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Zweite Hitzewelle: Samstag könnte „Wüstentag“ bringen

Die Temperaturen dürften mindestens sieben Tage auf hohem Niveau bleiben. Am Samstag sind 35 Grad möglich.

Wie der Wetterdienst tauernwetter.at informiert, beginnt in Kärnten und Osttirol die zweite ausgeprägte Hitzewelle des Jahres. Beginnend mit Donnerstag folgt ein heißer Sommertag auf den nächsten, voraussichtlich bleiben die Temperaturen mindestens sieben Tage lang auf dem hohen Niveau.

Den vorläufigen Höhepunkt erreicht die Hitze am Samstag, wenn an einzelnen Stationen Werte um 35 Grad möglich sind. In einem solchen Fall spricht man von einem „Wüstentag“. Begleitet wird die warme Luft von einer Tag für Tag steigenden Gewittergefahr.

Die Temperaturentwicklung im Verlauf

Am Donnerstag liegen die Temperaturen zwischen 23 und 31 Grad, am heißesten wird es im Gail- und im Rosental. Der Freitag bringt zwischen 24 und 33 Grad, am Abend kann es in Oberkärnten und im Raum Villach zu ersten, teils heftigen Gewittern kommen. Am Samstag sind vereinzelt 35 Grad möglich, am Nachmittag ist in ganz Kärnten mit teils heftigen Gewittern, Starkregen, Hagel und gefährlichen Sturmböen zu rechnen. Von Sonntag bis Mittwoch liegen die Temperaturen zwischen 23 und 33 oder 34 Grad, die höchsten Werte werden für Montag oder Dienstag erwartet.

Eine vorübergehende Abkühlung könnte ab Donnerstag der kommenden Woche eintreten, diese könnte aber nur leicht ausfallen. Wie David Kaufmann erläutert, könnten die Höchstwerte auch dann noch über 30 Grad liegen. Im ungünstigsten Fall würden die Temperaturen gegen Ende der kommenden Woche sogar noch etwas zulegen.

Die 7-Tage-Temperaturprognose für Lienz zeigt, dass uns mindestens sieben heiße Tage in Folge bevorstehen. Foto: Tauernwetter

Der bisherige Junirekord für Kärnten und Osttirol, der bei 38,3 Grad liegt und im vergangenen Jahr in Feistritz ob Bleiburg gemessen wurde, bleibt damit vorerst außer Reichweite. Allerdings könnten die zweithöchsten Junitemperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen in Kärnten und Osttirol erreicht werden.

Als so gut wie sicher gilt, dass im Klagenfurter Becken die erste Tropennacht des Jahres verzeichnet wird. Davon spricht man, wenn die Temperatur in der Nacht nicht unter 20 Grad sinkt. Solche Nächte sind für viele Menschen besonders belastend, weil der Körper kaum Gelegenheit zur Abkühlung findet.

Land Kärnten aktiviert Hitzeschutzplan

Vor diesem Hintergrund hat das Land Kärnten nun erstmals in diesem Jahr den Hitzeschutzplan in Kraft gesetzt. Dabei werden mehr als 900 Gesundheits-, Pflege-, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen informiert und auf die empfohlenen Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Menschen hingewiesen.

14 Postings

wolf_C
vor 4 Wochen

... ist ja für viele inzwischen -normal- und -willkommen- und -üblich- ; jedenfalls für die meisten kein Grund nit weitere Autoparkplätze und -strassen und -oasen zu bauen ... für das Wohlbefinden gibt es ja IselLounge ...

 
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    Niemand
    vor 4 Wochen

    solche Postings gehen durch?

     
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      wolf_C
      vor 4 Wochen

      ... was wollen Sie? Beim -Klösterle- gab es seit Jahrhunderten eine Linde, Naturdenkmal!, nun dem Autoverkehr geopfert; Schatten und Wasserdampf und die Behaglichkeit macht in Zukunft was?((beim Talbodenkreisverkehr das selbe, nur ohne Naturdenkmal, dafür mit komplettem (Lebens-)Raumvernichtungswahnsinn, und es gibt noch viele weitere Beispiele angewandter Vernichtung zeitgenössischen Zuschnitts) ...

