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Tirol: 150 Mio Euro für reines Trinkwasser

Soviel investierten Land und Gemeinden in Modernisierung und krisensichere Wasserinfrastruktur.

Tiroler Wasserversorger und Gemeinden investierten in den letzten fünf Jahren rund 150 Millionen Euro in die Sicherheit der Trinkwasserversorgung. Das hat die Tiroler Landesregierung errechnet. „Dass Trinkwasser in bester Qualität jederzeit verfügbar ist, ist keine Selbstverständlichkeit“, erklärt der zuständige Landesrat Josef Geisler.

Rund 33,5 Millionen Euro stammen aus Förderungen von Bund und Land Tirol. Die Mittel flossen laut Geisler in Maßnahmen zur Modernisierung sowie in den krisensicheren und klimafitten Ausbau der Trinkwasserversorgung. Dazu zählten unter anderem der Neubau und die Sanierung von Quellfassungen, Hochbehältern und Wasserleitungen sowie die Verbindungen von Wasserversorgungsanlagen mehrerer Gemeinden.

In Tirol gibt es 6.400 Kilometer Trinkwasserleitungen und 8.500 Kilometer Kanalnetz sowie 53 kommunale Abwasserreinigungsanlagen. Rund 96 Prozent der Bevölkerung sind an öffentlichen Wasserversorgungsanlagen angeschlossen und rund 90 Prozent des Trinkwassers in Tirol stammt aus Quellen.

Die Zahlen zeigen: Tirol verfügt über eine weitgehend flächendeckende Wasserversorgung. Gleichzeitig stellen die Auswirkungen der Klimakrise und der steigende Wasserbedarf Gemeinden und Wasserversorger vor neue Herausforderungen. Das Ziel sei, die Versorgungssicherheit auch langfristig zu gewährleisten.

2 Postings

senf
vor 3 Wochen

Nach Ansicht des Kammerrates wird sich das Trinkwasser verteuern. Wahrscheinlich dann, wenn man auch das Quellwasser selbst zu Geld machen wird, was nicht auszuschließen ist. Im Moment zahlen wir angeblich nur die technische Bereitstellung samt Wartung und das soll auch so bleiben, die Politik hat dafür zu sorgen! Das betrifft auch die Raumordnung mit der derzeit anscheinend unbändigen Bodenverdichtung in Grundwasserbereichen.

 
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senf
vor 3 Wochen

Jetzt frag ich mich wirklich, wozu das Land Trinkwasserversorgungen auch noch fördert. Einerseits ist jeder einzelne verpflichtet, mit diesem Lebensmittel sorgsam umzugehen, andererseits gibt es rundum sorglose Verschwendung, dieses kostbaren Gutes. Ob es sich um Grund- oder Quellwasser handelt ist dabei belanglos, es fehlt am Bewussein vieler Leute, denen das alles Wurscht ist.

Zugegeben, bei der EU-Verordnung hinsichtlich der Verwendung von sparsameren Brausegarnituren musste ich schmunzeln. Der Gedanke, dass Abermillionen Menschen am Lande und in den Metropolen täglich Unmengen an Trinkwasser allein für ihre Hygiene nutzen kam mir vorerst nicht. Warum auch, wir drehen den Hahn auf und es ist da, scheinbar endlos. Das freut zwar diese Menschen der Zivilisation, die mit unbändigem Waschzwang in übertriebener Hygiene nahezu hysterisch leben, letztlich aber sich selber schaden. Vom Verbrauch der Hygienemittel mal abgesehen.

Naja und da gabs damals auch noch die Meldung, dass z. Bsp. in der die Lüneburger Heide ganze Landstriche austrocknen und verdorren, denn Hamburg braucht trinkbares, sauberes Wasser und senkt in diesem Naturschutzgebiet stetig den Grundwasserspiegel. Wie es in den ganz großen Metropolen der Welt so zugeht, lässt sich erahnen.

Es ist gut, dass man Wasser nicht mehr von der Quelle oder vom Brunnen in Blecheimern mühevoll ins Haus tragen muss. Ein sorgvoller Umgang am Wasserhahn sollte aber in den Köpfen der Leute selbstverständlich sein!

 
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