Lilli Tagger unterlag am Pfingstsonntag bei ihrer French Open der als Nummer 32 gesetzten Wang Xinyu nach 2:08 Stunden 3:6,6:3,4:6. Die 18-jährige Lienzerin trat heuer in Roland Garros zum ersten Mal im Hauptbewerb an. Im Vorjahr hatte sie hier als erste Österreicherin einen Single-Major-Titel bei den Juniorinnen gewonnen.
Tagger begann bei ihrer Premiere gleich neben dem Court Suzanne Lenglen, der seit seiner Überdachung weit lauter geworden ist, gut und ging nach einem Break im Auftaktgame 2:0 in Führung. Danach riss aber der Faden und es schlichen sich viel zu viele Vorhandfehler ein. Nach Serviceverlusten zum 2:2 und 2:4 geriet sie von 2:0 mit 5:2 in Rückstand. Nach 40 Minuten hatte Wang Satz eins in der Tasche.

Als Tagger gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs erneut ihr Service abgeben musste, sah es schon nach einem schnellen Match aus. Doch die 18-jährige Osttirolerin schaffte, angefeuert u.a. von ihrem Coach Francesca Schiavone, das Rebreak und spielte plötzlich weit selbstbewusster. Nach einem weiteren Break zum 3:1 hatte sie klar das Kommando und glich nach 76 Minuten mit 6:3 in Sätzen aus.
Zwar gelang Tagger nach einem Aufschlagverlust zum 0:2 noch das sofortige Rebreak im dritten Durchgang, doch lag sie dann flott mit 1:5 in Rückstand. Wieder verließ sie ihre Vorhand mehrmals. Diese wird aktuell umgestellt, zum möglicherweise nicht besten Zeitpunkt. Österreichs Juniorinnensiegerin der French Open 2025 schaffte sogar noch zwei Rebreaks zum 4:5, wobei sie drei Matchbälle abwehrte. Dann gab sie aber ihren Aufschlag zum 4:6 ab.
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Schade Lilli, hoffe, dass es dir im Doppel besser geht ! Aber so haben wir die Chance, dich eventuell in Kitzbühel zu sehen !
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