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Marmelade kehrt zurück und Honig wird transparent

Das war´s für die „Konfitüre“! Bei Honigmischungen müssen alle Ursprungsländer angeführt werden.

Ab 14. Juni darf Marmelade in allen Obstvarianten im Handel wieder so heißen. EU-Recht schrieb bisher vor, dass nur Produkte aus Zitrusfrüchten als „Marmelade“ bezeichnet werden dürfen, alles andere musste als Konfitüre etikettiert werden. Mit der sogenannten „EU-Frühstücksrichtlinie“, die zuletzt in nationales Recht gegossen wurde und Mitte des Monats zur Anwendung kommt, ändert sich das. Neuerungen bringt das Gesetz auch für die Vermarktung von Honig.

Neben den Bezeichnungsregeln wird mit der Novelle auch der Mindestfruchtgehalt von Marmeladen angepasst - von bisher 350 auf 450 Gramm pro Kilogramm, bei „extra“-Produkten auf 500 Gramm. Damit sollen der Zuckergehalt reduziert und eine gesündere Zusammensetzung gefördert werden.


Ein traditionell österreichischer Begriff kehrt in den Handel zurück: Marmelade. APA/dpa/Archiv

Hintergrund der Namenseinschränkung bei Marmelade war, dass Großbritannien die Bezeichnung 1979 für ihre Orangenmarmelade durchgesetzt hatte. Trotz Protesten musste auch Österreich die entsprechende Verordnung nach dem EU-Beitritt im Jahr 1995 umsetzen.

Eine Ausnahmeregelung nach dem sogenannten „Marmeladestreit“ sah 2004 vor, dass Produkte, die nicht über EU-Grenzen hinweg verkauft werden, wieder Marmelade heißen dürfen. Das galt allerdings nur für kleinere Hersteller zur Vermarktung auf lokalen Märkten, für den Großhandel und Supermärkte galt die Regelung nicht. Trotz allem verschwand der traditionell österreichische Begriff nie aus dem Sprachgebrauch und darf sich demnächst auch wieder auf allen Verpackungen finden.

Mehr Transparenz bei Honig

Bei Honig ändern sich die Kennzeichnungsregelungen. Künftig müssen bei Honigmischungen alle Ursprungsländer sowie ihre Prozentanteile nachvollziehbar am Etikett ausgewiesen werden. Verpflichtend war bei Honigmischungen bisher nur die Angabe, ob das Produkt aus der EU stammt oder nicht. Die Interessengemeinschaft „Biene Österreich“ pries die Novelle unlängst als Erfolg im Kampf gegen importierten Billighonig und als Stärkung für die heimischen Imkerinnen und Imker.

5 Postings

andreas.klotz
vor einem Monat

Ich verstehe nicht was daran lächerlich sein soll. Die neuen Regelungen sind eine Verbesserung der Qualität und macht es für den Verbraucher transparenter.Gerade beim Honig wurde viel Schindluder betrieben, Österreich aber auch gerade Slowenien haben sehr hochwertigen Honig, für unsere Produkte ist das ein Vorteil. Der Verbraucher kann jetzt im Supermarkt klar erkennen, woher der Honig kommt, außer er will Honig kaufen aus Regionen mit sehr hoher Umweltbelastung. Backhonig muss jetzt als Backhonig auf der Zutatenliste stehen . Backhonig ist ein industrielles Produkt, das in unserem Sinne kein Honig ist. Aber ich verstehe euch, die es als lächerlich bezeichnen, ihr wollt gerne Schrott kaufen .Das Marmelade und Konfitüre jetzt einen höheren Fruchtanteil haben müssen, ist ein Vorteil für den Verbraucher. Gerade Konsumenten die wirtschaftlich schlechter gestellt sind, werden dadurch geschützt das Lebensmittel weniger Zucker enthalten, was ist daran lächerlich . Europa setzt sich gegenüber andere Länder die billige Produkte haben durch Qualität ab, wir werden nie mit die Preise von China und andere Nationen mithalten können. In vielen Produkten, die im europäischen Supermarkt verkauft werden, stecken China und andere Länder drinnen. Kauft mal ein Produkt was ihr aus Europa kennt in den USA, ihr werdet sofort einen Unterschied schmecken,ein brutal hoher Zuckergehalt und eine Zutatenliste, die nicht endet. Früher hat der durchschnittliche Europäer viel mehr Kalorien benötigt, inzwischen machen viele Angestellte keine 5000 Schritte am Tag, der Kalorienbedarf ist viel niedriger, die Menge an konsumierten Kalorien hat sich aber erhöht. Wir werden uns viel Geld sparen wenn wir einigermaßen gute Lebensmittel im Handel verkaufen. Es gibt so zu viele Übergewichtige , hauptsächlich in Bevölkerungsgruppen, die an der Armutsgrenze leben, da sie aus Not zu die billigen Lebensmitteln greifen müssen. Hauptsache alles schlecht reden es ist ja gerade mainstream

 
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    Planet1
    vor einem Monat

    Danke , andreas.klotz. sehr treffend.

     
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    gutmensch
    vor einem Monat

    danke. ein lichtblick unter den vielen unreflektierten kommentaren auf dolomitenstadt

     
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Olm s Gleiche
vor 2 Monaten

langsam wirds lächerlich

 
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steuerzahler
vor 2 Monaten

Wir haben schon Probleme....

 
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