Fast ein Jahr lang, von Juli 2025 bis April 2026, absolvierten 13 angehende Notfallsanitäter:innen rund 500 Ausbildungsstunden, bei denen neben der Theorie vor allem praktische Übungen und Einsätze unter realitätsnahen Bedingungen im Mittelpunkt standen.

Die Ausbildung stellt eine Erweiterung zur Qualifikation als Rettungssanitäter:in dar und erweitert diese um vertiefte notfallmedizinische Kompetenzen für die Versorgung kritisch erkrankter und verletzter Patient:innen.
Praxisnahe Ausbildung
Ein besonderer Schwerpunkt der Ausbildung lag auf realitätsnahen Simulationstrainings, bei denen die Teilnehmer:innen komplexe Einsatzszenarien unter möglichst realistischen Bedingungen trainierten.
„Unsere Notfallsanitäter:innen übernehmen bereits am Einsatzort eine zentrale Rolle in der Versorgung von Notfallpatient:innen. Umso wichtiger ist eine praxisnahe und qualitativ hochwertige Ausbildung“, erklärt Günter Payer, Leiter der Ausbildungsabteilung des Roten Kreuzes Osttirol.
Er unterstreicht außerdem den hohen Ausbildungsaufwand: „Neben dem theoretischen Unterricht waren zahlreiche praktische Übungen, realitätsnahe Simulationstrainings, ein 40-stündiges Krankenhauspraktikum sowie intensive Selbstlernphasen zu absolvieren. Erst diese Kombination aus Theorie und Praxis schafft die Grundlage für eine professionelle notfallmedizinische Versorgung im Rettungsdienst.“
Erfolge
Seit dem Jahr 2005 wurde erstmals wieder ein Notfallsanitäterkurs in Osttirol durchgeführt, den alle 13 Teilnehmer:innen, darunter drei hauptberufliche und zehn freiwillige Mitarbeiter:innen, erfolgreich gemeistert haben.
Mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden haben Romina Bstieler, Leonie König und Anita König. Einen guten Erfolg erzielten Valentina Erlsbacher und Kerstin Schet. Timon Trojer, Johanna Lobenwein, Markus Huter, Christoph Müller, Andreas Jestl, Karlheinz Holzer, Andreas Tscharnig und Michael Oberschneider haben mit Erfolg bestanden.
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