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Wieder mehr Verletzte im Straßenverkehr 

Ergebnisse zeigen Zusammenhang von Verletzungsgrad und Anschnallverhalten in Pkw.

Aus aktuellen Zahlen der Statistik Austria geht hervor: Im Vergleich zu den vergangenen Jahren gibt es wieder mehr Verletzte bei Straßenverkehrsunfällen. Untersucht wurden Unfälle im Straßenverkehr mit Personenschaden, bei denen mindestens ein in Bewegung befindliches Fahrzeug beteiligt war.

Von Jänner bis März 2026 wurden 8011 Personen bei Unfällen verletzt. Damit erreicht die Zahl den höchsten Wert seit 2019. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl um vier Prozent. Männer sind dabei häufiger in Unfällen verwickelt als Frauen und erleiden öfter schwere Verletzungen. Während sich etwa jeder sechste Mann schwer verletzt, ist es bei den Frauen rund jede achte. Im gleichen Zeitraum kamen 67 Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben.

Zusammenhang Anschnallverhalten und Verletzungsschwere

Die meisten Verletzten gab es bei Unfällen mit Pkw. Auch hier wurde im ersten Quartal 2026 mit 4.662 verletzten Pkw-Insass:innen der höchste Wert seit 2019 erreicht. Die Auswertung zeigt einen Zusammenhang zwischen Verletzungsgrad und Anschnallverhalten. Bei tödlichen Pkw-Unfällen waren rund 20 Prozent der verstorbenen Insassen nicht angeschnallt. Unter den Schwerverletzten lag dieser Anteil bei rund sieben Prozent. Bei schwer verletzten Frauen waren nur drei Prozent nicht angeschnallt, bei den Männern zehn Prozent.

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