Zunächst schien alles auf Messers Schneide, am frühen Abend des 1. August lösten Regenschauer und Gewitterböen die elektrische Spannung eines heißen Tages und mancher Olala-Fan zitterte um das angekündigte Finale des diesjährigen Festivals auf Schloss Bruck. Die Burg der Görzer hat freilich schon viele Stürme überstanden und einiges gesehen.
Was sich der italienische Choreograf Piergiorgio Milano unter dem Titel „Au Bout des Doigts“ für diesen so speziellen Ort ausgedacht hatte, war dann aber jenseits alles bisher auf dem Schloss Dagewesenen. Die vertraute Silhouette des historischen Gemäuers begann sich bei einer präzise konzipierten Show aufzulösen. Mauern wurden zu Spielflächen, Höhen zu choreografierten Räumen, der gesamte Schlosspark zu einer Bühne, die sich den Gesetzen der Schwerkraft widersetzte.
Und als wäre das alles nicht schon genug, traten auch noch die Märchenriesen von Lukasz Puczko aus der Dämmerung des Waldes hervor, wie aus einer anderen Welt. Zeitgenössischer Tanz, Zirkuskunst und Theater verschmolzen an diesem Samstagabend zu einem poetischen und akrobatischen Gesamterlebnis, das die Programmatik von Olala zum Abschluss noch einmal perfekt ins Szene setzte.
Markus Mayr ist nicht nur Mitorganisator des von UmmiGummi veranstaltete Kulturevents, er dokumentiert Olala auch mit seiner Kamera. Hier einige seiner Bilder. Eine Reihe von Kurzvideos des diesjährigen Festivals hat unser Videoreporter Paul Wanger für unseren Instagram-Channel erstellt. Viel Spaß!






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