Seit 40 Jahren ist das Jugendzentrum Matrei ein Treffpunkt für junge Menschen im hinteren Iseltal. Was 1986 als Initiative durch den damaligen Junggemeinderat Andreas Köll und Pfarrer Ludwig Kleissner begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil des Lebens in der Marktgemeinde entwickelt. Ziel war es von Beginn an, Jugendlichen einen Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsame Aktivitäten zu bieten.
Die Anfänge des Jugendzentrums liegen im alten Schulhaus. Unter dem damaligen Leiter Helmut Hechenblaikner entwickelte sich der Jugendtreff rasch zu einem beliebten Anlaufpunkt für Jugendliche. 1988 übersiedelte das Jugendzentrum in das alte Altersheim in der Lienzerstraße. 1992 ging die Trägerschaft vom Verein Jugend und Gesellschaft an die Gemeinde über. Damit erhielt die Einrichtung eine stabile organisatorische und finanzielle Grundlage für die weitere Entwicklung.
Seit April 1990 entwickelte sich das Jugendzentrum unter Jugendbetreuer Herbert Riepler gemeinsam mit den Jugendlichen zu einem Ort, an dem sich viele Generationen wohlfühlten. 2002 erfolgte mit der Eröffnung des „Regionalen Jugendzentrums“ im Zubau des Tauerncenters ein weiterer Schritt. Dort finden bis heute die Fahrschüleraufsicht sowie zahlreiche Freizeitangebote ihren Platz. Nach Herbert Riepler übernahm Peter Rainer die Leitung.
Seit 2024 führt Sarah Wibmer gemeinsam mit ihrem Team das Jugendzentrum weiter. „Mit Engagement und Kreativität sorgt unser Team dafür, dass sich das Angebot an den Bedürfnissen junger Menschen orientiert und das Jugendzentrum ein lebendiger Ort bleibt“, erklärt sie in einer Aussendung zum Jubiläum. „Gerade in einer Zeit, in der sich die Lebenswelten junger Menschen rasch verändern, bleibt Jugendarbeit wichtig. Das Jugendzentrum soll auch künftig ein offener Raum bleiben, in dem Jugendliche ihre Freizeit sinnvoll gestalten, Verantwortung übernehmen und ihre Talente entfalten können.“

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