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Spannung vor dem Start zur 38. Dolomitenradrundfahrt in Lienz. Foto: Expa/Groder

Spannung vor dem Start zur 38. Dolomitenradrundfahrt in Lienz. Foto: Expa/Groder

Kuen schreibt Geschichte und ein Rodler wird zum Radler

Der Kufsteiner gewann zum fünften Mal die Dolomitenradrundfahrt. Beim Supergiro überraschte Miguel Brugger.

Laut Veranstalter warteten am 14. Juni bei der RGO-Arena in Lienz-Peggetz mehr als 2.000 Teilnehmer:innen aus 26 Nationen auf den Startschuss der 38. Dolomitenradrundfahrt, unter ihnen Martin Strobl mit 81 Jahren als ältester Teilnehmer und die 14-jährige Lara Auer als Jüngste im Feld. 

Das klassische 112 Kilometer lange Rennen über den Gailbergsattel und Kartitscher Sattel ging bei optimalen Bedingungen über die Bühne und endete mit einem Rekord. Der Kufsteiner Max Kuen setzte sich in 2:50:14 Stunden souverän durch und feierte seinen fünften Sieg in Lienz. Hinter ihm landeten Jan Kattanek und Johnny Hoogerland. 

Max Kuen kennt diese Pose gut. Er hat die Rundfahrt zum fünften Mal gewonnen und triumphierte vor Jan Kattanek (links) und Johnny Hoogerland. Foto: Expa/Gruber

Für Aufsehen sorgte der erst 15-jährige Schweizer Mic Willy, der als Vierter mit der Spitze ins Ziel kam. Er verfehlte mit einer Zeit von 2:50 nur knapp das Podest. Großes Pech hatte Vorjahressieger und Staatsmeister Rene Pammer, der nach einem Sturz vor Oberdrauburg das Rennen beenden musste. Zum Glück ging alles glimpflich aus.

Ihn sollte man sich merken: Der Schweizer Mic Willy ist erst 15 Jahre alt und fährt schon ganz vorne mit. Foto: Expa/Groder
Der unverwüstliche Radsportfan Franz Theurl mit dem schnellsten Frauentrio der Rundfahrt: Lena Zeiringer , Siegerin Daniela Traxl-Pintarelli und Corina Pichler. Foto: Expa/Gruber

Bei den Frauen war Vorjahressiegerin Daniela Traxl-Pintarelli auch heuer nicht zu schlagen, sie gewann vor Lena Zeiringer und Corina Pichler.

SuperGiroDolomiti: Brugger fährt allen davon

Über 218 Kilometer und mehr als 5.000 Höhenmeter wurde der SuperGiroDolomiti zur Bühne einer Überraschung: Der ehemalige Rennrodler Miguel Brugger distanzierte auf den letzten Kilometern sämtliche Favoriten – unter ihnen Vorjahressieger Jack Burke und Ex-MTB-Weltmeister Alban Lakata – und gewann souverän in 6:30 Stunden.

Nach sechseinhalb Stunden auf dem Rad, 218 Kilometern und mehr als 5.000 Höhenmetern macht Supergiro-Sieger Miguel Brugger einen recht fidelen Eindruck. Kein Wunder, die anderen liegen weit zurück. Foto: Expa/Groder

„Unglaublich, das ist mein absolutes Highlight auf dem Rad. Ich möchte gern in eine Continental-Mannschaft und Profirennen fahren. Vielleicht war das heute eine gute Visitenkarte“, jubelte Brugger, der Ötztaler-Sieger Daniel Federspiel sechs Minuten hinter sich ließ. Dritter wurde der Südsteirer David Schöggl.

Bei den Frauen dominierte Ils van der Moeren. Die Belgierin feierte in 7:28:43 Stunden ihren dritten Sieg in Lienz und stellte dabei einen neuen Streckenrekord auf. Zweite wurde Eva Schien, Rang drei ging an Katharina Machner.


Die Ergebnisse der Dolomiten-Radrundfahrt 2026 und des Supergiro Dolomiti

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