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Erstklässlerinnen vertraten Gym beim Schach-Bundesfinale

Die vier Mädchen bildeten das jüngste Team des gesamten Bewerbs und sammelten wertvolle Turniererfahrung.

Vom 31. Mai bis 3. Juni erlebten vier Schülerinnen des Gymnasiums Lienz ein außergewöhnliches sportliches Highlight: Sie vertraten Tirol beim Bundesfinale der Mädchen im Schulschach in Steinach am Brenner. Für das Team traten Julia Kendlbacher (Brett 1), Elena Manhart (Brett 2), Evie Squasi (Brett 3) und Anita Stuto (Brett 4) an.

Julia Kendlbacher, Elena Manhart, Evie Squasi und Anita Stuto vertraten das Gym Lienz beim Schulschach-Bundesfinale in Steinach am Brenner. In der Schlussrunde wurde gegen die „Nachbarn“, das Europagymnasium Klagenfurt, gespielt. Alle Fotos: BG/BRG Lienz

Bei der Eröffnung übernahm Elena Manhart eine besondere Aufgabe: Sie las die Grußworte des Bildungsministers Christoph Wiederkehr vor.

Elena Manhart wurde eine besondere Ehre zuteil: Sie las bei der Eröffnung die Grußworte des Bildungsministers Christoph Wiederkehr vor.

Jüngstes Team im Teilnehmerfeld

Die Teilnahme am Bundesfinale war nur möglich, weil die Mannschaft zuvor das Landesfinale gewonnen hatte – damals noch mit Hava Nuraliyeva am ersten Brett. Ihr Fehlen machte sich bemerkbar: Jede Spielerin rückte eine Position nach vorne und musste sich damit noch stärkeren Gegnerinnen stellen - eine Herausforderung, die die Mädchen mutig und engagiert annahmen.

Am Ende erreichten die Mädchen den zehnten Platz, nahmen darüber hinaus aber wertvolle Erfahrungen mit nach Hause.

Bemerkenswert war auch das Alter des Teams: Mit vier Erstklässlerinnen war die Mannschaft des Gymnasiums die jüngste im gesamten Teilnehmerfeld. Sie trafen auf die besten Schulteams aus ganz Österreich – und ließen sich trotz der schwierigen Ausgangslage nicht entmutigen.

Am Ende erreichten die Mädchen den zehnten Platz. Zusätzlich zu dieser Platzierung nahmen die Schülerinnen aber auch wertvolle Turniererfahrung, spannende Partien und viele neue Eindrücke mit. Auch die Stärkung des Teamgeists kam nicht zu kurz, zahlreiche kleine Momente der Gemeinschaft abseits des Schachbretts machten die Tage zu etwas Besonderem.

Auch abseits des Schachbretts war Zeit für Momente der Gemeinschaft: Als Teil des Rahmenprogramms besuchten die Schülerinnen mit ihrer Begleitlehrerin Stefanie Joas etwa die Ausstellung „Tunnelwelten“ zum Brenner-Basistunnel.

Aus Sicht des Gymnasiums Lienz ist ein weiteres Detail besonders erfreulich: Da alle vier Mädchen erst am Beginn ihrer Schulzeit stehen, haben sie noch drei weitere Chancen, beim Bundesfinale anzutreten – dann mit der Erfahrung dieses Jahres im Gepäck.

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