Die Tiroler Bevölkerung unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien in hohem Maß. Das ergibt eine aktuelle Umfrage der Energieagentur Tirol, die als wichtige Grundlage für das Ziel gilt, Tirol bis 2050 unabhängig von fossilen Energieimporten zu machen. Nur sechs Prozent der Befragten stehen dem Vorhaben negativ gegenüber.
Die höchste Zustimmung erhält Photovoltaik auf bereits bebauten Flächen: 95 Prozent befürworten PV-Anlagen auf Dächern landesweit, in der eigenen Wohnumgebung sind es sogar 96 Prozent. Deutlich skeptischer zeigt sich die Bevölkerung beim Ausbau auf freien Flächen – PV-Anlagen auf Wiesen befürworten nur 37 Prozent. Auch Skigebiete sollen laut 79 Prozent der Befragten für Solarenergie genutzt werden.

Stark gestiegen ist die Akzeptanz für Wasserkraft: 89 Prozent sprechen sich für einen weiteren Ausbau aus – ein Plus von acht Prozentpunkten gegenüber der letzten Umfrage aus dem Jahr 2023. Auch Windenergie, in Tirol bislang kaum verbreitet, findet mit 62 Prozent landesweiter Zustimmung rückhalt in der Bevölkerung, besonders in Skigebieten.
Viele Tirolerinnen und Tiroler wollen zudem im eigenen Alltag zur Energieautonomie beitragen. Investitionen in Photovoltaik und klimafreundliche Heizsysteme stehen bei vielen bevor, rund 30 Prozent planen in den nächsten drei Jahren den Kauf eines Elektroautos. Derzeit kann Tirol 60 Prozent seines Energiebedarfs aus heimischen Quellen decken.
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Trotz allem soll man nichts überstürzen. Nun wahllos Solarpanele in die Landschaft pflastern oder jedes Wasserle turbinenkanalisieren wird zwangsweise zu heftigen Auseinandersetzungen führen, es wäre daher sinnvoll, wenn es landesweite Richtlinien dafür gäbe. Aber ja nicht nach Gemeindevorschriften, die haben keine Anhnung. Priorität haben sollte auf jeden Fall die Sonnenutzung auf Dächern oder bebauten Objekten, und das vorwiegend für die Eigennutzung mit Batteriespeicher. Auch die Hochhäussln in Tirol sollten mit Balkonkraftwerkln ausgestattet werden, um Kühlschrank, Küchengeräte und Kleinverbraucher für ein paar Stunden zu versorgen. Die funktionieren beschtens!
Nachdem es ja hohe Akzeptanz für die Solarenergie gibt, wäre von Förderungen aus Steuermittel abzusehen. Das ist überbordender Bürokratismus, der behindert, verzögert und verteuert. Und noch was: auch wir oder unsere Nachbarn haben gute Panelproduzenten im Lande, man muss nicht unbedingt chinesischen Plunder aufs Dach kleschn. Wir haben auch ausgezeichnete Lieferanten und Monteuere im Bezirk. Die machen das perfekt!
Nur manche Bauerschädeln, Ewiggestrige oder die Landwirtschtaftskammer sind dagegen. Wie ergings eigentlich dem Bauer in Mils der schlauerweise seine Felder mit bifazialen Paneelen ausstatten wollte, diesem das mit Verweis auf das Ladschaftsbild aber untersagt wurde?
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