 Sek. hinter Afonso Eulalio.

Auf einer lange ereignislosen und heißen Etappe bei rund 30 Grad setzte Visma-Fahrer Vingegaard 4,5 km vor dem Ziel den entscheidenden Angriff und zeigte deutlich, dass er sich nach Tour de France und Vuelta erstmals auch die dritte große Rundfahrt holen will. Gall konnte da nicht mithalten. „Ich habe gehofft, an seinem Rad bleiben zu können, habe dann aber gespürt, dass ich es nicht versuchen sollte. Das wäre zu riskant gewesen“, erklärte der Osttiroler bei Eurosport. Der 28-Jährige von Decathlon blieb aber ruhig, konzentrierte sich auf sein Tempo und hielt so u.a. den Australier Jai Hindley (Red Bull) um neun Sekunden auf Distanz.

„Habe viel leiden müssen“

„Ich habe viel leiden müssen, aber noch immer Zeit gut gemacht“, meinte Gall nach der Etappe mit mehr als 4.350 Höhenmetern. Mit dem dritten zweiten Platz bei diesem Giro - stets hinter Vingegaard - kam er seinem Stockerlziel in der Gesamtwertung wieder näher. Alles andere sei für ihn nicht denkbar. „Es hat keinen Sinn darüber zu spekulieren, Jonas zu schlagen“, stellte Gall fest. Es gehe eindeutig um einen Top-Drei-Platz. „Das ist das Ziel für diese drei Wochen.“ Den Niederländer Thymen Arensman verdrängte er auf Platz vier (+3:03).

Zum Abschluss der zweiten Giro-Woche folgt am Sonntag das flachste Teilstück dieser 109. Ausgabe. Die 15. Etappe über 157 km von Voghera nach Mailand führt durch die Lombardei und endet auf einem schnellen Rundkurs. Es deutet alles auf einen Massensprint hin.

Keine Postings

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren