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Technik anwenden: MINT an der MS Defereggental

Bei einem Workshop wurden 3D-Druckverfahren ausprobiert, eigene Logos geschnitten und Holzboxen gebaut.

Im Rahmen eines zweitägigen Workshops in Kooperation mit der Werkstätte „Spielraum FabLab Innsbruck“ wendeten die Schüler:innen der Nationalparkmittelschule Defereggental moderne Technologien eigenständig an.

Schulqualitätsmanagerin Renate Kollnig machte sich ein Bild vom MINT-Workshop im neuen Labor des Schulclusters Defereggental, von links: Doris Jesacher (Clusterleiterstellvertreterin), Renate Kollnig (Schulqualitätsmanagerin), Niki Kunater (Projektbegleiter und Fachlehrer), Markus Tönig (Schulclusterleiter) sowie eine Gruppe von Schüler:innen der 3a-Klasse. Alle Fotos: Schulcluster Defereggental

Im neuen MINT-Labor des Schulclusters drehte sich alles um Zukunftskompetenzen in den Bereichen Technik, Digitalisierung und kreatives Problemlösen.

Die Jugendlichen der siebten und achten Schulstufe setzten sich mit unterschiedlichen 3D-Druckverfahren, digitaler Modellierung sowie präzisen Fertigungstechniken auseinander. Abstrakte Inhalte aus Mathematik, Informatik und Technik wurden greifbar vermittelt, indem beispielsweise reale Geländedaten zu dreidimensionalen Landschaftsmodellen verarbeitet werden mussten.

Mit Hightech-Geräten wurden unter anderem Landschaftsmodelle entworfen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Verknüpfung digitaler und handwerklicher Kompetenzen. Mit dem Vektorgrafikprogramm „Inkscape“ gestalteten die Schüler:innen eigene Logos und Schriftzüge, die sie anschließend mittels Lasercutter gravierten oder schnitten. Zudem wurde eine Holzbox gebaut, wofür neben dem technischen Verständnis auch Genauigkeit, Ausdauer und kooperatives Arbeiten notwendig waren.

Ein Schwerpunkt des Workshops lag auf der Verknüpfung von digitalen und handwerklichen Fähigkeiten.

Vonseiten des Schulclusters Defereggental wird betont, dass der Workshop deutlich gemacht habe, welches Potenzial in einer stärkeren strukturellen Verankerung von MINT-Inhalten liegt.

Vor diesem Hintergrund sei es aus schulischer Sicht wichtig, „auch in den kommenden Schuljahren über ein entsprechendes Stundenkontingent für praxisorientierten MINT-Unterricht zu verfügen sowie erneut Fördermittel für vergleichbare Workshops in Anspruch nehmen zu können“.

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