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Dolomitenhalle 2.0: Umbau verläuft nach Plan

Bagger und Baumaschinen im Dauereinsatz. Umbau macht Tennishalle fit für Profi-Turniere und Top-Events.

Der Umbau der Dolomitenhalle Lienz ist in vollem Gange. Das in 1979 errichtete Gebäude wird saniert und erhält einen neuen Mitteltrakt. Bis Ende 2026 dauert die Sanierung noch an, bis dahin müssen sich Veranstalter noch nach Alternativen umsehen. Ab nächstem Jahr sollen die Räumlichkeiten wieder als Mehrzweckhalle genutzt werden. Dann gehören die Hallen wieder ganz dem Sport und glanzvollen Events wie den traditionellen Maturabällen.

Die Dolomitenhalle befindet sich gerade mitten im Umbau. Foto: Dolomitenstadt/Berger

Das Projekt ist weit mehr als nur eine Instandsetzung. Die neue Halle soll von Photovoltaikanlagen auf dem Dach des neuen Mitteltrakts und verbesserten Sanitärbereichen profitieren. Auch der Gastronomiebereich im Obergeschoss bleibt. Der Außenbereich wird vergrößert und soll zu einem späteren Zeitpunkt durch eine überdachte Eisfläche ergänzt werden.

Am Drohnenshot vom 31. Mai ist der neue Mitteltrakt bereits sichtbar. Foto: Stadt Lienz/ Bernd Lenzer

Blauer Belag für neue Plätze

Nach Abschluss der Umbauarbeiten soll auch der Belag der Plätze ein neues Aussehen erhalten. Statt der bisher orangen Farbe, welche an das typische Sandplatz-Flair der French Open erinnert, wird künftig auf blauem Belag gespielt. Die blauen Plätze werden mit grünen Außenbereichen ergänzt. Beim neuen Untergrund fiel die Entscheidung auf den hochwertigen ITF-zertifizierbaren Belag „Laykold Masters 8“. Durch die Zertifizierung der International Tennis Federation (ITF) würden die Plätze dann sämtlichen Normen entsprechen und wären für offizielle Turniere freigegeben.

Tennis wird künftig auf einem Belag in Blau und Grün gespielt, der internationalen Qualitätsstandards entspricht. Foto: Dolomitenstadt/Berger

Lokale Firmen übernehmen Arbeiten

Beim Dolomitenstadt-Lokalaugenschein versicherte die Bau-Crew vor Ort, man liege mit den Bauarbeiten im Zeitplan und will die Bauarbeiten bis Ende November/Anfang Dezember abschließen. Die aktuellen Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich laut Architektenbüro Valtiner auf rund 5,3 Millionen Euro netto. Die Summe wird großteils von der Stadt Lienz gestemmt, sie steuert 3,5 Millionen Euro bei, der TVBO zahlt zweckgewidmet für Veranstaltungstechnik 500.000 Euro dazu. Weitere Mittel stammen vom Land Tirol (300.000 Euro) sowie vom Bund (495.000 Euro).

Eindrücke der Baustelle und des aktuellen Fortschrittes in der nachfolgenden Bilderreihe:

Jasmina Berger

Jasmina Berger studiert Kommunikation an der Uni Salzburg, arbeitet als Fußball-Jugendtrainerin und als freie Reporterin für Dolomitenstadt. Mehr von Jasmina Berger

Ein Posting

ruhigblut
vor 7 Minuten

...vlt weiß ja wer bescheid?...ist der Feldweg der zwischen Schwimmbad und Tennishalle vorbeigeführt hat in Zukunft nicht mehr offen, zwecks dem Mitteltrakt??

 
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