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Trinkwasser-Gipfel: Wer verbraucht wie viel? 

Norbert Totschnig stellt Entwurf für „Wasserentnahmeregister“ vor, nennt aber keine zeitliche Frist.

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) hat am Dienstag beim zweiten Trinkwasser-Gipfel den Anfang Juni angekündigten Entwurf für eine „Wasserentnahmeregister“-Verordnung vorgestellt. „Heute wurde der Gesetzesentwurf des Hauses an die Koalitionspartner übermittelt“, so der Minister. Als Schwellenwerte für eine Meldepflicht sind dabei 200.000 Kubikmeter (m3) jährlich bzw. 1.400 m3 täglich vorgesehen.

Auf die Frage, wann die entsprechende Verordnung in Kraft trete, seien „zeitliche Fristen schwer zu nennen.“ Der Vorteil nach einer Umsetzung eines digitalen Wasserregisters liege darin, dass alle Entnahmen dann zentral in einer Datenbank erfasst seien. Das Register ist jedenfalls nur ein Baustein, denn der grundsätzliche Anlass und allgemeines Thema des zweiten Trinkwasser-Gipfels war laut BMLUK, die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.

Enge Zusammenarbeit notwendig

Totschnig verwies dabei auf die aktuellen Auswirkungen der Klimakrise: „Die vergangenen Monate waren in vielen Orten von außergewöhnlicher Hitze und Trockenheit geprägt.“ Er erinnerte an die Tiefstwerte beim Grundwasserstand in zahlreichen Regionen Österreichs und warnte vor Ernteausfällen in der Landwirtschaft.

Norbert Totschnig hält die Trinkwasserversorgung in Österreich für gesichert. Foto: APA/Schlager

Was die Trinkwasserversorgung betrifft, die sei jedoch gesichert. Damit dies künftig weiterhin der Fall sei, müssten „Bund, Länder, Gemeinden und Wasserversorger eng zusammenarbeiten“, der Trinkwassersicherungsplan sei der strategische Rahmen dafür. Dieser wurde beim ersten Trinkwasser-Gipfel im Jahr 2023 beschlossen.

Konkrete Zahlen zu den bisherigen Maßnahmen bezüglich der Sicherung der Trinkwasserversorgung wurden ebenfalls genannt, etwa dass seit 2023 vom BMLUK über 3.000 Projekte zur Trinkwasserversorgung unterstützt und rund 1,5 Milliarden Euro in die Trinkwasserversorgung investiert worden sind - davon 233 Mio. Euro durch das BMLUK. Und rund 370 Brunnen und Quellen und mehr als 94.000 Kubikmeter Speichervolumen konnten geschaffen werden.

„Trinkwasser nicht nur Bundesaufgabe“

Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler (ÖVP) hielt fest, dass „Trinkwasser nicht nur Bundesaufgabe ist, sondern auch Länder und Kommunen haben diese Aufgabe zu bewältigen.“ Auch wenn Österreich gegenwärtig eine „Insel der Seeligen“ in Sachen Wasser sei, es gehe um die Verteilung der Ressource. Diese sei in Tirol insgesamt ausreichend vorhanden, „rund 10.000 Quellen gibt es in Tirol vom Gebirge heraus - weniger als die Hälfte wird jedoch genutzt“, führte Geisler aus.

Doch auch in Tirol gebe es Regionen, die haushalten müssen, sagte Geisler und nannte etwa die Kalkalpen, da gebe es bereits Probleme mit der Versorgung, das nur durch Wassertransport per Pumpe zu lösen sei. Im Tiroler Oberland sei wiederum die Bewässerung die Herausforderung „und in Zukunft durchaus eine Aufgabe im Bereich der Klimawandelanpassung“, so der Landeshauptmannstellvertreter.

„Man erkennt den Wert von Wasser erst, wenn der Brunnen leer ist.“

Maximilian Aigner, Landesrat in Salzburg

„Man erkennt den Wert von Wasser erst, wenn der Brunnen leer ist“, meinte indes der Salzburger Landesrat Maximilian Aigner (ÖVP) unter dem Hinweis der Notwendigkeit einer von landes- und bundesweiten Fortbildung sowie der Information der Gemeinden. In Salzburg gebe es noch über 2.200 Quellen und zahlreiche Gemeinden, die Selbstversorger seien, das sei man noch in einer glücklichen Situation. „Damit das auch in Zeiten von Trockenheit und Klimawandel so bleibt, setzen wir auf Vorsorge, Bewusstseinsbildung und verlässliche Daten“, so Aigner.

