Gestern, 2. Juli, befanden sich zwei deutsche Staatsbürger (80 und 81 Jahre alt) auf ihrer mehrtägigen Hüttentour im Hochgebirge der Kreuzeckgruppe. Nachdem sie den Gipfel des Hochkreuzes erreicht hatten, war der Abstieg über einen schmalen Grad geplant. Wenige Meter unter dem Gipfelkreuz stolperte der 80-Jährige und stürzte eine steile Bergrinne rund 80 Meter hinab. Sein Begleiter leistete sofort Erste-Hilfe und alarmierte die Einsatzkräfte.
Auf Grund der schweren Verletzungen und des instabilen Zustandes wurde der Mann mittels „Crash-Bergung" vom Team des Notarzthubschraubers C7 geborgen und zu einem Zwischenlandeplatz gebracht. Dort wurde der Gestürzte erstversorgt. Noch im kritischen Zustand erfolgte nach der Erstversorgung die Überstellung in das BKH Lienz.
Nach dem mühsamen Abstieg und der Erstversorgung seines Wanderkollegen verließen auch den zweiten Wanderer die Kräfte. Ein Alpinpolizist stieg zu ihm auf und begleitete ihn in sicheres Gelände. Der 81-Jährige blieb unverletzt.
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