       
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      Hannes Schwarzer
      vor 4 Wochen

      Was ist am Posting von @wolf falsch? Die einen (VP-CDU/CSU) träumen von 'Alternativen Energien' zu den erneuerbaren...(vlt nur deshalb, weil die Grünen dafür sind), die anderen (FP-AfD) streiten überhaupt ab, dass es einen Klimawandel gibt. Was willst mit solchen Ewiggestrigen gewinnen? In der Zwischenzeit zeigen die Chinesen, wie's ginge... Während unsere Konservativ(-st)en vom Gestern (Verbrenner) träumen, ziehen die Chinesen wirtschaftlich allen davon... Dafür schickt man einen Habeck, eine Gewessler in die Wüste (sic!) und wundert sich am Stammtisch, warum es so 'haaas' is.....

       
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    senf
    vor 4 Wochen

    @wolf: Durch deine Hyperventilation produzierst du etwas weniger CO2, kommst aber trotzdem auf etwa 13 kg am Tag, in deinem Leben sind es satte 900 Tonnen Co2-Äquivalente, falls du 82 Jahre durchstehst. Konsum, Ausbildung und Wohnen ist der Hammeranteil mit 80% an deiner Umweltbelstung. Die Mobilität samt Flugreisen macht hingegen schlappe 20% aus. Dein Verzicht aufs Autilein kompensiert sich durch andere Reisemittel. Du bist also bei uns mit im Boot. Das Klima grüßt auch dich!

     
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      Donnerwetter
      vor 4 Wochen

      👍👍👍

       
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    isnitwahr
    vor 4 Wochen

    lieber Herr Retter, ich kann Sie ein Stück weit sehr gut verstehen, aber Sie scheinen sich schon sehr in Ihrem Hass auf Autos festgebissen zu haben. Mein Rat - tun Sie Ihrer Seele etwas Gutes und akzeptieren sie manches, auch wenn es schwer fällt. Sie können es doch nicht ändern!

     
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      Doloprolo
      vor 4 Wochen

      Was genau soll @Wolf_C jetzt akzeptieren? Dass es keine Alternative zum Auto gibt? Wenn sie das wirklich glauben, dann waren Sie wahrscheinlich noch nie in den Niederlanden.

      Außerdem gilt es, eine wichtige Tatsache in dem Zusammenhang festzuhalten. Der CO2 Ausstoß ist bei weitem nicht das einzige problematische an Autos:

      - Die massive Bodenversiegelung, die für den Bau von Straßen und Parkplätzen notwendig ist, ist die wichtigste Ursache für den sg. Urban Heat Island Effect.

      - Je mehr Autos desto weniger öffentlich zugänglichen Raum gibt es.

      - Sogar in menschlichen Gehirnen wurde inzwischen Mikroplastik gefunden. Ursache dafür sind nicht die inzwischen verbotenen Plastikstrohhalme, sondern zu großen Teilen Autoreifenabrieb.

      - Seit Jahren gibt es (nicht überall auf der Welt, auch hier sind die Niederlande, oder Japan ein Beweis, dass es besser geht) einen Trend hin zu großeren Autos. Besonders in den USA sind konstant Pick-Up Trucks die meistverkauften Automodelle. Auch bei uns geht der Trend in diese Richtung (siehe SUVs). Studien haben bewiesen, dass solche Automodelle sowohl für Fahrer:innen als auch alle anderen, insbesondere Kinder, um ein Vielfaches gefährlicher sind als kleinere Modelle.

      etc. etc. etc.

      Ich bekenne mich dazu, Autos mit vollem Herz zu hassen, und fühle mich verstanden, wenn mir das jemand zuschreibt. Natürlich gibt es aber va. in ländlichen Gegend und für gewisse Tätigkeiten kaum Alternativen, das muss man anerkennen. Es ist jedoch ein Blödsinn, zu glauben, dass das überall zutrifft, wo das Auto zur Gewohnheit geworden ist.

      Im Übrigen gibt es inzwischen belastbare Umfragen, die zeigen, dass selbst ein Großteil derjenige, die regelmäßig mit dem Auto unterwegs sind, alternative Transportmittel bevorzugen würden, wenn es sie gäbe.