Der Umweltsprecher der Grünen, Lukas Hammer, ortete Untätigkeit im Fall von Totschnig und forderte rasche gesetzliche Anpassungen an die „Klimarealität“: „Das derzeitige Wasserrecht stammt zu großen Teilen aus den 1950ern und ist der fortschreitenden Klimakrise schlichtweg nicht gewachsen - da braucht es konkrete Reformen und keine PR-Show des Ministers.“

„Es muss endlich Schluss sein mit der Vogelstraußpolitik im Wasserbereich. Wir laufen sehenden Auges in eine Versorgungskrise.“

Nikolaus Sauer, ÖVGW

Greenpeace vermisste beim heutigen Gipfel „konkrete Schutzmaßnahmen für unser Grundwasser“ und kritisierte, dass „Bundesminister Totschnig nur gebetsmühlenartig die immer gleichen Ankündigungen“ wiederholen würde. „Ein längst überfälliger Verordnungsentwurf schützt noch kein Grundwasser und Spartipps beim Zähneputzen stoppen keine Dürre“, wurde Sebastian Theissing-Matei, der Wasserexperte der NGO, in einer Aussendung zitiert.

Auch die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) wies auf eine zeitnahe Umsetzung der Maßnahmen aus dem Regierungsprogramm für die Trinkwasserversorgung hin. „Es muss endlich Schluss sein mit der Vogelstraußpolitik im Wasserbereich. Wir laufen sehenden Auges in eine Versorgungskrise“, so ÖVGW-Vizepräsident Nikolaus Sauer in einem Statement.

22 Postings

Olm s Gleiche
vor 3 Wochen

Manche Kommentare hören sich an als wäre nur Österreich verantwortlich für den Klimawandel.... Ich vergleiche die letzten ca. 100 industrialisierten Jahre und die Umwelt/Klima mit jemandem der einen sehr schlechten Lebensstiel hat und nun ein unheilbares Karzinom diagnostisiert bekommt.... Der Schaden ist getan, all das verzweifelte tun und lassen von sogenannten Umweltpolitikern verzögert nur gering. Mutter Natur ist krank und die ganze Welt ist dafür verantwortlich.

 
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    Shusha
    vor 3 Wochen

    Ich sehe das anders. Natürlich ist Österreich nicht allein für den Klimawandel verantwortlich. Aber wenn jeder sagt: „Die anderen sollen zuerst anfangen“, wird sich nie etwas ändern. Verantwortung beginnt vor der eigenen Haustür. Wir können von anderen Ländern glaubwürdig nur dann mehr Engagement verlangen, wenn wir selbst bereit sind, unseren Beitrag zu leisten. Abwarten war noch nie eine Lösung – weder für die Umwelt noch für kommende Generationen.

    Genau deshalb beginnt Umweltschutz im Kleinen. Wir müssen nicht nur über die nächste Generation sprechen, sondern ihr auch Vorbild sein. Wer seinen Müll in der Natur liegen lässt, Zigarettenstummel einfach wegwirft oder darauf wartet, dass andere etwas ändern, trägt selbst zum Problem bei. Jeder kann seinen Beitrag leisten: Abfall wieder mitnehmen oder zumindest bis zum nächsten Mülleimer tragen und die Natur mit Respekt behandeln. Viele kleine Schritte ergeben am Ende einen großen Unterschied.

     
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      Olm s Gleiche
      vor 3 Wochen

      Deine erwähnten Punkte sind selbstverständlich, das müsste man sowieso machen (Müll und Abfall rechtmässig entsorgen) das gehört zur Allgemeinbildung! Ich trage persönlich sehr viel dazu bei.... Der Wohlstand hat für Jahrzehnte dazu beigetragen das wir jetzt Klimawandel spüren, das ist nicht übernacht gekommen. Ich gebe der Menschheit Schuld an dem. Und da gehöre ich zugegebener weise auch dazu.

       
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jj.ll.
vor 3 Wochen

zum senf... Ich empfehle einen Blick in "reiche" Länder wie Saudi Arabien, Kuwait bzw. auch Italien. Es liegen nicht immer alle Einwohner mit Brechdurchfall im Bett bzw. es stirbt nicht einmal ein Teil der ausländischen Sklaven am verseuchtem Trinkwasser. Aus der priviligierten Perspektive eines Alpenbewohners sich mit afrikanischen Problemländern gleichzustellen ist absurd. Das Trinkwasser wird wohl teurer werden. Industriewasserleitungen und Wiederaufbereitungsanlagen werden errichtet werden müssen, wollen wir die Qualität unseres Trinkwassers erhalten. Sonst bleibt der Weg zum Supermarkt.

 
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    senf
    vor 3 Wochen

    ers scheint deine taktik zu sein, anderen etwas in den mund zu legen.

    trotz strenger wasserkontrollen bei uns im alpenraum passiert es recht häufig, dass in gemeinden, ja auch Regionen verkeimtes (nitrat) oder in mikrobiologisch schlechtes wasser aus dem hahn rinnt und der aufruf folgt, wasser abzukochen ...

    bitte beim thema bleiben!

