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Die Linde am Ende der Schweizergasse fällt

Der Baum, der den Ort seit über hundert Jahren prägt, ist krank. Ihm folgt ein Schwammstadt-Bäumchen.

Es hat immer etwas Trauriges, wenn alte, große Bäume sterben. Sie prägen als gewachsene Skulpturen und Naturdenkmäler Stadt- und Landschaftsräume, sind selbst auch Lebensraum und in jedem Fall Schattenspender an heißen Tagen. 

Einer der markantesten Bäume der Stadt Lienz hat in dieser Rolle bald ausgedient. Die Linde beim Kriegerdenkmal am Ende der Schweizergasse ist unheilbar krank und wird gefällt. Das gab Bürgermeisterin Elisabeth Blanik auf Anfrage von Sepp Blasisker in der Gemeinderatssitzung am 14. Juli bekannt.

Die Linde vor dem Klösterle der Dominikanerinnen am Ende der Schweizergasse in Lienz wird gefällt. Der Baum ist unheilbar krank. Foto: Dolomitenstadt/Pirkner

Gerlinde Kieberl, Vorsitzende des Umweltausschusses und einzige Grüne im Lienzer Stadtparlament, bestätigte, dass der Baum nicht zu retten sei und durch einen Nachfolger ersetzt werde. Dessen Wurzeln werden mit der aufwändigen Schwammstadt-Methode bewässert. Bis das neue Bäumchen dem ganzen Platz Schatten spendet, werden allerdings noch viele Jahre vergehen. 

Hier noch ein Bild aus besseren Tagen, das 2014 entstand. Vor 12 Jahren war der Baum noch voll Saft und Kraft. Foto: Wikicommons/Martino WMC

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