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Die Inflation fiel im Juli auf 2,7 Prozent

Gesunkene Lebensmittelpreise dämpfen die Teuerung. Die Senkung der Mehrwertsteuer greift.

Die Inflation ist im Juli laut Schnellschätzung der Statistik Austria auf 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gefallen. Im Juni war die Inflation im Jahresvergleich noch bei 3,2 Prozent gelegen. Gedämpft wurde die Teuerung von niedrigeren Lebensmittelpreisen. Seit Anfang Juli greift die von der Regierung eingeführte Mehrwertsteuersenkung auf einige Grundnahrungsmittel. Dienstleistungen waren dagegen weiterhin der größte Inflationstreiber.

Im Juli sanken die Preise für Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol um 0,1 Prozent, nachdem sie im Juni noch um 1,5 Prozent im Jahresvergleich gestiegen waren. „Zu dem leichten Preisrückgang dürfte maßgeblich die Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel von 10 Prozent auf 4,9 Prozent ab 1. Juli 2026 beigetragen haben“, sagte Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk laut Aussendung vom Freitag.

Die Preise für Industriegüter legten zudem mit plus 0,8 Prozent weniger stark zu als im Vormonat (Juni: plus 1,1 Prozent). Größter Inflationstreiber waren indessen die Dienstleistungen, in dem Segment blieb die Teuerung mit plus 4,4 Prozent so stark wie im Juni. Energie kostete um 5,7 Prozent mehr, nach plus 5,4 Prozent im Juni. Vor allem in der zweiten Monatshälfte im Juli haben sich Treibstoffe und Heizöl wieder deutlich verteuert, nachdem der Krieg zwischen den USA und Iran wieder neu aufgeflammt war.

Regierung erfreut, ÖGB und VCÖ kritisieren Spritpreisbremse

Die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP reagierten naturgemäß erfreut über die Zahlen und die dämpfenden Auswirkungen der Mehrwertsteuersenkung auf die Lebensmittelpreise. Der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Martin Kocher, verwies jedoch auch auf den Preisauftrieb bei Dienstleistungen. Zudem sei die geopolitische Lage nach wie vor volatil und könne die Energiepreise und damit den Inflationsausblick rasch wieder ändern.

Auch der ÖGB reagierte vorsichtiger und verwies auf weiterhin hohen Preisdruck durch Sprit- und Heizölpreise. Das sei eine massive Belastung für Pendler und Familien, für die ein Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel oft keine realistische Option sei. Zudem kritisiert der ÖGB die am Donnerstag bekanntgegebene Verlängerung der Spritpreisbremse ohne eine Margenbegrenzung. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum ein wirksames Instrument zur Begrenzung von Margen abgeschwächt wurde und jetzt gar nicht mehr eingesetzt wird“, so Angela Pfister, Leiterin des Volkswirtschaftlichen Referats im ÖGB.

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) steht der Spritpreisbremse ebenfalls skeptisch gegenüber, sieht die Lösung aber vielmehr in einer Reduktion des Verbrauchs. „Nach wie vor fehlt ein gezieltes Maßnahmenpaket, das den Treibstoffverbrauch und die Erdölabhängigkeit des Verkehrs reduziert“, sagte VCÖ-Experte Michael Schwendinger laut Aussendung. Der Verband fordert ein Maßnahmenpaket, das unter anderem auf den Umstieg auf die Öffis, einen Ausbau der Radinfrastruktur, Elektrifizierung von Fahrzeugflotten und Tempolimits abzielt.

2 Postings

TW-WU
vor 3 Wochen

"Inflation bei 2,7 Prozent: Lebensmittel dürften wegen Hitze und Dürre bald teurer werden Die Folgen des Irankriegs halten die Teuerung auf deutlich erhöhtem Niveau. An den Rohstoffmärkten zeichnen sich Preiserhöhungen für Nahrungsmittel ab..."

Bei beschwerden bitte an die vertretung von trump und fossilindustrie in österreich wenden...

Sebastian k.: "Der größere Plan hinter Trumps Außenpolitik wird sichtbar und wird den Ölpreis wahrscheinlich unter 50$ drücken. Trumps Außenpolitik ist weder erratisch noch isolationistisch; tatsächlich folgt sie einer Klaren STRATEGIE und ist und ist sogar ziemlich erfolgreich"

Herbert k.: "Das was trump hier macht. Vom inhaltlichen her, würde ich zusammenfassen als renormalisierung oder redemokratisierung. Wenn man mich fragt, frieden statt krieg, das gefällt mir gut"

https://www.derstandard.at/story/3000000333573/inflation-bei-27-prozent-lebensmittel-duerften-wegen-hitze-und-duerre-bald-teurer-werden

 
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denker
vor 3 Wochen

bei den pndlern welche aufs auto angewiesen sind holt man sich dir verluste wieder rein. in den tälern von osttirol kommt man ohne auto nicht weit. bei der pendlerpauschale tut sich auch nicht viel!!

 
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