     
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      senf...das sind luxusprobleme im Vergleich zu wirklichen Problemen wasserarmer Gegenden.

       
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lokal
vor 3 Wochen

Totschnig ist das Synonym für das politische Totalversagen in Sachen menschenverursachtem Klimawandel. Diese Leute sollten verantworten was sie anrichten.

 
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    jj.ll.
    vor 3 Wochen

    Den einen Politiker eines kleinen Landes verantwortlich zu machen für das Totalversagen der gesamten Menschheit scheint mir absurd. Nach dieser Logik könnte man jeden hundertsten Fluggast stellvertretend einen Monat ins Gefängnis stecken, weil Flugäste ja das Trinkwasserproblem verursachen. Wenn man Totschnig etwas vorwerfen kann, dann, dass er der Bevölkerung nur langsam die ganze Wahrheit sagen will: Trinkwasser wird teurer! Annelies ich vermisse dich!

     
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      Olm s Gleiche
      vor 3 Wochen

      Wir kriegen hier keine grünen Daumen hoch aber wo Sie recht haben, haben Sie recht!

       
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      senf
      vor 3 Wochen

      ... sollte nicht heissen: "Wenn man Totschnig etwas vorwerfen kann, dann, dass er der Bevölkerung nur langsam die ganze Wahrheit sagen will"

      sondern: "Wenn man Totschnig etwas vorwerfen kann, dann, dass er der Bevölkerung nur langsam die ganze Wahrheit sagen t r a u t"

      Bei der europaweiten Renaturierungsabsicht hat er sich wohl sehr dagegen gestemmt ...

       
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jj.ll.
vor 3 Wochen

Keine Angst, Trinkwasser wird es immer genug geben. Es wird nur teurer werden.

 
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    senf
    vor 3 Wochen

    hoffentlich auch sauberes und gesundheitsverträgliches :-)

     
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    Biker
    vor 3 Wochen

    @jj.ll., Ob man sich da so sicher sein kann? Unser Gemeindewasserbassin ist am Limit. Leider bin ich einer der ersten wo die Leitung trocken bleibt. Alles schon mitgemacht. Würde jedem raten einen Trinkwasservorrat für paar Tage anzulegen.

     
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      @biker...Ist in manchen Gegenden Südeuropas Standart. Zur Not könnte auch die Feuerwehr das Trinkwasserdepot vollfüllen.

       
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      wolf_C
      vor 3 Wochen

      ... genau: die Feuerwehr pumpt aus der Drau, und das Wasser wird doch für den Strom gebraucht den wir brauchen? Also was jetzt ? ...

       
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      @wolf_c....ausgesprochen geistreich. Aber die Drau führt zur Zeit wahrscheinlich 3m3/sec. Das Drauwasser würde für manche Industriebetriebe bzw. für Klospülungen ohne weiteres verwendbar sein. Brauchwassermengen aus der Drau würden den Kraftwerksbetreibern gar nicht auffallen, zumal das Brauchwasser nach Verwendung wieder in die Drau zurückgeleitet wird. Trinkwasser könnte aber aus dem Überlauf mancher Quellen durch die Feuerwehr zu anderen Wasserwerken gebracht werden. Alles eine Kostenfrage.

       
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wolfgangwien
vor 3 Wochen

Landesrat Geisler wähnt sich immer noch auf einer "Insel der Seligen". Schön für ihn. Nur, leider total unangebracht. Deswegen geht in der Politik nichts weiter.

 
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Shusha
vor 3 Wochen

Es macht mich zunehmend fassungslos, wie dringend notwendige Maßnahmen zum Schutz unserer Natur und für eine lebenswerte Zukunft immer wieder aufgeschoben oder nur halbherzig angegangen werden. Während Hitzewellen, anhaltende Trockenperioden, Waldbrände und immer häufigere Extremwetterereignisse längst keine abstrakten Warnungen mehr sind, sondern konkrete Realität, wird weiterhin endlos diskutiert, vertagt und vertröstet, als hätten wir unbegrenzt Zeit. Ich schäme mich für jene Politikerinnen und Politiker, die wir gewählt haben und die ihrer Verantwortung offenbar nicht in dem Maße gerecht werden, das die Lage eigentlich erfordert. Wer heute notwendige und wissenschaftlich längst begründete Entscheidungen hinauszögert, handelt nicht im Interesse der Bevölkerung und schon gar nicht im Sinne künftiger Generationen. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass die Konsequenzen bewusst in Kauf genommen oder zumindest verdrängt werden. Besonders erschreckend ist für mich, wie groß die Kluft zwischen Wissen und Handeln geworden ist. Die Fakten liegen seit Jahren auf dem Tisch, die Warnungen sind eindeutig, und dennoch bleibt der politische Wille oft schwach oder blockiert sich selbst durch kurzfristige Interessen. Das Vertrauen in verantwortungsvolles Handeln wird dadurch massiv beschädigt.

