Am Dienstag, 14. Juli, kam es gegen 16:15 Uhr im Matreier Ortsteil Kienburg, im Bereich des Brunnerbergs zwischen Polling und der Gsengalm zu einem kleinflächigen Waldbrand. Die Freiwillige Feuerwehr Huben rückte zur Erkundung aus und stellte vor Ort fest, dass ein Wurzelstock sowie eine rund drei Meter große Fläche in Brand geraten waren beziehungsweise glimmten.
Als mögliche Ursache gilt ein Blitzeinschlag im Zuge eines zuvor durchgezogenen Gewitters. Die Brandstelle befand sich in steilem, schwer zugänglichem Gelände rund 400 Höhenmeter oberhalb des Talbodens. Zur Lagebeurteilung und Unterstützung der Löscharbeiten wurden der Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“ sowie eine Polizeidrohne mit Wärmebildkamera eingesetzt.
Feuerwehr-Flughelfer aus dem Bezirk Lienz errichteten gemeinsam mit der Feuerwehr Huben eine Löschwasserleitung zur Befüllung des Hubschrauberbehälters. Durch mehrere Löschflüge konnte der Brand schließlich gegen 19:30 Uhr unter Kontrolle gebracht und „Brand aus“ gegeben werden. Verletzt wurde niemand.
Im Einsatz standen die Feuerwehren Huben und Prägraten am Großvenediger, die Feuerwehr-Flughelfer des Bezirks Lienz, der Polizeihubschrauber, die Polizeidrohne sowie eine Polizeistreife aus Matrei in Osttirol.
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