Die Mittel der Bundesförderung reichen laut Energie Agentur Tirol nur mehr wenige Tage. Im Fördertopf, der beim Heizungstausch helfen soll, liegen nur noch rund 6,5 Millionen Euro. Wer von seiner alten fossilen Heizanlage auf eine umweltfreundlichere Variante umsteigen will, sei gezwungen schnell zu handeln. Die Förderungen im Rahmen der Tiroler Wohnbausanierung sollen weiterhin verfügbar sein.
Beratungstermin nötig
Wer die Bundesförderung noch dieses Jahr nutzen möchte, dem empfiehlt die Energie Agentur Tirol, sich schnellstmöglich einen Beratungstermin zu sichern. Wichtig zu beachten: Schon bei der Registrierung für die Förderung müssen Interessierte ein Energieberatungsprotokoll vorweisen. Die Begutachtung für das Protokoll muss vor Beginn der Sanierungsarbeiten stattfinden.

Neue Chance im nächsten Jahr
Auch wenn der Heizungstausch dieses Jahr nicht mehr klappt, lohnt sich eine frühzeitige Beratung. Eigentümer:innen haben somit genug Zeit für die Planung und sind sofort startklar sobald die Fördermittel im nächsten Jahr wieder verfügbar sind. Laut Bundesministerium decken die Fördertöpfe dann wieder beide Säulen, Heizungstausch und Sanierungsmaßnahmen, ab. „Wer einen Heizungstausch oder Sanierung plant, sollte die verbleibende Zeit nutzen und sich beraten lassen…. um die Förderungen bestmöglich zu nutzen und langfristig Energiekosten zu sparen“, betont Rupert Ebenbichler, Geschäftsführer der Energieagentur Tirol.
Geringere Kosten mit erneuerbarer Energie möglich
Erneuerbare Heizsysteme sind nicht nur eine zentrale Voraussetzung um die Ziele von „Tirol 2050" zu erreichen, sie sorgen langfristig für stabile Preise und stärken die Versorgungssicherheit. Da sich das volle Potenzial des Heizsystems nur mit passender Wärmedämmung ausschöpfen lässt, wird empfohlen, die Sanierung und den Heizungstausch gemeinsam zu planen. Ein thermisch saniertes Gebäude braucht 50 bis 75 Prozent weniger Energie. Es reduziert somit nicht nur laufende Heizkosten erheblich, sondern ermöglicht auch die Anschaffung von kleineren und günstigeren Heizungsanlagen.
4 Postings
Es sollte doch wohl für jeden ein Anliegen sein, endlich seine klimaschädliche Ölheizungen los zu werden. Egal, ob mit oder ohne Förderung, das mach ich doch auch für meine Kinder, dass diese noch eine lebenswerte Natur vorfinden, auch wenn dies aktuell was kostet.
Nein nein nein - etwas auch für jeden persönlich und für die eigene Familie sinnvolles macht man nur, wenn es von wem anderen (am besten vom Staat) bezahlt wird. Weit haben wir´s gebracht mit unserer Vollkaskomentalität.
hört doch endlich mit den ganzen Förderungen auf, wenn eh kein Geld da ist. Die Installateure haben sich mit diesen hemmungslosen Förderaktionen die letzten Jahre dumm und deppert verdient.
warnung: verlasst euch nicht auf förderungen.
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