       
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      Annalies
      vor 4 Wochen

      Es gibt in den Niederlanden auch viele Autos, jedoch die Landschaft und auch der Städtebau lassen mehr Radwege zu. Hr.Dr. Retter wäre auch dort wahrscheinlich nicht glücklich mit all' dem Müll in den Kanälen, den vielen toten Vögeln wegen der Windräder und der Großbauern, die ihren Rindern Tabletten füttern um die Flatulenz zu unterdrücken! Glashausgemüse ohne Geschmackskomponenten und Hormonfleisch, das aufgrund des hohen Wasseranteils in der Pfanne schrumpft. Es ist eine Herausforderung, wirtschaftliche Interessen und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen. 'Back to the roots' würde bedeuten, dass wir unsere Lebensweise völlig umstellen....Schön wärs, aber realistisch?

       
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      isnitwahr
      vor 4 Wochen

      @Doloprolo, ja er hat in Vielem recht, das spreche ich ihm nicht ab. Aber was soll man denn wirklich machen? Die Talbodenbürgermeister:Innen betonieren uns das Grundwasser zu, nur wegen der Kommunalsteuer und die, welche gegen das zubetonieren in die grüne Wiese protestieren, werden von der Politik schlicht und einfach ignoriert oder von Postern in diversen Foren verunglimpft. Ein anderer Bürgermeister mit seinem Gemeinderat verkauft Teile des Debantbaches und zahlt dafür noch eine hohe Summe (bei angeblich leerer Gemeindekasse) - wohlwissend, dass Wasser in Österreich Allgemeingut ist. Wer gestern das Interview in der ZIB 2 um 22:00 Uhr mit unserem "Klimaschutzminister" gesehen hat, weiß was wirklich läuft. Schlimmer geht nicht mehr. Wie ein Klimaschutzminister gleichzeitig Landwirtschaftsminister sein kann, ist mir sowieso unverständlich. Umwelt und Mitgeschöpfe sind dieser Partei und somit der Regierung völlig egal: Kürzungen Klimaschädlicher Förderungen wurde auf 2028 vertagt, während gleichzeitig klimafreundliche Förderungen gekürzt werden; strukturelle Vollspaltenböden - Verlängerung der Frist bis 2038!!!, etc. Keine Bundespartei ist mehr wählbar, denn wenn sie an der Macht sind, haben sie ALLE nur eines im Sinn und das ist nicht das "gemeine" Volk, sondern das eigene Ego und das eigene Klientell. Die Landesregierung ignoriert ein Gerichtsurteil und ver...äppelt die tiroler Steuerzahler aufs ärgste, aber zumindest hier ist die Liste Fritz wählbar. Zu den Niederlanden - hier hat Annalies alles gesagt. Deswegen bin ich zu der Einsicht gekommen, dass man fürs eigene Seelenheil zumindest einiges hinnehmen soll, auch wenns sehr, sehr schwer fällt!

       
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      Doloprolo
      vor 4 Wochen

      Ich widerspreche fundamental. Mit Gleichgültigkeit zu reagieren und einfach zu akzeptieren, wenn Sachen nicht gut laufen, ist genau der Grund dafür, warum Sachen überhaupt so aus dem Ruder laufen können.

      @Annalies alles was sie bzgl. der Niederlande schreiben, mag der Wahrheit entsprechen, nur entkräftet das meinen Verweis nicht im Geringsten. Nirgendwo habe ich gesagt, dass dort alles wunderbar läuft, was die Verkehrspolitik betrifft, glaube ich, können wir allerdings viel lernen. Dass allein die "Landschaft" und der "Städtebau" der Grund dafür sind, warum man bessere Verkehrspolitik als bei uns machen kann ist auch einfach unwahr.

      Ich empfehle, sich z.b. sich den Wiederaufbau Rotterdams nach 1945 anzusehen. Die Stadt wurde nach dem zweiten Weltkrieg, wie viele Städte in Österreich (und generell in Europa), mit dem Ziel, besonders Autofreundlich zu sein, (re-)konstruiert. Trotzdem ist die Stadt heute, aufgrund großer Umstrukturierungen, eine der dynamischsten, grünsten und lebenswertesten Metropolen Europas.

