QR-Codes werden immer beliebter. Durch das schnelle Scannen der meist quadratischen Kästchen ersparen sich Nutzer:innen das Abtippen langer Internetadressen. Doch diese Bequemlichkeit machen sich viele Täter nun zum Vorteil – sie betreiben Quishing. Das Wort Quishing setzt sich aus den Wörtern QR-Code und Phishing zusammen.
Wie funktioniert Quishing? Täter tauschen den ursprünglichen QR-Code entweder ganz aus oder manipulieren ihn leicht. Durch das Scannen des verfälschten QR-Codes gelangen die Opfer dann statt auf die gewünschte Seite auf eine täuschend echt nachgebaute Webseite. Gibt das Opfer dort persönliche Daten ein, gelangen diese sofort an die Täter. Das Ziel der Täter ist es, Zahlungsdaten oder persönliche Daten abzufangen.

Diese gefälschten QR-Codes sind nahezu überall zu finden - etwa in E-Mails, auf Briefen, Ladesäulen oder Parkscheinautomaten. Täter gehen sogar so weit, dass sie gefälschte Straf- und Organverfügungen versenden oder Codes in Bussen und Zügen zu ihren Gunsten austauschen.
So schützen Sie sich
QR-Codes sollten nur gescannt werden, wenn ihre Seriosität zweifelsfrei feststeht. Aufgeklebte Codes an Ladesäulen oder Parkscheinautomaten sollten niemals gescannt werden, da echte QR-Codes dort in der Regel als fest angebrachte Schilder ausgeführt sind. Nach Möglichkeit sollte die offizielle App des jeweiligen Anbieters genutzt werden. Ist das nicht möglich, sollte vor dem Aufrufen zumindest die URL überprüft werden. Auch die Smartphone-Einstellungen sollten so gewählt werden, dass keine automatische Weiterleitung nach dem Scannen erfolgt.
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