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Wie bewerten junge Menschen den Straßenverkehr?

Sie halten Öffis für sicherer und den Pkw-Führerschein für unverzichtbar. Jede(r) Zehnte tippt beim Autofahren am Handy.

Im letzten Jahr wurden rund 9.000 Personen im Alter von 16 bis 24 Jahren im Straßenverkehr verletzt und 35 getötet. Über die Hälfte der Hauptunfallverursacher:innen auf österreichischen Straßen sind Personen bis 24 Jahren, das zeigt der Durchschnittswert für die Jahre 2021 bis 2025.

Um den Straßenverkehr sicherer zu machen, sehen junge Menschen die Chance im öffentlichen Verkehr, so eine Umfrage des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV). Sie haben 1.000 Personen zwischen 16 und 24 Jahren nach ihren Bedürfnissen und Verhalten im Straßenverkehr befragt.

Fast die Hälfte sagt, kostenlose öffentliche Verkehrsmittel können für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen und knappe 40 Prozent fordern bessere Öffi-Verbindungen im öffentlichen Raum und mehr Nachtbusse.

Pkw-Führerschein wird vom Großteil als notwendig angesehen

Die Befragten glauben, dass Verbrenner in den nächsten fünf bis zehn Jahren an Bedeutung verlieren. Dennoch hat der überwiegende Teil der jungen Menschen einen B-Führerschein oder will einen machen.

Wenn die jungen Menschen dann selbst das Auto lenken, gibt rund ein Viertel an, währenddessen zu telefonieren und rund über zehn Prozent schreiben Nachrichten oder checken die sozialen Medien. Dabei zeigen die Zahlen, dass bei über einem Viertel der Unfälle mit Personenschaden in der befragten Altersgruppe die Unfallursache Unaufmerksamkeit oder Ablenkung ist.

Ein weiterer Risikofaktor im Straßenverkehr sind Alkohol und Drogen. Hier geben über ein Viertel der Befragten an, bereits unter Einfluss von Alkohol ein Fahrzeug gesteuert zu haben und fünf Prozent unter Drogeneinfluss.

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