In Oberkärnten hat es binnen zwei Tagen gleich drei Paragleitunfälle gegeben. Zwei Piloten wurden mit dem Rettungshubschrauber ins LKH Klagenfurt geflogen, ein weiterer blieb unverletzt.
Am 29. Juli stürzte ein 63-jähriger Deutscher mit seinem Gleitschirm ab. Nachdem der Mann auf der Emberger Alm gestartet war, geriet er in rund 2.100 Metern Seehöhe in einen Windschatten. Sein Gleitschirm klappte beidseitig ein und der Mann fiel aus etwa 40 Metern Höhe in unwegsames Gelände. Nach der Erstversorgung wurde der schwerverletzte Pilot mit dem Rettungshubschrauber ARA 3 ins Klinikum Klagenfurt geflogen. Im Einsatz stand auch die Bergrettung Oberes Drautal mit 3 Personen.
Am 30. Juli kam es zu zwei weiteren Unfällen. Ein 64-jähriger Paragleiterpilot, welcher ebenfalls von der Emberger Alm startete, stürzte im Bereich des Speichers Oscheniksee ab. Sein Schirm klappte vermutlich nach ausbleibender Thermik zusammen. Er konnte seine Sicherheitsreserve noch auslösen und kam in felsigem Gelände zum Liegen. Ein anderer Paragleiterpilot bemerkte den abgestürzten Schirm im felsigen Gelände und alarmierte die Rettungskräfte. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde er mit dem Notarzthubschrauber C7 in das LKH Klagenfurt geflogen.
Ebenfalls am Mittwoch musste ein 27-jähriger Mann auf der Gerlitzen mit dem Notschirm in der Westbucht des Ossiacher Sees notlanden. Im Zuge eines Flugmanövers geriet das Leinenwerk des Schirmes in Unordnung, wodurch der Gleitschirm zusammenklappte. Der Pilot blieb unverletzt und wurde von zwei Stand-up-Paddlern in der Nähe aus dem Wasser gerettet. Sie brachten ihn ans Ufer.
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