      Positive Beispiele gibt es sber unzählige. In Seoul wurde 2005 eine Stadtautobahn abgerissen um den natürlichen Bach, der bei der rasanten Industrialisierung im 20. Jahrhundert unter einer Betondecke begraben wurde, wieder freizulegen und das Gewässer zu renaturieren.

      Solche Projekte und Bestrebungen scheitern nicht, weil sie nicht umsetzbar sind, sondern allein daran, dass leute glauben, sie wären unmöglich oder unbequem. Im Nachhinein erfreuen sich solche Erfolge, wie die genannten, allerdings durchwegs hoher Beliebtheit.

       
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      senf
      vor 4 Wochen

      @doloprolo, klar, es braucht Mahner, die vor Fehlentwicklungen warnen und sie auch begründen. In Wolf_C erkenne ich einen solchen leider nicht. Er sitzt im Boot und paddelt mit.

      Ja, die moderne Welt hat ein Problem, ihr Egoismus ihr Machtgehabe und Gier läßt keine Lösungen zu, sie kennt kein morgen! Trotz enormer Erkenntnisse wohin das führt. Die Selbstlüge blüht und die Fehler zugleich!

      Zu ihren Anmerkungen: kein Wort zum weltweiten Warenaustausch, zu den Freizeitgenüssen, unserem Hamstergehabe, auch nicht zum Energieproblem, zum Umweltverbrauch oder Umweltbelastung. Hauptsache man nimmt ein Thema heraus und schwärzt! Haben Sie und die Ihrigen kein Fortbewegungsmittel, keine Warenbedürfnisse, nutzen sie den öffentlichen Raum nicht um ihre Bedürfnisse zu befriedigen? Erzeugen sie keine Umweltbelastung, verursachen sie keine Bodenversiegelung, verbrauchen sie keine Ressourcen? Erzählen sie nicht gern von ihren Weltreisen und fernen Ländern, oder ihrem SUV?

      Tatsache ist, dass jeder Mensch in den Industrieländern im Leben etwa 900 Tonnen CO2 produziert. Ein schwacher Trost, einen geringen Teil davon benötigt der natürliche Kreislauf wieder zur chemischen Umwandlung. In meinem Schulalter durften wir für die Hungernden spenden. In Pfarrers Würfel - für Indien, Kenja ... Bevölkerung damals 4,5 Mia Menschlein, die meisten ohne Auto. Und heute?

      Ihr Ratschlag? Etwa gar zurück ins Steinzeitalter, also Reduktion unserer Ansprüche dorthin, weltweite Geburtenregelung, besser Reduzierung der Menschheit? So wie es @Steuerzahler mehrmals angedeutet hat und hier im Forum kläglich daran scheiterte?

      Es geht nicht um den einzelnen Baum, die Tierart, den Bach, den Patattiacker, oder gar die Entschuldigung für den ländlichen Raum ... Es geht um die Gesamtproblematik, deren Schlinge wir längst um den Hals haben!

      Also bitte, was ist für die Enkeltauglichkeit der Welt zu tun?

      PS: Alternative Transportmittel gibt es im Talboden zur genüge. Warum fahren sie leer, wenn sie ihrer Umfrage nach bevorzugt werden?

       
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      Annalies
      vor 4 Wochen

      Doloprolo, was die Holländer besser machen als wir: Sie entwickeln Konzepte und nehmen darin die betroffenen Menschen mit. Im Gegensatz zu uns wird stets nach pragmatischem Vorgehen und Konsenslösungen getrachtet. Man hat ein Budget zur Verfügung und damit wird gearbeitet. Bei uns koppelt man jegliche Initiative an (noch) mehr Mittel, deshalb sind alle Systeme so angemästet.

       
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      Annalies
      vor 4 Wochen

      Wieviele Menschen würden wohl eine Initiative unterstützen, nämlich einen autofreien Tag pro Woche im Lienzer Talboden? Ausgenommen sind berufliche und gesundheitliche Notwendigkeiten. Ich wäre sofort dabei!

       
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