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Waldbrand Virgen: Großer Löscherfolg, kein „Brand aus“

370 Einsatzkräfte, bis zu sieben Hubschrauber und über eine Million Liter Wasser im Kampf gegen die Flammen.

Nach einem weiteren intensiven Einsatztag meldet das Bezirksfeuerwehrkommando bei der Bekämpfung des Waldbrandes, der am Freitagnachmittag oberhalb von Virgen ausbrach, einen „großartigen Löscherfolg“. In der Spitzenzeit waren bis zu sieben Hubschrauber gleichzeitig im Einsatz, heißt es im aktuellen Lagebericht der Einsatzleitung. Mit insgesamt „knapp 800 Rotationen Löschwasserflügen“ sei eine enorme Wassermenge in das Brandgebiet transportiert worden, parallel dazu habe die „kräfteraubende Bodenbrandbekämpfung“ sehr gute Wirkung gezeigt.

Größe und Effizienz der Einsatzes sind beeindruckend. Rund 370 Einsatzkräfte waren bisher vor Ort, die mit sämtlichen Fahrzeugen von 25 Feuerwehren, mit Unterstützung aus der Luft und durch Wassertransporte in Güllefässern der Bauern über eine Million Liter Wasser zu den Brandherden brachten.

800 Löschwasserflüge wurden innerhalb von 25 Stunden absolviert. Eine Million Liter wasser regnete trotz schwer zugänglichem Gelände auf die Flammen. Foto;: Dolomitenstadt/Wurnitsch

Aufgrund dieses massiven Löschwassereinsatzes und der „herausragenden Bodenarbeit“ konnte der Flugbetrieb am Samstagnachmittag laut Kommando eingestellt werden. Um etwa 17.20 Uhr seien die Hubschrauber außer Dienst gegangen, seither konzentrieren sich die Kräfte ausschließlich auf die Bekämpfung des Bodenbrandes. Dort werde „gezielt und kontrolliert“ abgelöscht, teilweise mit Grabungsarbeiten und Schanzwerkzeug, um die letzten Glutnester freizulegen und endgültig zu löschen.

Von totaler Entwarnung könne vorläufig aber noch keine Rede sein: „Am Abend des Samstags, 11. Juli, kann somit noch kein ‚Brand aus‘ gegeben werden“, stellt die Einsatzleitung klar. Für die Nacht werde vor Ort eine Brandsicherheitswache eingerichtet, die ein mögliches Wiederaufflammen bis in die Morgenstunden verhindern oder sofort unterbinden soll.

Für Sonntagfrüh wurde zusätzlich der Polizeihubschrauber „Libelle FLIR“ angefordert, der mit einer Wärmebildkamera über dem Brandgebiet kreisen wird. Die Aufnahmen sollen „noch die letzten Glutnester aufzeigen“, um das Aufarbeiten und Ablöschen weiter zu präzisieren und zu beschleunigen. Ziel der Einsatzkräfte ist es, „im Laufe des morgigen Tages ‚Brand aus‘ geben zu können“. 

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