Die hohen Temperaturen haben am Samstag in Vorarlberg dazu geführt, dass sich an mehreren Stellen Bahngleise verformten - mit Folgen für den Zugverkehr. „Die Züge müssen teilweise langsamer fahren, als sie normalerweise laut Fahrplan fahren dürften“, sagt dazu ÖBB-Pressesprecher Christoph Gasser-Mair.
Betroffen sind demnach besonders Weichenverbindungen, die nicht mehr in die richtige Position gebracht werden können - vor allem in Bahnhofsbereichen. Laut ÖBB sei auch in den kommenden Tagen noch mit Einschränkungen zu rechnen. Nach dem Ende der Hitzeperiode müssten die verformten Stellen wieder begradigt werden.
Die Bundesbahnen haben erst gestern, Freitag, eine Hitzewarnung für die Bahninfrastruktur in ganz Österreich ausgegeben. Zwar sei das Schienennetz insgesamt auf hohe Temperaturen vorbereitet, fallweise könne es neben einer niedrigeren Fahrgeschwindigkeit jedoch auch zur Sperre von Streckenabschnitten kommen. Nicht unbedingt notwendige Bahnfahrten sollten nach Möglichkeit vermieden bzw. verschoben werden.
10 Postings
@senf: Schade, daß Du den Sinn meines postings nicht verstanden (überrissen) hast.
nicht mehr bahnfahren..ist das eine neue klimaschutzstrategie? betroffene Abschnitte werden hoffentlich früh genug gesperrt werden.!?
Also aufs Auto umsteigen
Manche könnten sogar daheim bleiben und zu Fuss gehen ...
... wohl eher auf das Fahrrad umsteigen?
Die ÖBB hat klare und verständliche Information zur Hitzeeinwirkung auf den Bahnkörper und den Gefahren gegeben. Gut so, danke!
@Lois98, nimm das einfach zu Kenntnis und lass bitte diese dummen Nebenbemerkungen, sie dienen niemanden. @TW-WU, du hast auch schon besser argumentiert.
@senf: wo sind Deine Argumente zu den ÖBB? Denen ist es ziemlich egal ob die Menschen mit der Bahn fahren - sie werden sowieso reichlich subventioniert. Siehe Aktion "weg von der Straße!", dabei haben die ÖBB die beliebte Reisevariante "Auto im Zug" (innerhalb Ö.) gestrichen. Zuerst wurden - mit viel Aufwand - die Bahnhöfe umgebaut, nun läßt man es verkümmern - die Natur holt sich bereits einige Rampen zurück. Das ist kontraproduktiv!!!
@kritisch gesehen: Extreme Wetterlagen schaffen halt mal Ausnahmesituationen. Was das heisst, scheinen die wenigsten abschätzen zu können. Ihre Lösung zur gegenwertigen Situation ist der typische Vorwurf, "denen ist es egal ...". Wenn dann ein Härtefall eintritt, ist der/die Schuldige schnell gefunden, Vorurteile der Besserwisser kursieren, konstruktive Kritik bleibt aus. Leider geht auch Ihr Beispiel geht ins Leere, Kostenwahrheit mögen halt die meisten nicht, das Resultat ist ihnen anscheindend auch nicht klar.
Auch ein Bahnwärter im Oberland kennt sich da aus, er hat mir während der Zugwartezeit das Problem mit den Gefahren einrucksvoll dargestellt und erklärt, wie man heute Dehnungskräfte am Gleis vor Verwerfungen begegnet und wo die Grenzen sind. Deshalb meine positive Kritik zum Handeln der ÖBB.
Auch Google hilft gern zum Thema Schienen-Dehnung, auch über Metalle, die sich minimalst dehnen (TU).
Wenigstens ein meldung macht hoffnung, dass endlich ein umdenken stattfindet. Schliesslich sind jetzt schon die wehrlosesten in unserer gesellschaft betroffen... ... die autos!
"Schon elf Autobahnen kaputt..."
https://m.bild.de/news/inland/rekord-hitze-in-deutschland-heiss-statt-eis-winterdienst-rueckt-im-sommer-aus-6a3f7ee4113e90346dc4eb73?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
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