Für mich ist dieses ständige Zuwarten und Abwarten völlig unverständlich. Wir brauchen endlich echten Mut zum Handeln, klare Entscheidungen und konsequente Umsetzung – nicht weitere Ausreden, nicht weitere Verzögerungen und auch keine symbolischen Maßnahmen, die am Ende nichts verändern. Jede weitere verlorene Zeit verschärft die Probleme, die wir längst nicht mehr ignorieren können.

 
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    isnitwahr
    vor 3 Wochen

    @Susha, danke für dieses klare, ehrliche und umfassende Posting. Herr Totschnig, inzwischen weiß wohl jeder der des lesens mächtig ist, wer die größten Wasserverbraucher sind. Ansonsten empfiehlt sich eine Recherche im Internet!!! Das Klimaschutzministerium ist zum Klimaschmutzministerium mutiert, Minister Totschnig darf offensichtlich nichts tun, was nicht der Jahrzehnte alten Parteilinie der ÖVP entspricht. Besser ein bißchen blabla, der gelernte Österreicher wirds schon glauben. Der "Schutz" dieses Ministeriums beinhaltet die Verlängerung von klimaschädlichen Subventionen, während Klimaschonende gekürzt oder in weite Ferne verschoben werden. Die Lobbyisten der Großkonzerne geben vor, was zu passieren hat, die Politik führt's brav aus. Rückgrat? - Fehlanzeige! Kaum sind sie an der Macht und vor allem am Futtertrog, werden alle Prinzipien über Bord geworfen. "Die Trinkwasserversorung ist gesichert!" Dass die Gletscher in einem Wahnsinnstempo schmelzen, die Moore und Feuchtzonen entwässert und die Grundwasserseen zugepflastert werden, wird vorsorglich ignoriert. "Man erkennt den Wert von Wasser erst, wenn der Brunnen leer ist“, meinte indes der Salzburger Landesrat Maximilian Aigner (ÖVP)" - Herr Aigner, der Satz stimmt so nicht, - er muß heißen: "DIE POLITIK erkennt den Wert des Wassers erst, wenn der Brunnen leer ist." Und dann, wenn kein Tropfen mehr verfügbar ist, hat man von nichts gewußt...

     
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      lokal
      vor 3 Wochen

      ich geb Ihnen völlig recht. Sie sprechen das Grundwasser an: was da in Osttirol aufgrund der flächendeckenden Holzaufräumarbeiten an Hydraulik- und Motoröl im Waldboden versickert schreit zum Himmel. Uralte Bringungsgeräte mit defekten Ölleitungen und geplatzte Hydraulikleitungen vorwiegend auswärtiger Holzbringungsbetriebe verschmutzen unseren Waldboden und damit das Trinkwasser für Generationen. Eigentlich wären da unsere mit Versorgungsposten abgesicherten Waldaufseher zuständig, die Schweigen aber ebenso wie die Behörden und die Politik von Haus aus.

       
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      senf
      vor 3 Wochen

      @lokal, deine Meinung mag schon was haben, ich teile sie nicht, denn die Umweltbelastung während der temporären und notwendigen Schadholzaufbringung ist marginal. Das was du ansprichst, passiert übers Jahr zum tausendfachen auf den Straßen, Güterwegen, denk an den Reifenabrieb bei jeder Fahrt durch das Land, im Gebirge, denk an den Ölaustritt vieler Autos und Landmaschinen, die Kennzeichnungslosen, denk an die Frost- und Reinigungsmittel der Scheibenwaschanlagen, an die ungeklärten Abwässer illegaler Mietobjekte in der Almregion, und und und. Jeder einzelne ist dafür verantwortlich, auch wenn die sichtbare Wirkung in der Masse liegt!

       
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      jj.ll.
      vor 3 Wochen

      @lokal... Jetzt ist es herausen! Die Ausländer sind es, die mit uralten Geräten unser Trinkwasser über Generationen verschmutzen, nur weil sie Profit machen wollen. Ausserdem beuten sie unser Sozialsystem aus und sind Terroristen! ... Sie haben wohl vergessen, dass ausländische Betriebe heute meist die neuesten Geräte und LKWs haben, dass sehr wohl kontrolliert wird und dass ein Liter Hydrauliköl niemals ins Grundwasser kommt. Die Hysterie, wenn ein Traktor Öl verliert und deshalb 100 Feuerwehrleute ausrücken wäre lächerlich, wenn es nicht darum ginge, Verkehrsunfälle zu verhindern.

       
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