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Das Nutztier muss leisten. In unseren Breiten gilt das vor allem für die Kuh und ihr Produkt, die Milch. Foto: APA/Themenbild

Das Nutztier muss leisten. In unseren Breiten gilt das vor allem für die Kuh und ihr Produkt, die Milch. Foto: APA/Themenbild

Kühe geben viel mehr Milch als vor zehn Jahren

Die Zahl der Kühe sinkt jedoch europaweit. Österreich mit 7.100 kg Milchleistung pro Kuh im Mittelfeld.

Während die Zahl der Milchkühe in der EU und in Österreich stetig sinkt, steigt genauso andauernd deren Milchleistung. Für heuer wird ein Rückgang auf 18,8 Millionen Milchkühe prognostiziert - ein Minus von 2,7 Mio. Kühen bzw. 13 Prozent verglichen zu 2016. Bei der Milchmenge werden heuer 158,3 Mio. Tonnen erwartet - das ist gegenüber 2016 ein Plus von 7 Prozent oder gut 10 Mio. Tonnen Kuhmilch. Die Milchleistung stieg binnen zehn Jahren um mehr als ein Fünftel.

Von der gesamten Rohmilchmenge des Jahres 2025 (158,1 Mio. Tonnen, plus 1,6 Prozent gegenüber 2024) wurden rund 94 Prozent an Molkereien geliefert. Zusätzliche 2,7 Mio. Tonnen wurden zur Fütterung der Nachzucht eingesetzt. Weitere 6,7 Mio. Tonnen wurden am Hof für die menschliche Ernährung genutzt oder direkt vermarktet, geht aus kürzlichen Angaben der AgrarMarkt Austria (AMA) hervor.

Die durchschnittliche Milchleistung je Kuh ist also deutlich gestiegen. Während eine Milchkuh im Jahr 2016 im Schnitt 6.831 kg Milch lieferte, gehen die Analysten für 2026 bereits von 8.359 kg aus. Das entspricht einem Leistungszuwachs von rund 1.500 kg je Kuh oder 22 Prozent innerhalb einer Dekade.

Dänische Kühe haben meiste Milch, österreichische im Mittelfeld

Deutliche Unterschiede zeigen sich zwischen den Mitgliedsstaaten, was vor allem auf verschiedene Produktionssysteme zurückzuführen ist. Mit einer Jahresleistung von über 10.000 kg je Kuh lagen Dänemark, Finnland und Estland im Jahr 2024 an der Spitze. Österreich befand sich mit 7.100 kg im Mittelfeld. Die niedrigsten Erträge meldeten Rumänien und Bulgarien mit durchschnittlichen Milcherträgen von 3.500 bzw. 4.700 kg Milch je Kuh.

4 Postings

Lukasser
vor 4 Wochen

das tierwohl ist in den hintergrund geraten, denn die eu und viele konsumenten, die weder eine kuh von der nähe gesehen noch mit ihnen gearbeitet haben, bestimmen. resultat: die kuh mit der richtigen rasse, fütterung zur höchstleistung, medikamente da dadurch meist krank, viel kürzere lebenszeit, männliche kälber werden gleich eliminiert da kein fleischertrag, futterimport von soja, preisdruck und daher unrentabel für kleine betriebe, keine nachfolger für höfe, milch wird exportiert und durch unser steuergeld gefördert veraebeitet und wir kaufen dann wieder unsere milch im packl entrahmt und aufbereitet und zum 3fachen preis ( mit dem urprodukt geschmacklich nicht mehr zu vergleichen !!) durch diese gier und reglementierwut der eu und die infantile art der kunden entsteht eine abwärtsspirale für unsere lebensmittelversorgung und die naturlandschaften. der schöne slogan von hofer "zurück zur natur"ist ein witz den nur richtige bauern verstehen!

 
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lia
vor einem Monat

auch so eine milchmädchenrechnung.

 
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steuerzahler
vor einem Monat

Die Menge ist gestiegen, wie schauts mit der Qualität aus?

 
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Franz Brugger
vor einem Monat

Diese Entwicklung widerspricht doch eigentlich dem Gedanken für Nachhaltigkeit, Tierschutz.

Wäre interessant zu erfahren, um wieviel die Futterkosten per kg-Milch seit 2016 gestiegen sind, auch der durchschnittliche Abgabepreis an die Molkereien.

 
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